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Metal Slug 4: Review

  XBOX 

In Zeiten, in welchen sich ein Grossteil der Spieleindustrie der Spitzengrafik hingibt und eher dafür sorgt, dass optisch alles makellos ist, gibt es immer wieder erlesene Spieleserien, welche noch ihren eigenen Weg gehen.

Metal Slug

ist eine dieser Serien und erfreut sich seit gut einem Jahrzehnt einer grossen Anhängerschaft. Ende September erscheint hierzulande

Metal Slug 4

und Serienfans sowie Actionfanatiker sollten nun hellhörig werden. Wir haben uns in die Pixelkostüme begeben und zahlreiche Gegnerhorden alt aussehen lassen. Ob das ganze Unterfangen auch noch Spass macht, lest ihr nun!



Story

Wie bei allen Metal Slug-Teilen ist auch hier die Story das Unwichtigste am ganzen Spiel. Vollständigkeitshalber verlieren wir doch einige kurze Worte darüber: Im Jahre 20XX bedroht ein gefährlicher Computervirus die ganze Welt. Einige Cyber-Terroristen wollen nämlich damit alle Militäreinheiten der Welt lahmlegen und so an die Macht kommen. Das muss natürlich verhindert werden! Und aus diesem Grunde machen sich Marco und Fio, zwei alte Hasen in der Metal Slug-Serie, sowie die Neuzugänge Nadia und Trevor auf, um die Welt vom Virus, welcher übrigens den schönen Namen White Baby trägt, und auch vom bösen Feind Morden zu befreien.

Gameplay

Wer grosse Veränderungen am Spielprinzip von Metal Slug 4 erwartet hat, wird gleich in den ersten Minuten enttäuscht. Metal Slug 4 setzt die Serie konsequent fort und bietet sechs grosse Arcadelevel, welche vielleicht von der Automatenversion schon bekannt sind. Der Spieler rennt dabei von links nach rechts über den Bildschirm und ballert alles nieder, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Neben Soldaten, Barbaren und verrückten Professoren stehen euch dabei auch unmenschliche Kreaturen gegenüber. So werden euch im späteren Spielverlauf auch Mumien, Yetis und Eisbären das Leben schwer machen. Doch zum Glück sind Marco, Fio, Nadia und Trevor gut ausgerüstet. Anfangs startet ihr immer mit einer kleinen Pistole, doch mit verschiedenen Upgrades habt ihr bald einmal grössere Wummen in der Hand. Raketenwerfer, Maschinenpistolen, Schrotflinten, Lasergewehre und ein monströser Flammenwerfer gehören zum breiten Waffenarsenal. An die Wummen kommt ihr auch, wenn ihr die langbärtigen Gefangenen, die auch aus den älteren Teilen bekannt sein sollten, befreit. Die Pistole bietet unendlich Munition, doch die aufgesammelten Waffen haben eine begrenzte Anzahl Schüsse. Natürlich dürfen bei der ganzen Action auch Handgranaten nicht fehlen. Mit diesen könnt ihr Vehikel leichter zerstören oder entfernte Gegner mit einem Schlage abmurksen. Apropos Vehikel: Auch in Metal Slug 4 könnt ihr in verschiedenste Gefährte einsteigen und so dem gegnerischen Lumpenpack zeigen, wer hier der Ballerkönig ist. Lastwagen, Stapler, Mech-Roboter sowie kleinere Panzer stehen dem Spieler zur Verfügung. Gepaart mit den verschiedenen Levels, welche in Industriegebieten, im grünen Dschungel und auch im Schnee angesiedelt sind, sollte dies für ein wenig Abwechslung sorgen.

Das Feindgesindel ist meistens gut positioniert und heizt euch mächtig ein. Dabei sind nicht nur ein schneller Finger gefragt, sondern auch jede Menge Geschicklichkeit. Um nämlich an allen Gegnern heil vorbeizukommen, bedarf es schon ein wenig Übung. Doch genau hier haben sich die Entwickler von SNK Playmore ein Eigentor geschossen. Wie schon in Metal Slug 3 hat der Spieler im Arcade-Modus nämlich unendlich viele Continues zur Verfügung. Somit kommt zwar nie Frust auf und der Spielfluss wird nie gestört, doch die Lernkurve, welche durch etwas Übung deutlich ersichtlich wäre, kommt überhaupt nicht zur Geltung.

Metal Slug 4
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Can Baris

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Can Baris am 10 Okt 2005 @ 11:09
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