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Need for Speed - Most Wanted : Review

  XBOX 360 

In den beiden Underground-Teilen wart ihr nur in der Nacht auf Achse und von der beliebten Polizei war auch weit und breit nichts zu sehen. Während ihr ein illegales Strassenrennen nach dem anderen über die Bühne gebracht habt und in der Nachbarschaft mit PS-starken Wagen die Nacht zum Tag gemacht habt, haben die örtlichen Gesetzeshüter brav in ihren Bettchen geschlummert und Schäfchen gezählt. Im aktuellen Teil Most Wanted finden die Rennen bei herrlichem Tageslicht statt und die örtliche Polizei ist wach wie nie zuvor. Wenn ihr in der fiktiven Metropole Rockport City die Strassen unsicher macht, kann hinter jeder Ecke ein Polizist in seinem eleganten schwarzen Wagen nur so auf euch warten. Deswegen müsst ihr dieses Mal gleich zwei Herausforderungen bestehen: Nicht nur die Gegner, sondern auch die Polizisten wollen geschlagen werden.

Einstieg

Der Einstieg in den Karriere-Modus beginnt gleich fulminant. Statt euch als Erstes ein eigenes Auto beim Händler zu kaufen, beginnt ihr bereits mit einer PS-Schleuder - besser gesagt mit einem gepimpten BMW M3. In Rockport City angekommen, nehmt ihr gleich an einem illegalen Strassenrennen gegen den arroganten und siegessicheren Razor Callahan teil. Nach der kurzen Zwischensequenz wird euch gleich klar, da ist etwas faul und ihr wollt es dem Typen so richtig zeigen. Doch gleich nach dem Start gibt es Komplikationen und ihr verliert das Rennen, weil euer Schlitten einen Motorschaden zu vermelden hat. Gleich wird euch klar, irgendein Kumpane von Razor muss da rumgepfuscht haben. Doch das Schlamassel beginnt jetzt erst richtig: Ihr verliert euer Schmuckstück an Razor und dazu werdet ihr von der hiesigen Polizei verhaftet. Nachdem ihr aus dem Knast entlassen wurdet, naht jedoch Rettung. Die überaus attraktive Mia Townsend stellt euch eine Garage zur Verfügung und führt euch obendrein in die hiesige Rennszene ein. Euer Ziel ist klar definiert: Nummer eins auf der Blacklist werden und Razor das Handwerk legen.

Um das oben beschriebene Ziel zu erreichen, müsst ihr euch zuerst einen neuen Wagen besorgen. Mit dem etwas mickrigen Startkapital kauft ihr euch einen neuen Raser und werft einen Blick auf die Blacklist. Auf dieser sind die fünfzehn meistgesuchten Fahrer der Stadt aufgelistet. Euer Ziel ist es, wie bereits beschrieben, jeden einzelnen herauszufordern und euch so stetig nach oben zu arbeiten. Bevor ihr jedoch einen Fahrer zum Duell herausfordern könnt, müsst ihr verschiedene Aufgaben bestehen, da sich die Widersacher nur mit Leistung beeindrucken lassen. Ihr müsst also eine gewisse Anzahl an Rennen gewinnen und euch mit der örtlichen Polizei herumschlagen. Erst dann dürft ihr euer Können unter Beweis stellen und dem Kerl zeigen, wo der Haken hängt.

Um endlich ein Rennen zu starten, gibt es zwei Möglichkeiten. Erstens könnt ihr die drei frei befahrbaren Stadtteile von Rockport City auf eigene Faust erkunden. Auf der Karte werden euch alle aktuellen Rennen und Herausforderungen eingezeichnet. Ausserdem werdet ihr immer via Handy über die aktuellen Ereignisse benachrichtigt. Die andere Möglichkeit ist diese: Ihr könnt die Events auch ganz ohne Stress im Menü auswählen und ihr werdet automatisch zum Start des Rennens befördert. Sehr praktisch. Die eigentlichen Rennen erinnern aber sehr stark an die beiden Underground-Vorgänger. Ihr tretet gegen drei Konkurrenten über eine bestimmte Anzahl an Runden an, lasst an einem Drag-Rennen die Kupplung krachen oder heizt mit Höchstgeschwindigkeit bei Radarfallen vorbei. Die verschiedenen Strecken werden dann mit Begrenzungen abgesperrt, trotzdem werdet ihr die eine oder andere Abkürzung benutzen dürfen.

Neben den diversen Rennen wird euch auch die Steuerung nicht fremd sein, denn diese hat kaum etwas mit einer Simulation zu tun. Die Wagen besitzen eine erstaunliche Bodenhaftung und lenken sich wie auf Schienen. Doch untersteuert ihr oder kommt ihr einmal ins Schleudern, müsst ihr alles geben, um den Wagen auf der Strecke zu behalten. Spielt sich zwar ein wenig komisch, ist aber nichts Neues in der Serie. Trotz dieses kleinen Hindernisses, werdet ihr schnell Erfolge einfahren, denn zu Beginn der Karriere ist der Schwierigkeitsgrad noch schön niedrig. Doch das Gewinnen eines Rennens ist nur die halbe Miete, denn bevor ihr gegen den Blacklist-Fahrer antreten dürft, steht noch die Polizei im Weg.

Manchmal habt ihr das Pech und die Cops tauchen schon während eines Rennens auf und versuchen euch unter Dach und Fach zu bringen. Doch meistens sucht ihr selbst die Konfrontation mit dem Gesetz. Dabei ist es wie im echten Leben ganz leicht, sich mit der Exekutive anzulegen. Entweder verursacht ihr viel Sachschaden oder ihr gefährdet einfach das Leben anderer, indem ihr durch die Strassen brettert wie ein Irrer. Oder ihr wählt einfach ein Ereignis aus dem Menü aus. Dabei verfolgt ihr immer konkrete Ziele: Ihr müsst zum Beispiel einen Sachschaden in einer bestimmten Höhe verursachen, eine gewisse Anzahl an Strassensperren durchbrechen oder eine möglichst lange Verfolgungsjagd überleben. Am Anfang des Karrieremodus sind die Cops noch schön moderat, sie verfolgen euch nur, statt richtig aggressiv zu sein. Im späteren Verlauf ändert sich das aber gewaltig. Anstelle von normalen Polizeiwagen habt ihr es auf einmal mit PS-starken Schleudern zu tun, die vor Checks nicht zurückschrecken. Ausserdem versuchen sie euch zu rammen und euch einzukesseln, legen Nagelbänder, setzen einen Hubschrauber ein oder stellen Strassensperren auf. Haben sie es geschafft, euch für einige Sekunden zum Stillstand zu bringen, seid ihr verhaftet. Ihr könnt aber mit hohen Geschwindigkeiten, harten Checks und gekonnten Richtungswechseln jederzeit entkommen.

Need for Speed - Most Wanted
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Daniel Amstutz

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Daniel Amstutz am 16 Dez 2005 @ 02:02
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