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NHL 2007: Review

  XBOX 360 

Dieses Jahr möchte EA Sports nicht nur auf den Standardkonsolen und dem PC für Eishockeyfieber sorgen, sondern will auch auf der Xbox 360 mit völlig neuem Gameplay für ungewohntes, aber hervorragend zu spielendes Eishockey sorgen. Eishockey? Oje, wir hören ihn schon schreien: "Her damit! Platz da! Achtung am Bahnsteig, zurücktreten!". Mit Blackhawks-Trikot und einem Torwarthelm bewaffnet stürzte sich Markus auf die Testversion. Da fragt man sich, ob zu intensives virtuelles Eishockey zu spielen nicht doch für Hirnschäden sorgen kann.

Die gute Nachricht: Nach einem ärztlichen Check bekam Markus die Freigabe, das Spiel zu testen. Die schlechte: Wir bekamen das Spiel nicht mehr zu sehen. Denn er schloss sich stundenlang damit ein, wir hörten ihn brüllen, jubilieren, fluchen und weinen. Das ist an und für sich nichts Ungewöhnliches bei ihm, das sind wir ja gewohnt. Doch als er aus der Testkabine herauskam, hatte er einen leeren Ausdruck im Gesicht, was war bloss passiert?

Den ersten Test eines Eishockeyspiels von EA Sports für die neue Arena, die Xbox 360, hat sich der Tester ein wenig anders vorgestellt. Vor kurzem noch auf der Games Convention angespielt, überwog die Skepsis ob der neuen Steuerungsvariante. Sogar so sehr, dass er sich nicht einmal getraut hat, einen First Look zum Spiel zu verfassen, weil er sich einfach nicht sicher war, ob das, was er dort erlebt hatte, nur ein kurzer Schockmoment oder bittere Realität war. Nach nunmehr einer kompletten langen Saison mit zweiundachtzig Spielen steht aber fest: EA Sports hat etwas getan, was lange gefordert wurde von den Spielern, doch es ist leider nicht gelungen. Was ist passiert?

NHL meets Fight Night!

Nun, das EA-Team hat endlich ein neuartiges Spielgefühl, welches ganz ähnlich der Fight Night-Serie ist, entwickelt und lässt euch fortan mit den beiden Analogsticks und den Schultertasten die Kontrolle über Puck und Spieler übernehmen. Wie bitte? Ja, richtig gelesen! Der linke Stick fungiert nach wie vor als Laufkontrolle, der rechte Stick simuliert nun aber den Schläger. So könnt ihr in Puckbesitz Schlagschüsse, Wrister oder Täuschungsmanöver per entsprechender Bewegung des Sticks ausführen. Ohne Puck am Schläger checkt ihr eure Gegenspieler mit dem Stick in die Bande, ganz so wie früher, nur halt ohne Buttondruck. Das spielt sich für einen Anfänger einigermassen logisch, wenngleich es nun einiger Übung bedarf, um einen satten Schlagschuss als Direktabnahme loszulassen. Vorbei sind die Zeiten, in denen ihr per Tastendruck durch die verschiedenen Spieler schaltet, die Scheibe wegstochert oder das entsprechende Schussmanöver auslöst. Der Vorteil der neuen Steuerung ist rasch erkannt: Vor dem Tor könnt ihr erheblich individuellere Manöver ausführen. Die Zeit der automatischen Dekes ist endgültig vorbei.

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Markus Grunow

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Markus Grunow am 08 Okt 2006 @ 19:17
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