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Largo Winch: Review

  XBOX 


Das Jahr 2002 steht ganz klar im Zeichen der RPGs bzw. der Adventure. Morrowind, Icewind Dale II, Neverwinter Nights, Dungeon Siege, Syberia auf dem PC und im September dann schliesslich auch

Largo Winch

; wer sie alle spielen will, ist sicherlich bis weit ins Jahr 2003 beschäftigt. Auch Ubi Soft`s Titel

Largo Winch

bietet eine spannende Story, gepaart mit einer grandiosen 3D-Grafik und soll den Adventure-Markt revolutionieren. Doch kann sich der Titel gegenüber den anderen Spielen behaupten oder sich gar an deren Spitze setzen? Wir sagen es euch!



Story

Largo Winch ist das Spiel zur gleichnamigen Comic- und Fernsehserie, dabei sind zumindest die beiden letzten Teile sehr erfolgreich in Frankreich, ihrem Entstehungsland. Auch hier in Deutschland und der Schweiz liefen bereits einige Teile der Serie unter dem Namen "Largo Winch: Gefährliches Erbe" im TV. Allerdings waren die Zuschauerquoten recht gering und der Bekanntheitsgrad eher mau. Parallel zur Serie bietet Ubi Soft nun das Spiel an, welches sich weitestgehend an der Serie orientiert. Largo Winch ist ein junger und dynamischer Mann, der oft in Smokings herumläuft und schöne Frauen, gutes Essen und schnelle Autos liebt; kein Wunder, ist er doch auch der neue Präsident der W-Gruppe, deren Vermögen auf einige Milliarden Dollar geschätzt wird. Largo hatte das Unternehmen von seinem Vater vor nicht allzu langer Zeit geerbt, dieser war nämlich ganz plötzlich verstorben. Doch der Luxus und der Frieden innerhalb der Firma soll nicht ewig währen, denn schon bald steht er ernsthaften Problemen gegenüber. In einem seiner Forschungslabore in Vera Cruise wurde eingebrochen, dabei wurden zwei Wachmänner auf mysteriöse Weise getötet. Als wäre dies nicht noch genug, verschwand dabei ein Wissenschaftler und Gerüchte über genetisch verändertes Getreide kamen auf. Somit stand die W-Gruppe vor einem riesigen Skandal, welcher der Firma das Genick brechen könnte. Also muss unser smarter James-Bond-Verschnitt selbst die Untersuchungen an sich nehmen; doch das Geheimnis, welches sich offenbaren wird, ist von gigantischen Ausmassen...

Coole Missionen

Largo Winch spielt sich wie ein echter James-Bond-Film. Alle Meter weit steht der Protagonist irgendwelchen Gefahren oder aber Rätseln gegenüber, die ihr natürlich mit Bravour und Stil meistert. Der Spieler kann dabei mit anderen Personen agieren, Gegenstände aufnehmen und Mini-Games lösen. Dabei werden vor allen Dingen Genre-Anfänger viel Freude an Largo Winch bekommen, denn alle Rätsel, Aufgaben und Missionen sind recht einfach und linear aufgebaut. Wenn man einen Gegenstand findet, kann man diesen auch innerhalb kürzester Zeit verwenden. Kombiniert werden Gegenstände zwar auch, das passiert aber recht selten und kommt im ganzen Spiel vielleicht gerade mal fünf Mal vor.

Der Schwierigkeitsgrad von Largo Winch hält sich dabei grösstenteils in Grenzen. So muss man beispielsweise einen Schraubenzieher bekommen, um eine wichtige Schublade öffnen zu können. Dieser Schraubenzieher liegt allerdings in einem Werkzeugkoffer, der gerade von einem Handwerker gebraucht wird. So muss man diesen erst ablenken und anderswo beschäftigen, damit man das kleine Teil erhaschen kann. Dafür nimmt man einfach die wertlose Münze, die man vorher im Poker gewonnen hat, steckt diese in den kaputten Getränkeautomat und schon trabt der Handwerker nach oben um den Apparat zu reparieren. Largo kommt bei seinen Abenteuern dabei um die halbe Welt. Von New York über Mexico, Russland, einem Schiff auf hoher See bis hin zu verschiedenen Inseln im Mittelmeer reicht die Palette. Einigen Nerven haben uns allerdings die zahlreichen Mini-Games gekostet. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen. So muss man zum Beispiel gegen einen Russen im Poker gewinnen, um eine Münze zu bekommen, ein Rätsel à la "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" absolvieren und im Informationszeitalter gilt es natürlich auch, Computer zu hacken. Diese Art von Mini-Games hat es allerdings in sich. So muss man von dem Startcomputer in ein fremdes Netzwerk eindringen und Daten finden. In der ersten Hack-Runde ist dies noch recht einfach, doch schon in der zweiten kommen noch Viren und Gegen-Hack-Aktionen hinzu, die einem das Leben fast unerträglich machen. Um sich zu wehren, muss man nicht etwa auf diese Viren schiessen, sondern man kann die Knotenpunkte, über die man sich bewegt, auf bis zu vier Punkte verstärken. So müssen die Viren und Hack-Angriffe der Gegenseite erst pro Feld alle Punkte des Knotenpunktes abschalten, um weiterzukommen.

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Admin am 12 Mrz 2005 @ 15:19
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