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Ninja Blade: Review

  XBOX 360 

Exklusiv für die Xbox 360 hat From Software versucht, einen Mix verschiedener erfolgreicher Konzepte, zum Beispiel von God of War oder Devil May Cry, zu nehmen und diese in ein Ninja-Spiel zu pressen. Klingt eigentlich nach einem zum Erfolg prädestinierten Titel - oder wird Ninja Blade an zu wenig Eigenständigkeit versagen?


Tokio mit Problemen

August 2015: ein Parasit, der sogenannte Alpha-Wurm, befällt die Menschen von Tokio und lässt diese durch eine Reihe genetischer Fehler, die er verursacht, zu brutalen Monstern mutieren. Manche werden dabei zu hirnlosen Kreaturen, andere wiederum behalten weitgehend ihren Verstand, jedoch nicht ihren Willen. Um zu verhindern, dass dies zu einem globalen Problem wird, wird Tokio ein Ultimatum gestellt: wenn diese Epidemie nicht in 24 Stunden unter Kontrolle ist, wird Tokio mit dem Laser eines Satelliten dem Erdboden gleichgemacht. Zum Glück gibt es Ken Ogawa, ein Ninja, dem die offenbar unmögliche Aufgabe zugeteilt wurde, die Stadt genau vor diesem Todesurteil zu retten. Und zwar alleine.

Fulminanter Auftakt

Da weiss man noch nicht viel von der Geschichte oder dem Gameplay und wird schon mitten in die Action geworfen. Das Tutorial wurde da quasi mit eingebaut. Innerhalb der ersten 30 Minuten erlebt man choreografische Quick Time-Highlights, Kämpfe gegen Standardmutanten, einen Flug Richtung Boden entlang eines Hochhauses, bei dem man schnell heranfliegende Monster metzelt, und sogar einen Bossgegner. From Software zeigt gleich mal, was das Spiel in den folgenden Stunden bieten möchte. Der Spieler wird quasi hungrig gemacht wie ein Hund, dem man ein Steak vor die Nase hält. Mit dem kleinen Unterschied, dass der Spieler schon einen mächtigen Happen herunterschlingen muss.

Technisch einwandfrei?

Grafisch sind wir bei Ninja Blade wirklich hin und her gerissen. Die Charaktermodelle sind wirklich schön designt, die Umgebungen abwechslungsreich und die Gegner fantasievoll, auch wenn die Bossgegner meist an verschiedene Insektenarten angelehnt sind. Besonders beeindruckt sind wir zum einen von den Cutscenes, welche in Spielgrafik ablaufen, und zum anderen von den Explosionen. Wenn man es schafft, zum Beispiel einen Helikopter abzuschiessen, kann man ein wahres Partikelfeuerwerk erleben, welches den Sehnerv umschmeichelt. Negativ sind dagegen einige Umgebungstexturen hervorzuheben, welche eher matschig rüberkommen. Vielleicht wollte man bei der schnellen Action, die in diesem Titel geboten wird, auch nicht die Framerate-Stabilität in Gefahr bringen.

Ninja Blade
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Manuel Wecker


Ninja-Blade


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Manuel Wecker am 07 Apr 2009 @ 17:06
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