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Marvel Nemesis: Review

  XBOX 

Oje, oje. Einmal mehr droht dem großen Apfel, sprich New York, große Gefahr. Schuld ist einmal mehr ein durchgeknallter Wissenschaftler. Laut Gerüchten will dieser den perfekten Krieger kreieren. Dazu ist eine sorgfältige Forschung vonnöten. Daher schickt Weisskittel Niles van Roekel seine selbstentwickelten Roboter los, um die Superhelden der Stadt einzufangen. Diese sind für ihn die perfekten Versuchskaninchen.


Superhelden, Superkräfte

Bevor ihr selber loslegen dürft, wird euch in einem Intro die Invasion auf New York durch die Roboter gezeigt. Hierbei müsst ihr feststellen, dass unter anderem Hulk und der Punisher aus dem Schlachtfeld verschwunden sind. Zeit also, selber durchzugreifen. Im Story-Modus geht ihr dieser Sache in typischer Superhelden-Manier nach: erst alles und jeden zu Brei klopfen und dann die Fragen stellen. Anfangs könnt ihr wahlweise als Das Ding oder Wolverine in den Krieg ziehen. Später stehen euch weitere Charaktere zur Auswahl. Jeder Charakter nutzt dabei neben normalen Schlägen auch seine Heldenfähigkeiten. Während Das Ding also aufgrund seiner Kraft mit Autos um sich wirft, verlässt sich Elektra auf ihre Messerchen und Spider-Man spinnt kräftig Netze. Der Einsatz eurer Superkräfte ist aber begrenzt. Eine kleine Anzeige, die sich mit der Zeit von alleine auffüllt, zeigt euch an, wie viel "Vorrat" ihr noch habt. Im späteren Spielverlauf dürft ihr auch mal die Seiten wechseln. Dass "Imperfects" im Titel dient schliesslich nicht als Dekoration. Einige neue, interessante Superkämpfer finden hier ihr erstes Stelldichein.

Das Kampfgeschehen

Eurer Kontrahenten entledigt ihr euch meist durch einfache Schläge, Tritte und Würfe. Eure Helden können aber auch so genannte Mobility Moves ausführen. Diese haben eine stärkere Wirkung auf eure Gegner. So wälzt ihr Abschnitt für Abschnitt meist identische Gegnerhorden nieder, um gegen Ende hin auf einen Endgegner zu stossen. Das sind meist bekannte Marvel-Helden wie Daredevil oder Johnny Ohm, welche in der vorhergegangenen Invasion entführt wurden und durch Van Roekels Machenschaften unter seiner Kontrolle stehen. Leider spielt sich Marvel Nemesis alles anderen als spassig. Verantwortlich hierfür sind gleich mehrere Faktoren. Zum einen nimmt euch die total vermurkste Kamera jegliche Übersicht und sorgt für reichlich Frust. Zum anderen arten die Kämpfe in simples Buttongesmashe aus. Gerade im Story-Modus reichen zwei Tasten, um euch der immer gleichen und strohdoofen KI-Gegner zu entledigen. Auf Dauer macht das einfach keinen Spass. Hier verschenkt Electronic Arts wirklich Potential.

Marvel Nemesis
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Carlos Mancebo

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Carlos Mancebo am 27 Okt 2005 @ 09:40
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