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Metal Slug 5: Review

  XBOX 

Nach dem etwas enttäuschenden vierten Teil kehrt die kultige Serie erneut zurück auf die Xbox. Mit

Metal Slug 5

versucht SNK Playmore, Boden gutzumachen und den Thron der 2D-Shoot'em-Ups zu erklimmen. Ein müder Aufguss, oder ein wahrhaft spassiges Ballerfest? Unser Test deckt es auf!

Story

Es gibt so manche Serien, welche krampfhaft eine künstliche Hintergrundgeschichte ins Spiel integrieren wollen. Andere wiederum besitzen tatsächlich eine ausgeklügelte Story und bauen auf dieser sukzessive auf. Metal Slug gehört in keine dieser beiden Kategorien, sondern wählt einen grotesken Eigenweg. So sind seit dem ersten Teil diffuse Einzelgeschichten und reichlich schwarzer Humor Hauptbestandteil der mickrigen Hintergrundgeschichte. Nicht verwunderlich also, dass im aktuellen Teil unsere vier Helden, Marco, Fio, Trevor und Eri, nach einer verschwundenen Daten-CD suchen. Dieser ominöse Datenträger beinhaltet geheime Informationen, welche in falscher Hand fatale Konsequenzen nach sich ziehen können. Der Frieden ist also akut gefährdet und die Viererbande bereit zu neuen Taten.

Gameplay

Im Arcade-Modus warten fünf lange Missionen auf den Spieler. Was bei Metal Slug 4 an einigen Stellen gestört hat, waren die künstlich verlängerten Abschnitte, welche mitunter zu etwas Langeweile geführt haben. Dieser Missstand wurde im fünften Teil sehr gut ausgebügelt. Einerseits sind nämlich die einzelnen Abschnitte innerhalb einer Mission deutlich kürzer ausgefallen, womit eine grössere Abwechslung in Sachen Leveldesign erzielt wird. Diesmal verschlägt es unsere Helden unter anderem in den Dschungel, in eine verlassene Fabrik, in eine komplexe Unterwasserwelt und in eine gefährliche Ruine, welche mit heimtückischen Fallen auf den Spieler wartet. Auch in Sachen Waffenarsenal gibt sich Metal Slug 5 von seiner besten Seite. Lasergewehre, Raketenwerfer, Maschinenpistolen, welche auch im Doppelpack zu haben sind, Schrotflinten und andere legendäre Eigenkreationen, wie beispielsweise die Waffe, welche explosive Spielzeugautos verschiesst, sind mit von der Partie. Darüber hinaus hat jeder Pixelsoldat eine begrenzte Anzahl an Granaten dabei, welche in brenzligen Situation überaus hilfreich sein können. Wer Nachschub an grossen Waffen braucht, sollte dringend Ausschau nach den bärtigen Gefangenen halten. Werden diese nämlich befreit und berührt, belohnen sie den Spieler mit einer Waffe oder einer bestimmten Anzahl an Granaten. Im schlimmsten Fall regnet es nur eine gewisse Menge Punkte, welche keinen direkten Nutzen haben.

Das Spielprinzip ist natürlich gleich geblieben. Ständig Action und viel Blei sind die Hauptmerkmale seit Beginn der Serie - und dies alles in altbekannter 2D-Manier. Der Schwierigkeitsgrad ist wie immer sehr hoch angesetzt. Ein Treffer und schon beisst das virtuelle Abbild ins Gras. Doch Anfänger brauchen sich überhaupt nicht zu fürchten: Wie in den Vorgängern besteht nämlich auch in Metal Slug 5 die Möglichkeit, sich mit den unendlichen Continues durch die Levels zu ballern. Wahre Fans packen das Spiel aber anders an: Sie begrenzen selbst die Anzahl an Continues und versuchen die schweren, jedoch stets fairen, Passagen ständig nochmals, bis der ersehnte Erfolg eintritt. Die Lernkurve ist nämlich angenehm hoch und erlaubt es, dass der Spieler nach wenigen Spielstunden gekonnt der Vielzahl an Schüssen ausweicht. Die Wahl der Vorgehensweise beeinflusst logischerweise direkt die Spiellänge. Rambos, welche sich mit vielen Continues durchschlagen, werden innert 45 Minuten mit dem Titel fertig sein. Puristen werden aber sicherlich einige Stunden brauchen, um die fünf Missionen möglichst heil bestehen zu können.

Metal Slug 5
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Can Baris

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Can Baris am 25 Feb 2006 @ 10:52
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