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Lips: Review

  XBOX 360 

Das Geschäft mit den Musikspielen boomt! Seien es nun komplette Band-Simulationen à la Rock Band und Guitar Hero World Tour oder das etablierte Sony-Franchise Singstar - zahlreiche Zockerinnen und Zocker aller Altersklassen unternehmen in ihrer Freizeit nichts lieber, als munter drauflos zu krächzen und die Nachbarn um den Schlaf zu bringen. Da verwundert es nicht, dass auch die Herrschaften bei Microsoft ihr eigenes Stück vom Kuchen abhaben möchten und dementsprechend den japanischen Spieleentwickler iNiS beauftragt haben, eine neue Karaoke-Serie aus dem Boden zu stampfen. Lips heisst das Resultat dieser Zusammenarbeit und will sich gegen die Genrekonkurrenten mit einigen interessanten Ideen behaupten.

Krächzen mal kabellos

Das Musikfieber hat auch vor unserer Redaktion nicht Halt gemacht. GBase Metal-Veteran Grunow fühlt sich dank Rock Band und Konsorten in gute alte Zeiten zurückversetzt und zertrümmert eine Plastikklampfe nach der anderen, während sich Kollege Nordsiek nebst Wii Music am schwierigsten Musikspiel überhaupt versucht - der echten Gitarre. Nur singen will niemand mehr so richtig, jetzt wo man sich doch an Plastikreplikaten echter Instrumente die Finger wund schrummen kann. Nichtsdestotrotz wagt Microsoft derzeit den Sprung in genau diese Sparte der Spieleindustrie und liefert mit Lips den hauseigenen Konkurrenten zu Sonys Singstar-Reihe ab. Verantwortlich für den neuen Karaoke-Krächzer zeichnet dabei kein geringerer als Keiichi Yano mit seiner japanischen Spieleschmiede iNiS. Nun könnte man eigentlich behaupten, der Markt für Singspiele sei längst gesättigt - wer aber Yano und sein Team kennt, der weiss, dass das Studio iNiS (Osu! Tatakae! Ouendan und Gitaroo Man) immer für die eine oder andere Überraschung gut ist.

Auf Anhieb sieht Lips aus wie jedes andere herkömmliche Karaokespiel - erste Neuerungen zeichnen sich aber bereits bei den im Grundpaket enthaltenen zwei Mikrofonen ab. Als erfreulichster Punkt kommt hier die Tatsache daher, dass die neue Hardware kabellos funktioniert. Probleme mit Kabelsalat sollten also ein für allemal der Vergangenheit angehören. Des Weiteren befinden sich am unteren Ende der Mikrofone jeweils leuchtende LED-Punkte, welche während eurer Auftritte für eine Art eingebaute Lichtshow sorgen. Besonders letztere Idee ist zwar ein nettes Gimmick, trägt aber kaum zum Spielspass bei, zumal man die Lichter - wenn überhaupt - nur in abgedunkelten Räumen wirklich bemerkt. Davon abgesehen erfüllen die Mirkos ihren Zweck aber bestens - Verzögerungen sind beim Singen keine festzustellen. Ganz spassig ist auch die Möglichkeit, die Mikros in inaktiven Phasen zum Rhythmus-Instrument umzufunktionieren. So könnt ihr euer Eingabegerät im Takt schütteln, um es etwa als Tamburin, Rassel oder als anderes Perkussions-Instrument einzusetzen.

Lips
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Ettore Trento


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Ettore Trento am 26 Dez 2008 @ 04:39
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