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Miami Vice - The Game: Review

  XBOX 


Man nehme eine erfolgreiche Action-Serie aus den Achtzigern, setze das Ganze in ein Videospiel um und hoffe, dass es möglichst viele ahnungslose Kunden kaufen. Was sich wie ein schlechter Scherz anhört, ist bei Davilex wohl gang und gäbe. Nach dem verhunzten

Knight Rider

versucht man nun das Glück mit

Miami Vice

. Na wenn das einmal gut geht...



Story

Die Hintergrundgeschichte stammt von einer Folge der Fernsehserie und wird leider im Spiel selbst sehr schlecht präsentiert. Ihr schlüpft in die Rolle der zwei coolen Cops Ricardo Tubbs und Sonny Crocket, und versucht das Drogenkartell des fiesen Manuel Ortega zu zerschlagen. Viel mehr Tiefgang hat die Story leider auch nicht. Nach und nach werdet ihr näher an Ortega herankommen und auch Bekanntschaft mit seiner Tochter machen, welche von den ganzen Machenschaften ihres Vaters nichts weiss und somit in grosser Gefahr schwebt, da die Konkurrenz von Ortega dessen Tochter entführen will.

Gameplay

Im Hauptmenü angekommen, legt ihr auch schon gleich los mit der Action. Einen Mehrspielermodus hat sich Davilex gespart und das Augenmerk vollends auf den Einzelspieler gerichtet. Nach einer prüden und ziemlich langweiligen Zwischensequenz geht es dann auch schon los. Dass vor allem der Einsatz von Schiessprügeln den Hauptanteil der Arbeit darstellt, ist wohl nicht überraschend. Schon nach wenigen Sekunden wird der Spieler mit den ersten Gegnern konfrontiert, die anfangs mit einer kleinen Pistole bewältigt werden. Nach und nach gibt es aber auch grössere Kanonen zu bedienen. Das Waffenarsenal ist dabei recht breit gefächert. Von der üblichen Polizeischusswaffe über leichte Maschinenpistolen bis hin zu Granatwerfern findet der eifrige Zocker alle Waffen, welche das Leben eines Gangsters erschweren.

Neben den zahlreichen Schiesseinlagen, hat Miami Vice noch etwas mehr zu bieten. Langweilige Schalterrätsel und noch langweiligere Suchaktionen nach bestimmten Gegenständen bringen jedoch auch nicht die erhoffte Abwechslung. Das beste Feature stellt da schon die Funktion des Charakterwechseln dar. Mit der Back-Taste kann der Spieler nämlich jederzeit zwischen den zwei Hauptprotagonisten wechseln. Dabei gibt es einiges zu beachten: Die Fähigkeiten der zwei Polizisten sind nämlich nicht identisch. So kann zum Beispiel Sonny besser klettern und sich schneller fortbewegen als sein Kollege Ricardo, doch dafür kann dieser besser mit grösseren Wummen umgehen und mehr Schüsse einstecken. Apropos Schüsse einstecken: Wird euer Held während den Schusswechseln getroffen, regeneriert sich die Gesundheit nach einer kurzen Zeit wieder vollständig, was nicht sehr realistisch ist, dafür aber eine Menge Frust spart.

Das Spielprinzip von Miami Vice ähnelt sehr stark an das vermurkste Bad Boys II. Ständig hetzt ihr von einem Gefecht zum anderen, geht in Deckung, und sammelt danach die übrig gelassenen Waffen ein. Das Einzige was sich unterscheidet ist, dass Miami Vice dieses Spielprinzip viel schlechter umsetzt als der unmittelbare Genre-Konkurrent. Die Schussgefechte sind wegen der lächerlichen KI keine grosse Anstrengung und das Rätsel lösen geht dem Spieler spätestens nach zehn Minuten gehörig auf die Nerven. Trotzdem gehen die Missionen doch länger als man denkt, da man einige Male auf unnötige Weise das Zeitliche segnet, aufgrund von technischen Defiziten, zu welchen gleich die Rede sein wird.

Miami Vice - The Game
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Admin am 12 Mrz 2005 @ 15:11
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