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NHL 2K7: Review

  XBOX 360 

Und wieder geht es auf das Eis. Vor kurzem noch mit der Eishockey-Simulation von EA Sports konfrontiert, haben wir uns nun den Konkurrenten genau angesehen. Seit Jahren lehrt die NHL 2K-Serie dem kanadischen Giganten das Fürchten in Sachen Gameplay. Gibt es auch in diesem Jahr eine Demonstration optimaler Spielbarkeit oder ist NHL 2007 nun das Mass aller Dinge?

Also ab ins Spiel. Dort angekommen wird gleich klar, dass sich hinsichtlich der technischen Seite, die im vergangenen Jahr noch Anlass für Kritik war, einiges getan hat. Aufgeräumte und hübsch gestaltete Menüs begrüssen euch zunächst, wecken den Appetit auf die Eishallen. Und dort geht es dann richtig rund, denn der optische Fortschritt zur Vorjahresversion fällt drastisch aus. Im direkten Vergleich kommt NHL 2K7 noch nicht an der Konkurrenz vorbei, wird - um es im Fachjargon mal zu sagen - noch an der Bande eingeklemmt gehalten vom bulligen EA-Verteidiger. Und doch sorgen die Änderungen dafür, dass sich das Spiel hinsichtlich der optischen Güte bis auf ein paar Schlittschuhlängen angenähert hat. Die Darstellung der Eisfläche sorgt mit schönen Spiegelungen, realistischen Kratzspuren und leichtem Nebel beim Start der Spiele für schöne Atmosphäre.

Die herrlich weichen und zudem gänzlich ruckelfreien Animationen der Sportler sind eine wahre Augenweide. Leider sehen sich die Sportskameraden aber zu ähnlich, hier wäre mehr Unterscheidung zwischen bulligem Verteidiger und sprintstarkem Flügelflitzer wünschenswert gewesen. Gleiches gilt auch für die Gesichter eurer Mannen, wenngleich ihr diese natürlich nur in den Zwischensequenzen und bei den Wiederholungen zu sehen bekommt. Wer mag, lässt sich das Spielgeschehen in gänzlich neue Atmosphäre und neuer Ansicht präsentieren. Die so genannte Cinemotion-Darstellung lässt euch die Spiele mit dynamisch unterlegter Musik und entsprechendem Bildformat erleben.

Beim Gameplay schnalzt nicht nur unser Online-Liga-Veteran Markus mit der Zunge. Herrlich dynamisch, ja geradezu rasant geht es zu auf dem Eis. Dennoch bleibt der taktische Anspruch dabei nicht an der Bande hängen, denn die gegnerische KI agiert äusserst clever. Das in den unteren Schwierigkeitsgraden sehr hohe Tempo des Spiels mutmasst beim ersten Anspielen geradezu wie Old-School-Hockey der arkadigen Art und Weise an. Doch das Pass-System lässt euch derart viele und dennoch leicht zu beherrschende Möglichkeiten, dass sich NHL 2K7 sehr wohl wie eine Simulation spielt. Nicht nur normale Pässe oder Lupfer sind so möglich, sondern auch Befreiungslupfer in das gegnerische Drittel, und ihr könnt die Option nutzen, die Scheibe für den hinter euch heranstürmenden Mitspieler liegen zu lassen. Funktionen, die man auch so schon beim Machwerk von EA gesehen hat, aber noch nie derart herrlich einfach auszuführen waren.

NHL 2K7
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Markus Grunow

NHL-2K7


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Markus Grunow am 01 Nov 2006 @ 18:24
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