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Lego Star Wars 2 - Die klassische Trilogie: Review

  XBOX 360 

Im letzten Jahr konnte ein Spiel die Fachpresse besonders überraschen - LEGO Star Wars. Verknüpfte es doch zwei Sparten, die sehr beliebt und bekannt sind. Neben einem simplen und spassigen Gameplay konnte vor allem die gewisse Portion Humor junge und ältere Spieler überzeugen. Nun veröffentlichte Activision den zweiten Teil und dieses Mal dürft ihr die Klassiker von LucasFilm nachspielen. Ob das Sequel an den Vorgänger anknüpfen kann, erfahrt ihr in unserem Test.

Möge die Macht mit euch sein

Wie der Titel schon verlauten lässt, spielt ihr die Klassiker aus dem Hause Lucas nach - dies wären die Episoden IV bis VI. Bevor ihr jedoch die Lieblingsmomente wie die Verfolgung von Darth Vader oder die Schlacht auf dem Planeten der Ewoks nachspielen könnt, müsst ihr erst einmal eine der drei Episoden auf dem Planeten Mos Eisley auswählen. Ihr startet also in der Catina Bar, welche gleichzeitig euer Hub für die verschiedensten Aufgaben darstellt. Mit den gesammelten Legosteinen, die ihr in den Welten sammelt, könnt ihr zum Beispiel neue Charaktere, Cheats oder hilfreiche Tipps freischalten. In der Klonstation dürft ihr eure eigenen Lego-Helden basteln oder ihr macht euch auf und spielt die einzelnen Episoden. Bei letzteren werdet ihr die bekanntesten Szenen aus den drei Episoden nachspielen. Jede dieser Episoden ist dabei in unterschiedliche Kapitel aufgeteilt.

Damit der Handlungsstrang nicht verloren geht, gibt es nach jedem erfolgreichen Beenden eines Kapitels eine humorvolle Zwischensequenz - die immer für einen Lacher gut ist. Zwar können die Lego-Protagonisten nicht sprechen, aber die einzelnen Slapstickeinlagen brauchen hier keine Synchronisation - die sind so schon abgedreht genug. Habt ihr euch für eine Episode entschieden, kann das Spiel auch schon beginnen. Ihr rennt mit mindestens zwei - stellenweise sogar mit bis zu sechs Kameraden - durch die authentisch nachgebauten Abschnitte. Ihr übernehmt logischerweise nur eine dieser Figuren, die restlichen werden von der CPU gesteuert. Wenn ihr einmal eure Legohaut wechseln wollt, kein Problem. Ein Tastendruck genügt und ihr wechselt die Person. Dies wird oft der Fall sein, denn nur gewisse Charaktere können spezielle Aufgaben erfüllen. So können beispielsweise gewisse Türen nur von R2-D2 geöffnet werden oder manche Gegenstände nur von einem Jedi zusammengebastelt werden. Des Weiteren könnt ihr euch an gewissen Stellen im Spiel verkleiden und so an feindlichen Wachen vorbei schleichen oder an sonst nicht erreichbare Räume gelangen.

Wie oben schon erwähnt, könnt ihr mit den gesammelten Legosteinen etliche Goodies freischalten. Die Steine werden jedoch nicht nur dafür benötigt. Wenn die Imperialen Streitkräfte euch einmal das Licht auspusten, müsst ihr euch keine Sorgen machen, den Level neu zu beginnen. Denn solltet ihr einmal alle vier Herzen verlieren, werden euch nur wenige Legosteine vom Konto abgezogen. Dadurch wird der Frustlevel sehr gering gehalten und euer Protagonist wird an derselben Stelle, wo er gestorben ist, wieder auferstehen. Dieses Feature ist vor allem für jüngere Spieler sehr nett. Nicht nur der Schwierigkeitsgrad ist sehr niedrig gehalten, auch die Rätsel, von denen ihr sehr viele lösen werdet, sind sehr offensichtlich und zu keinem Zeitpunkt unfair.

Lego Star Wars 2 - Die klassische Trilogie
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Daniel Hanin

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Daniel Hanin am 25 Sep 2006 @ 10:22
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