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Left 4 Dead: Review

  XBOX 360 

Stellt euch folgende Szene vor: Im Weihnachtsstress gefangen, rennt ihr am 24. Dezember in die Stadt und versucht mit letzter Kraft ein Geschenk zu finden. Plötzlich merkt ihr, dass es auffällig leer ist in den Geschäften, lediglich der komische Verkäufer fällt euch auf. Plötzlich ein Stromausfall, bedrohliche Geräusche, lautes Geschrei. Die Zombies sind los! Zugegeben, wirklich innovativ ist dieses Szenario nicht. Trotzdem haben sich die Entwickler von Valve für dieses Setting entschieden und präsentieren mit Left 4 Dead eine wahre Spielspass-Granate. Die Gründe dafür liefert euch unser Test.

Vier Freunde sollt ihr sein!

Eines vorweg: Left 4 Dead ist eigentlich ein reiner Mehrspieler-Shooter. Bevor wir aber auf diesen Modus selbst eingehen, zunächst einige kurze Worte für all jene, die lieber alleine auf Zombiejagd gehen möchten: Die Kampagne, welche vier Missionen beinhaltet, kann selbstverständlich auch alleine gespielt werden. Hierbei ist die Reihenfolge der Missionen unerheblich - bereits zu Beginn sind alle vier Aufträge verfügbar. Ihr beginnt das Spiel als einer von vier Überlebenden. Wahlweise schlüpft ihr in die Rolle von Francis, Louis, Bill oder Zoey. Im Hinblick auf die Fähigkeiten unterscheiden sich die vier Kämpfer überhaupt nicht. Die restlichen drei Rollen werden im Einzelspielermodus von der KI übernommen, welche einen durchaus ansprechenden Job verrichtet. Dies ist auch bitternötig bei der Horde an Untoten, die euch um die Ohren fliegen wird.

Zombies und andere Gestalten

Bereits von der ersten Sekunde an begegnet ihr einer Vielzahl von Zombies. Die meisten sind ziemlich bescheiden bezüglich ihrer Intelligenz und greifen euch frontal an. Dank ihrer Geschwindigkeit sind sie jedoch nicht zu unterschätzen. Trotzdem genügen meistens ein bis zwei präzise Schüsse und der Angreifer stellt keine Bedrohung mehr dar. Ganz anders verhält es sich mit den fünf speziellen Zombietypen. Da gibt es beispielsweise den sogenannten Boomer - einen fetten, scheusslichen Kerl, der durch die Gegend kotzt und damit die Zombiehorde auf euch lenkt. Alternativ kann er auf kurze Distanz mit seinen Klauen für empfindlichen Schaden sorgen. Dagegen greift euch der Hunter in tückischer Weise an: Aus der Kauerstellung springt er auf euch los und zerkratzt euch den Leib. Aus grösserer Distanz agiert hingegen der Smoker. Mit seiner Lassozunge schnappt er nach den Überlebenden und zieht diese an sich heran. Auf die harte Tour macht es schliesslich der Tank. Mit seinem unmenschlichen Körper boxt er alles weg, was nicht bei drei auf den Bäumen ist.

Der stärkste Zombietyp ist aber die Witch. Diese dunklen Gestalten verstecken sich meist in einer dunklen Ecke und reagieren erst, wenn ihr mit euren Taschenlampen auf sie zielt. Schüsse und laute Geräusche wecken die Witch ebenfalls. Falls ihr also diesem Zombietyp begegnet, müsst ihr sofort alle Taschenlampen ausschalten und euch um den Witch herumschleichen. Denn wehe, wenn sie ausrastet: Bereits nach einigen Schlägen seid ihr am Boden und hofft auf die Rettung durch eure Kollegen. Wenn diese nicht in kurzer Zeit erfolgt, segnet ihr das Zeitliche.

Als Team überleben wir!

Dies ist wiederum der zentrale Aspekt des Gameplays und lässt sich mit einem Wort bestens beschreiben: Teamplay! Denn jeder der vier Überlebenden ist auf seine Mitgefährten angewiesen. Sobald beispielsweise der Hunter einen Kollegen von euch angreift, müsst ihr zu Hilfe eilen und den fiesen Gegner ausschalten. Die Silhouetten der Mitspieler sind dabei stets auf eurem Bildschirm ersichtlich, so dass ihr jederzeit den Überblick behaltet. Sie sind in verschiedene Farben eingeteilt, damit ihr auch gleich erkennt, wie stark verletzt euer Freund ist. Medipacks und Schmerzmittel helfen nun dabei, die Gesundheit zu regenerieren. Ihr könnt sie entweder selber einsetzen oder einem Kollegen verabreichen, dem es nicht mehr so gut geht. Die Lebensanzeigen aller Mitspieler sind übrigens zusätzlich am unteren Bildschirmrand ersichtlich. Alternativ könnt ihr auch einem Kollegen helfen, indem ihr die Zombieherde ablenkt. Dies kann entweder durch das Auslösen von Alarmanlagen in Autos oder speziell piepende Granaten geschehen. Apropos Waffenarsenal: Dieses ist in Left 4 Dead mit allen nötigen Utensilien geschmückt: Von der Pistole über die Maschinenpistole bis hin zur fast schon obligaten Schrotflinte reicht das Arsenal. Darüber hinaus freuen sich Defensivspieler über das Scharfschützengewehr. Pyromanen finden dagegen in den Molotow Cocktails ihr Lieblingsspielzeug.

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Can Baris


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Can Baris am 24 Dez 2008 @ 11:11
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