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Mass Effect: Review

  XBOX 360 

Manchmal, ja manchmal erschafft ein Studio eine virtuelle Welt, in der man voll und ganz versinkt. Es sind diese Momente, in denen man fast vergisst, dass man ein Spiel eigentlich testet, weil der Genuss des Spielens sich mit zunehmender Zeit immer mehr in den Vordergrund drängt. BioWare hat unter anderem bereits mit Jade Empire, Neverwinter Nights und Knights of the Old Republic eindrucksvoll bewiesen und untermauert, dass sie in der Lage sind, solche Geschichten zu ersinnen und technisch anspruchsvoll umzusetzen.

Mit Mass Effect betreten die Kanadier nun Science-Fiction-Neuland und kreieren ein Universum, welches weder aus asiatischen Mythen noch aus einer Filmsaga wie Star Wars entspringt, sondern nur der Phantasie des eigenen Autorenteams. Ob die geplante Trilogie ein ähnlicher Hit werden könnte wie das von George Lucas entworfene Universum?

Es fällt schwer, nicht zu viel über Handlung und Hintergrundgeschichte preiszugeben, um euch das Spielerlebnis nicht zu verderben. Wir wollen versuchen, euch nur mit den grundlegendsten Informationen zu füttern, um nicht Gefahr zu laufen, zu viel vom Spielgeschehen zu verraten. Denn eine der grossen Stärken von Mass Effect ist es, euch die Storyline durch Gespräche, Notizen und Tagebucheintragungen nach und nach zu vermitteln. Das Grundgerüst ist recht schnell klar: als Commander Shepard an Bord des Raumschiffs Normandy begebt ihr euch ins Abenteuer. Die Menschheit ist durch den Fund eines Senders auf dem Mars im 22. Jahrhundert mittlerweile in der Lage, erheblich mehr des Universums zu erforschen, denn Sprünge durch die Weiten des Alls sind nunmehr möglich.

Shepard, dessen Aussehen und Geschlecht ihr auf Wunsch auch verändern könnt, stellt sich dabei in den Weg einer ausserirdischen Maschinenrasse, die eine Gefahr für die menschliche Rasse und den Frieden in der Galaxie darstellen. Zusammen mit eurem Raumschiff und eurem Squad bereist ihr verschiedene Welten und versucht, die drohende Vernichtung der menschlichen Kolonien abzuwenden und den Geheimnissen der Roboterrasse Geth auf die Schliche zu kommen.

Dabei begegnet ihr einigen anderen Völkern und Rassen, deren Kulturen und Geschichten sich ebenso durch Gespräche und Aufzeichnungen langsam erschliessen. Schon nach wenigen Spielminuten sind Rollenspieler in ihrem Element und klicken sich begeistert durch die Dialogoptionen, die sich ihnen anbieten. Schnell wird klar, dass sich jedes Gespräch auf eure Teammitglieder auswirkt. Seid ihr als harter Hund bekannt oder sehen eure Untergebenen euch als charmanten Anführer an? Die Konsequenzen eurer Handlungsweise und Gespräche mit anderen Charakteren ähnelt den Knights of the Old Republic-Spielen sehr.

Mass Effect Bild

Mit zunehmender Spieldauer werden die Welt und ihre verschiedenartigen Bewohner und Lebewesen glaubwürdiger. BioWare beweist erneut das Geschick, den Spieler ohne allzu grosse Fesseln an die Hand zu nehmen und gaukelt eine spielerische Freiheit vor, die es bei genauerer Prüfung gar nicht gibt. Es scheint nur so, als ob wir in vielen Situationen eine enorm grosse Handlungsfreiheit besitzen, doch letztlich führt uns das Spiel mit angenehm weichem Druck weiter auf der roten Linie des Handlungsstranges.

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Markus Grunow


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Markus Grunow am 25 Nov 2007 @ 21:57
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