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Kids Next Door: Review

  XBOX 

Zur gleichnamigen Trickfilmserie Kids Next Door erschien nun auch vor kurzem der virtuelle Auftritt der kleinen Agenten auf der Xbox. Wir haben uns ins Abenteuer gestürzt und berichten nun, wie uns der Ausflug in die Welt der Kids gefallen hat.

Kinder an die Macht!

In "Codename: Kids Next Door - Operation V.I.D.E.O.S.P.I.E.L.", welches auf der gleichnamigen Trickfilmserie beruht, schlüpft ihr abwechselnd in die Rollen der fünf verschiedenen Kids. Hierbei handelt es sich natürlich nicht um "normale" Kids, die gemeinsam zu Hause vor dem Fernseher sitzen und das neueste Videospiel antesten, sondern die fünf Jungs sind waschechte kleine Agenten, die sich in der tyrannischen Welt der Erwachsenen behaupten wollen. Von ihrem Baumhaus-Hauptquartier aus koordinieren sie ihre Einsätze, zum Beispiel gegen fiese Zähnärzte oder die schreckliche Großmutter, die einen Kuss haben will. Jedoch auch in den eigenen Reihen gibt es Verräter, so genannte "Streber", die brav ihre Hausaufgaben machen und sich dem Willen der Erwachsenen beugen. Es gibt also eine Menge Arbeit für die Agenten.

Auf ins Spiel

"Codename: Kids Next Door - Operation V.I.D.E.O.S.P.I.E.L" wurde als Jump'n'Run-Adventure entwickelt und leitet euch mit Hilfe eines recht fordernden Tutorials ins Spiel ein. Gleich zu Beginn bekommt ihr nämlich schon den ersten Gegner vorgesetzt, der sich ins Baumhaus-Hauptquartier verirrt hat. Das gleichzeitige Ausweichen der Geschosse und das Ablesen der Infos, die zu Beginn eingeblendet werden, sind sehr unglücklich geraten. Gerade auch in Anbetracht dessen, da sich das Spiel in erster Linie an die jüngeren Spieler wendet, die sich mitunter einen leichteren Einstieg gewünscht hätten. Nachdem wir uns aber dem ersten Gegner entledigt und uns die Steuerung eingeprägt hatten, geht's auch schon direkt los in die erste Mission. Was man aufgrund des ersten kleinen Levels nur erahnen konnte, bestätigt sich leider im weiteren Verlauf: die Kameraführung ist sehr gewöhnungsbedürftig. Zwar versucht die Kamera, stets hinter dem Charakter zu bleiben, dies gelingt ihr aber in den seltensten Fällen und ein manuelles Nachjustieren ist angesagt, damit die Übersicht nicht komplett verloren geht.

Insgesamt warten auf euch vierzehn verschiedene Levels, die allesamt mit unterschiedlichen Agenten angegangen werden, die verschiedene Spezialfähigkeiten besitzen. Nur fällt dies während des Spielens so gut wie überhaupt nicht auf und so spielen sich fast alle Kids gleich. Sprungeinlagen und Schalterrätsel stehen auf der Tagesordnung und so zieht es sich mit einigen Geschicklichkeitseinlagen durch das ganze Spiel. Hier ein Schalter gedrückt, dort eine Plattform bewegt, ein Stückchen weiter ein paar Laserfallen ausgewichen und das Level ist geschafft. Damit nicht jede Mission dem Vorgänger ähnelt, siedeln die einzelnen Abschnitte an unterschiedlichen Orten, deren Settings den Entwicklern allerdings sehr gut gelungen sind. Am Ende jedes Levels gibt es einen fiesen Gegner, der sich jeweils als harter Brocken herausstellt und nur durch Kombination mit verschiedenen Gegenständen im letzten Abschnitt bezwungen werden kann.

Technisch muss man leider sagen, dass hier sehr viel Potenzial verschenkt wurde. Angefangen von der schrecklichen Kameraführung über verwaschene Texturen bis hin zu zahlreichen Kollisionsfehlern. So passierte es leider zu oft, dass wir während des Spielens an zig Ecken und Kanten festhingen und nur durch Richtungsänderungen wieder frei kamen. Beim Sound gibt es allerdings nichts zu beanstanden. Sämtliche Charaktere wurden vorbildlich synchronisiert und passen hervorragend zu den Kids und den Gegenspielern.

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Can Baris

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Can Baris am 02 Jan 2006 @ 19:03
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