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Naruto - The Broken Bond: Review

  XBOX 360 

Wer sich mit der japanischen Kultur auseinandersetzt, wird ohne Zweifel im Laufe der Zeit auf die zahlreichen Manga und Anime stossen. Im Land der aufgehenden Sonne gehören diese beiden Medien zum täglichen Leben. Hierzulande setzte sich dieser Trend mittlerweile auch schon durch und dank des Fernsehsenders RTL II kamen bekannte Serien wie Sailor Moon, Dragon Ball oder aktuell Naruto auf die heimischen Flimmerkisten. Son Goku und Co. haben schon längst ausgedient und stattdessen erlebt Naruto, der Held der Serie, einen momentanen Höhenflug. Auf allen gängigen Systemen erscheinen mehr oder weniger gute Spiele und das Merchandising erlebt ebenso einen zweiten Frühling. Ubisoft brachte mit Rise of a Ninja vor etwa einem Jahr exklusiv für die Xbox 360 einen der besten Ableger der Serie in den Handel. Vor kurzem erschien nun mit The Broken Bond der Nachfolger und will die Spieler mehr denn je von sich überzeugen. Schafft es Ubisoft Montreal erneut, die Herzen der Fans zu erobern?

Die Story von The Broken Bond setzt da fort, wo Rise of a Ninja endete. Ihr werdet die Geschehnisse der Episoden 81 bis 135 des Anime nachspielen. Die Zwischensequenzen bestehen dieses Mal aber nicht wie im Vorgänger aus Anime-Schnipsel, sondern werden euch in der sehr schönen Spielgrafik näher gebracht. Wer das Anime bereits kennt, wird wissen, um welche geschichtlichen Elemente es geht. Die Handlung beginnt rasant, mit einem dramatischen Kampf, welcher jedoch ein tragisches Ende findet. Es geht sogar so weit, dass die jungen Ninjas entscheiden müssen, wie weit sie für einen Freund gehen werden. Im Grunde geht es dieses Mal um Freundschaft und Zusammenhalt. Naruto überwindet seine kindische Seite und wird durch sein hartes Training rasch sehr stark. Sein Rivale und zugleich bester Freund Sasuke ist davon aber überhaupt nicht beeindruckt, wendet sich von seinen Freunden ab und folgt weiter der dunklen Seite.

Wenn ihr von Naruto oder Sasuke noch nie etwas gehört habt, werdet ihr Probleme haben, die Ereignisse in The Broken Bond richtig zu verfolgen. Ubisoft Montreal hat es leider versäumt, eine Zusammenfassung der vorherigen Ereignisse zu integrieren. Neulinge werden also ins eiskalte Wasser geworfen. Es ist einfach nur schwer zu verstehen, warum Ubisoft nicht einfach eine kleine Zusammenfassung auf die Disc gepackt hat. Ausserdem wird die Geschichte immer durch langweilige Nebenaufgaben künstlich in die Länge gezogen, dazu aber später noch etwas mehr. Die meiste Zeit werdet ihr mit Naruto die Gegend unsicher machen und zahlreiche heikle Missionen für das Wohl eurer Heimatstadt Konoha-Gakure erledigen. Oftmals bekommt ihr aber einen oder zwei Kameraden zur Seite gestellt, die euch nicht nur helfen, sondern die ihr auch selbst steuern könnt. Ein einfacher Klick auf das Steuerkreuz und schon schlüpft ihr in die Haut eines anderen Ninjas.

Dies hat auch einen essentiellen Wert. Immerhin steht hinter dem Charakterwechsel das neue Teamfeature. Wenn ihr euch in die tiefen, gefährlichen Wälder begebt, werdet ihr stets auf hinterlistige Fallen und scheinbar unüberwindbare Hindernisse treffen, die ihr nur mit Teamwork meistern könnt. So kann sich Naruto mit seinen Jutsus vervielfältigen und somit kaputte Brücken ersetzen, Choji kann euch vor gefährlichen Fallen schützen und Shikamaru kann mit seinen Schatten verborgene Hebel umlegen und so verschlossene Tore öffnen. Manchmal reicht es, wenn einer eurer Helden seine Kräfte unter Beweis stellt. Im späteren Spielverlauf müsst ihr aber teilweise alle drei Kameraden einsetzen, um die diversen Rätsel zu bewältigen. So stellt ihr beispielsweise Neji auf einen Bodenschalter, wodurch ein Hindernis verschwindet. Danach vervielfältigt sich Naruto, damit Shikamaru über einen Abgrund gelangen und mit seinen Schatten-Jutsus eine verschlossene Tür öffnen kann.

Naruto - The Broken Bond
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Daniel Hanin


Naruto---The-Broken-Bond


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Daniel Hanin am 02 Dez 2008 @ 23:28
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