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NBA Live 2005: Review

  XBOX 


Die amerikanische NBA Saison ist bereits im vollen Gange, Deutschlands Superstar Dirk Nowitzki lässt wieder die Bälle fliegen und punktet aus allen möglichen Situationen. Auch EA Sports ist wieder am Start mit ihrer Basketball-Simulation NBA Live 2005. Der Redakteur mit den längsten Ausmassen ist Archon mit knappen 2 Metern Körpergrösse. Wenn jemand beurteilen kann, ob die Dunks, Blocks und Steals sich realistisch auf dem Spielfeld anfühlen, dann ist er das.



Erneut erleben wir ein Duell der besonderen Art zwischen SEGA und EA Sports. EA hatte bereits im letzten Jahr im direkten Vergleich ordentlich aufholen können und war auf dem besten Wege zu einer realistischen Basketball-Simulation. Dennoch konnte SEGA letztlich knapp am Konkurrenten vorbeiziehen. In diesem Jahr wollen sich die Kanadier aber nicht mehr von den kleinen Japanern ärgern lassen und haben kräftig an den Gameplayschrauben gedreht, um Fans der Sportart endgültig auf ihre Seite zu ziehen. Doch auch Arcade-Fans kommen diesmal voll auf ihre Kosten, dank unterschiedlicher Spielmodi, die stundenlang vor den Bildschirm fesseln.

Ihr habt die Möglichkeit euch in Freundschaftsspielen, einer normalen Saison, One-on-One Partien oder der Dynasty Saison auszutoben. Leider gibt es in der Xbox-Version keinen Online-Modus. Doch besonders das All-Star-Weekend entschädigt hierfür und bietet besonders spektakulären Basketball-Show-Sport der Extraklasse. Entweder gegen die KI oder gegen bis zu drei menschliche Gegnern spielt ihr die typischen All-Star Wettbewerbe nach, bei denen tausende Fans vor dem Bildschirm stets verzückt werden. Das All-Star Spiel West gegen Ost ist da eigentlich der Höhepunkt. Doch NBA Live 2005 bietet Basketballfreunden mit dem Dreier-Shootout und speziell mit dem Dunk-Wettbewerb sehr spassige Spielmodi. Doch wer mit den Superstars aufregende Dunks zelebrieren und die Jury zu Höchstnoten zwingen will, der braucht viel Training. Denn erst die richtige Schrittfolge, der korrekte Abstand zum Korb, das richtige Timing und eine von vielen möglichen Tastenkombination lassen euch den Ball wuchtig in die Maschen setzen.

Low-Break statt Fast-Break?

In den normalen Spielen der Saison bestimmt ihr anhand der KI-Einstellungsmöglichkeiten selbst, wie schwer und realistisch es auf dem Feld zugehen soll. Der Unterschied des Spielgefühls zwischen dem Arcade-, und dem Simulationsmodus ist wohltuend anders gestaltet worden. Wer rasch zu einfachen Korberfolgen per Superdunk kommen möchte, ist im Arcademodus gut aufgehoben. Doch erst im Simulationsmodus beweist EA Sports, wie nah sie bereits an einer perfekten Umsetzung des Sports sind. Nur noch wenige Kleinigkeiten stören den sehr guten Gesamteindruck, fallen aber im Spielgeschehen schon negativ auf, wie beispielsweise die Ballannahme der Spieler im Lauf. Viel zu oft bleiben eure Mannen einfach beim Fastbreak stehen. Das ist unrealistisch und sorgt für Verärgerung am Pad, weil der Konter mal wieder nicht ausgefahren werden kann. Immerhin stehen euch die eigenen Mannschaftskollegen nicht mehr im Weg herum wie noch in der Vorgängerversion. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Kollisionsabfrage am Brett. Ab und an erlebten wir, dass wir durch das Brett oder den Ring hindurch greifen konnten. Das fällt aber eher in den Wiederholungen auf, denn im hektischen Treiben während des Spiels.

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Admin am 12 Mrz 2005 @ 13:50
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