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Knights of the Temple 2: Review

  XBOX 

Über ein Jahr ist es nun schon her, seit Knights of the Temple: Infernal Crusade hierzulande erschienen ist. Entwickelt wurde das Spiel damals von Starbreeze und hatte leider noch mit so einigen Problemen zu kämpfen. Die Fortsetzung stammt nun von den Jungs von Cauldron Ltd., die auch schon für Titel wie Conan oder Chaser verantwortlich waren. Ob die Entwickler aus den Fehlern des ersten Teils gelernt haben, verraten wir euch in unserem Test.



Willkommen im dreizehnten Jahrhundert! Ein Tor zur Hölle steht offen und ihr, in der Rolle von Paul de Raque, der Kennern des Vorgängers noch in bester Erinnerung sein dürfte, sollt es wieder verschliessen. Keine leichte Aufgabe. Immerhin müsst ihr dafür erst die drei Artefakte "Das Auge", "Der Schlüssel" und "Das Schwert" finden, die sich alle an völlig verschiedenen Orten befinden. Genauer gesagt in den Städten Sirmium, Ylgar und Yusrar, die unterschiedlicher wohl nicht sein könnten. So handelt es sich bei Sirmium beispielsweise um eine typische Römerstadt, während Yusrar eher orientalisch angehaucht ist. Ylgar hingegen ist eine Pirateninsel, die auch schon mal gern von Sarazenen angegriffen wird. An welchem Ort das Abenteuer startet, dürft ihr selbst bestimmen, was zwar ganz nett, spielerisch jedoch völlig unbedeutend ist, da ihr sowieso alle Schauplätze einmal oder sogar mehrmals besuchen müsst, um alle Hauptmissionen zu absolvieren. Neben diesen gibt es auch noch diverse Nebenaufträge, die nicht zwingend erledigt werden müssen, was sich jedoch oft nicht vermeiden lässt, da diese nicht speziell gekennzeichnet sind und ihr somit nie genau wisst, um was für eine Missionsart es sich handelt. Das ist jedoch nicht so schlimm, da die Missionen genügend Abwechslung bieten und von einfachen Botengängen bis hin zu ausgefallenen Trinkwettbewerben reichen.

Ihr bestimmt, wie's weitergeht!

Um überhaupt Aufträge zu erhalten, müsst ihr euch in den Städten allerdings erst mit vielen hilfsbedürftigen NPCs unterhalten. Diese Gespräche sind zwar meist ganz interessant, wirken vor allem aufgrund der fehlenden Lippenbewegungen allerdings auch äusserst steif und leblos. Zumindest dürft ihr dafür hin und wieder zwischen verschiedenen Antwortmöglichkeiten wählen, mit denen ihr teilweise gar den weiteren Spielverlauf beeinflussen könnt. Es sind jedoch nicht nur die Dialoge, sondern auch eure Entscheidungen während der Missionen, die den weiteren Verlauf sowie das Ende der Geschichte beeinflussen.

Orientierungsprobleme

Habt ihr einen Auftrag erfolgreich abgeschlossen, erhaltet ihr zur Belohnung nicht nur Gold, sondern auch Erfahrungspunkte, mit denen ihr neue Spezialattacken, Kombos und Fähigkeiten lernen könnt. Eine ganz nützliche Fähigkeit ist hier beispielsweise die Lähmung, durch die sich Feinde nicht mehr bewegen können, aber auch der Interius, welcher euch schon fast unbesiegbar macht. Schade nur, dass ihr diese mächtigen Spezialattacken in den Kämpfen kaum benötigt, da diese grösstenteils ziemlich anspruchslos sind und keinerlei taktisches Geschick erfordern, was in erster Linie auf die ziemlich dürfte Gegner-KI zurückzuführen ist. Darüber können auch die vier pompösen Endgegner nicht hinwegtäuschen, die ganz schön zäh und jeweils nur mit einer ganz bestimmten Technik zu besiegen sind. Der Grund, weshalb man dennoch relativ oft stirbt, ist die äusserst schlechte Kameraführung, die einem so gut wie nie einen optimalen Blick auf das Geschehen gewährt, was gerade in hektischen Situation schon mal zum Tod führen kann. Zwar lässt sich die Kamera mit Hilfe des rechten Ministicks auch manuell justieren, jedoch ist das ziemlich mühsam, da man diesen Finger im Kampf dringend benötigt, um die Angriffs- und Blocktasten zu betätigen. Die Steuerung ist also auch nicht sehr komfortabel ausgefallen, was das Ganze zusätzlich erschwert.

Knights of the Temple 2
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Tim Richter

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Tim Richter am 23 Jan 2006 @ 18:45
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