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Ninja Gaiden 2: Review

  XBOX 360 

Ninja Gaiden gehört zweifellos zu den besten und gleichzeitig auch schwersten Action-Titeln für Microsofts Xbox. Entsprechend hoch waren natürlich die Erwartungen an den zweiten Teil, der noch actionreicher und deutlich brutaler ist als sein Vorgänger. Kein Wunder also, dass das Spiel in Deutschland erst gar nicht erschienen ist. Angesichts des hohen Gewaltgrads dürfte Ninja Gaiden 2 allerdings auch in der Schweiz keinen leichten Stand haben. Schliesslich wird auch hier zunehmend über die Gewalt in Videospielen diskutiert. Was Team Ninjas neuestes Werk ausser literweise Blut und abgetrennten Gliedmassen sonst noch zu bieten hat, verraten wir euch in unserem Review.

Bei Ninja Gaiden 2 schlüpft ihr in die Rolle von Ryu Hayabusa, der erneut gegen den Black Spider Ninja Clan kämpft. Dieser will sich die so genannte Dämonenstatue, das gefährlichste Artefakt des Hayabusa-Dorfes, unter den Nagel reissen, um den Erzdämonen wiederzuerwecken. Das müsst ihr natürlich um jeden Preis verhindern, um die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren.

Ein Fall für Profis

Besonders einfallsreich ist die Geschichte damit zwar nicht, was allerdings auch ziemlich egal ist. Denn im Grunde genommen ist die Story sowieso nur ein Vorwand, euch auf vorgegebenen Pfaden durch die insgesamt 14 abwechslungsreichen Levels zu hetzen, in denen ihr es mit Dutzenden von Gegnern und mächtigen Endbossen zu tun bekommt. Diese müsst ihr mit Hilfe von zwei unterschiedlichen Angriffen, die sich zu diversen Kombos verbinden lassen und einer Reihe blutiger Finishing-Moves zur Strecke bringen. Wie schon beim Vorgänger stehen also auch bei Ninja Gaiden 2 die schnellen und meist sehr anspruchsvollen Kämpfe ganz klar im Vordergrund. Rätsel gibt es wie gewohnt keine. Zwar wurde der Schwierigkeitsgrad im Vergleich zum ersten Teil etwas gesenkt, was jedoch nichts daran ändert, dass sich selbst versierte Zocker auf der leichtesten von insgesamt vier Stufen die Zähne ausbeissen werden. Vor allem die Bosskämpfe sind oft unglaublich schwer und nur mit viel Geduld und Ausdauer zu gewinnen.

Ninja Gaiden 2 Bild

Waffen und Magie

Daran ändert auch die neuartige Energieleiste nichts, welche sich nach einem Kampf automatisch wieder auffüllt. Zumindest gilt das für den blauen Energiebalken. Die rote Energie, welche ihr bei starken Treffern verliert, wird hingegen nur bei Speicherpunkten sowie durch Heilmittel und blaue Orbs, welche bei besonders spektakulären Kombos von besiegten Gegnern zurückgelassen werden, wieder regeneriert. Neben den blauen Orbs findet ihr bei getöteten Widersachern auch rote und gelbe Essenzen. Während die rote Essenz eure Ninpo-Energie erneuert, dient die gelbe Essenz als Währung, mit der ihr euch in Muramasas Geschäften, welche recht grosszügig in den Levels verteilt wurden, Kräuterheilmittel, Talismane und andere nützliche Gegenstände kaufen könnt.

Ausserdem habt ihr die Möglichkeit, euch von Muramasa eure Waffen verbessern zu lassen, von denen es bei Ninja Gaiden 2 eine ganze Menge gibt, welche alle über individuelle Stärken und Techniken verfügen. Zu Beginn eures Abenteuers stehen euch jedoch nur das altbekannte Drachenschwert und ein unbegrenzter Vorrat an Wurfsternen zu Verfügung. Alle anderen Nah- und Fernkampfwaffen müssen im Laufe des Spiels also erst freigeschaltet werden. Genauso wie die insgesamt vier verschiedenen Ninpo-Angriffe, welche so klangvolle Namen tragen wie "die Kunst des Flammenphönix" oder "die Kunst der durchdringenden Leere". Ausserdem sind sie alle sehr durchschlagskräftig und können gleich mehrere Gegner auf einmal verwunden.

Ninja Gaiden 2
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Tim Richter


Ninja-Gaiden-2


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Tim Richter am 08 Jun 2008 @ 09:51
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