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Naughty Bear: Review

  XBOX 360 

Totale Entplüschung im Reich der Kuschelbären: In Naughty Bear schlüpft ihr in das Fell eines echten Aussenseiters und zerlegt als putziger Amokläufer andere Bären. Das ist so lange spassig, bis auffällt, dass der Ausflug durch die Puppenkiste genauso spannend ist, wie Barbie und Ken beim Sex zuzuschauen.

Es bedarf gar nicht mal blutrünstiger Soldaten oder fieser Serienkiller in einem Videospiel, um Jugendschützern ein Entsetzen ins Gesicht zu zaubern. Das können auch Teddybären. Zumindest solange man sich die Liste an möglichen Killercombos in Naughty Bear vor Augen führt. Denn in diesem Spiel sichern die Bären keineswegs den erholsamen Schlaf kleiner Mädchen. Sie sind bis an die Zähne bewaffnet, legen Fallen aus, engagieren Ninja-Teddys, beschwören Zombiebären und müssen sich gegen den schlimmsten aller Bären zur Wehr setzen - gegen Naughty Bear, den gemeinen, asozialen Aussenseiter. Keiner ist gemeiner als er. Bis auf die Entwickler dieses Spiels vielleicht.



Hier stabbed der Bär

Naughty Bear lebt in einer kleinen, abseits gelegenen Hütte auf einer Insel, der Heimat vieler süsser Plüschbären. Die haben jetzt eine fröhliche Geburtstagsparty geplant. Nur Naughty, wie ihn der Sprecher im Spiel kurz nennt, ist nicht zur Party eingeladen. Denn Naughty ist der gehänselte Aussenseiter, mit dem niemand etwas zu tun haben möchte. "Das ist ja so gemein von den anderen Bären!", denkt sich Naughty und macht sich bereit für seinen ersten Amoklauf. Zahlreiche weitere sollen folgen. Die Geburtstagsparty bleibt nicht der einzige Auslöser für ein komplettes Ausrasten des wirren Bären.

In sieben Episoden mit jeweils mehreren, freischaltbaren Missionen geht es den anderen Bären in bester Third-Person-Manier an den Kragen. Oder sollte man besser sagen "Third-Bear-Manier"? Naughty schnappt sich herumliegende Waffen wie etwa Baseball-Keulen, Messer, Äxte oder Macheten für Nahkampfattacken - wenn's sein muss, wird auch schon mal ein Golfschläger zur Waffe umfunktioniert. Für Attacken aus sicherer Entfernung greift er zu Schusswaffen, also beispielsweise zur Pistole oder zur vollautomatischen Maschinenpistole. Erlegten Gegnern kann Naughty die Waffen abknöpfen.

Naughty Bear
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Thomas Richter


Naughty-Bear


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Thomas Richter am 16 Jul 2010 @ 11:59
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