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Medal of Honor - Airborne: Review

  XBOX 360 

Im Zweiten Weltkrieg angesiedelte Shooter gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Doch nur weil es so viele von diesen gibt, heisst das noch lange nicht, dass alle ihr Geld nicht wert sind. Man denke beispielsweise an Battlefield 1942 oder Call of Duty 2, welche bei so gut wie allen Magazinen Höchstwertungen abgesahnt haben. Ob auch der neueste Teil der Medal of Honor-Reihe Hit-Potential besitzt oder nur ein weiterer WWII-Shooter ist, erfahrt ihr in unserem Review.

In Medal of Honor: Airborne schlüpft ihr in die Stiefel von Boyd Travers, einem Mitglied der All-American 82. Airborne Division, die in jeder Mission hinter den feindlichen Linien von einem Flugzeug aus über dem Zielgebiet abspringt. Das gab es zugegebenermassen auch schon bei anderen WWII-Shootern. Nur dürft ihr bei Airborne dank der offenen Level-Struktur den Landepunkt selbst bestimmen, was euch eine Menge taktischer Möglichkeiten eröffnet. Springt ihr beispielsweise mitten in eine feindliche Stellung, seid ihr zwar meist näher bei eurem Ziel, überlebt dafür allerdings selten länger als ein paar Sekunden. Deshalb solltet ihr stets auf die grünen Rauchsäulen achten, welche sichere Landezonen markieren.

Das Schwierigste an den Fallschirmsprüngen ist zweifellos die Landung, welche in erster Linie gutes Timing erfordert. Wichtig ist es vor allem, zum richtigen Zeitpunkt abzubremsen, um nicht wie ein Sack auf den Boden zu plumpsen. Das solltet ihr wirklich fleissig üben. Denn verpatzt ihr die Landung, müsst ihr euch erst wieder mühsam aufrappeln, was in gefährlichen Gebieten auch schon mal den Tod bedeuten kann. Da euch unbegrenzt viele Leben zur Verfügung stehen und ihr nach eurem Ableben gleich noch einmal aus dem Flugzeug springen dürft, ist das allerdings glücklicherweise nur halb so schlimm. Segnet ihr kurz vor einem Ziel das Zeitliche, kann das hingegen ganz schön frustrierend sein. Grund dafür ist, dass euer Spielstand ausschliesslich nach der Erledigung eines Ziels gesichert wird. Manuell zu speichern ist bei Medal of Honor: Airborne leider nicht möglich.

Medal of Honor - Airborne Bild

Aggressive Gegner

Seid ihr heil auf dem Boden angekommen, gilt es stets, eine Reihe von Missionszielen zu erledigen, die von der Zerstörung eines Panzers über das Sabotieren von Kommunikationsanlagen bis hin zur Sprengung eines Munitionslagers reichen. Nichts wirklich Neues also. Zumindest dürft ihr dafür selbst bestimmen, in welcher Reihenfolge ihr die einzelnen Aufträge absolvieren wollt. Eine allzu grosse Rolle spielt das allerdings nicht, da schlussendlich sowieso immer alle Ziele erledigt werden müssen. Ansonsten wäre die Spieldauer von knapp acht Stunden womöglich noch kürzer ausgefallen.

Für jede der insgesamt sechs Missionen werdet ihr also ungefähr eine Stunde brauchen, je nachdem, welchen der drei zur Verfügung stehenden Schwierigkeitsgrade ihr gewählt habt. Unerfahrene Zocker sollten unbedingt auf der leichtesten Stufe beginnen, da die KI-Gegner sich überaus aggressiv, wenn auch nicht sonderlich geschickt verhalten. Das gilt übrigens auch für die computergesteuerten Kameraden, die einem des Öfteren mitten in die Schussbahn rennen oder sich an einem Hindernis festlaufen.

Medal of Honor - Airborne
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Tim Richter

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Tim Richter am 27 Sep 2007 @ 20:15
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