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Ninja Gaiden Black: Review

  XBOX 

Ninjaspiele gehören schon seit Urzeiten zu den am meisten geschätzten Actiontiteln. Schon zu alten C64-Tagen flitzten Spieler mit einem kleinen schwarzen Pixelhaufen durch flache Levels und schnetzelten an anderen bösen Pixelklumpen herum. Seitdem hat sich zum Glück viel getan. Sowohl Grafik als auch Gameplay fanden schliesslich im letzten Jahr ihren Höhepunkt in einem Spiel namens Ninja Gaiden. Die Wertungen überschlugen sich, zwei herunterladbare Erweiterungen folgten. Nun erscheint mit

Ninja Gaiden Black

eine Neuauflage des Actionkrachers, die alle Erweiterungen beinhaltet und das ohnehin grossartige Spiel weiter perfektionieren möchte.



Für Neu-Ninjas

Falls euch das originale Ninja Gaiden letztes Jahr irgendwie durch die Lappen gegangen ist, oder wenn ihr eure Xbox erst in diesem Jahr gekauft habt, gibt es hier noch schnell eine kurze Einführung in die Geschichte. Der Spieler schlüpft in die Rolle des jungen Ninjas Ryu Hayabusa, der plötzlich miterleben muss, wie sein Dorf niedergebrannt wird. Das alleine wäre schon schlimm, doch leider wird etwas entwendet, das seit Menschengedenken im Besitz der Drachendynastie ist: Die grausame dunkle Drachenklinge, gefertigt aus den Knochen eines schwarzen Drachen. Eine Legende besagt, dass, falls das Siegel auf dem Schwert gebrochen wird, sich die Stärke der Bosheit und des Hasses auf die Menschheit konzentriert und auf den Benutzer des Schwertes überträgt. Nun liegt die Vermutung nahe, dass jemand, der dafür ein gesamtes Dorf niederbrennt, nichts Gutes mit dieser Waffe plant. Zum Glück besitzt die Drachendynastie noch eine weitere mächtige Waffe: Das Drachenschwert. Mit eben dieser Waffe sollen damals die schwarzen Drachen getötet worden sein.

Ein grosser Unterschied zu anderen Ninja-Spielen ist die Tatsache, dass ihr in Ninja Gaiden praktisch nicht schleichen müsst. Gut, selbst wenn ihr wolltet, es geht einfach nicht. Stattdessen verlasst ihr euch voll und ganz auf Ryus Kampfkünste, seine Geschwindigkeit und euer eigenes Geschick. Es gibt keine Sichtbarkeitsanzeige, die euch verrät, wie gut eure Feinde euch erkennen können. Auch die Laufgeräusche sind vollkommen egal. Licht und Schatten? Wen kümmert das? Bei diesem Spiel gibt es die Action nicht auf einem Silbertablett serviert, sondern wird dem Zocker mitten ins Gesicht gehauen.

Die Genrereferenz

Bereits letztes Jahr stand fest: Ein schnelleres, actionreicheres und spielerisch gelungeneres Spiel gibt es nicht auf der Xbox. Das Kampfsystem ist auch heute, ein Jahr später, noch ungeschlagen. Zwei Tasten sorgen für unterschiedlich harte Schläge, eine Taste ist zum Springen da, eine weitere löst Spezialattacken aus und eine Schultertaste dient dem Blocken. Letzteres ist übrigens auch der Schlüssel zum Erfolg. Ganz egal, wie schnell ihr angreifen könnt, bei zu vielen oder harten Gegnern rettet euch nur eine gute Deckung das Leben.

Ansonsten stehen euch jedoch alle Türen offen, um den Gegnern die Köpfe ein- oder abzuschlagen. Zwar zieht ihr zu Beginn nur mit dem Drachenschwert los, doch sehr schnell gesellen sich weitere Waffen dazu. Spieler der beiden herunterladbaren Add-ons, den Hurricane-Packs, werden bereits den Kampfstab kennen. Diese klassische Waffe findet sich nun bereits sehr früh im Spiel und kann gut bei kleineren Gegnergruppen eingesetzt werden. So macht das Spiel vor allem wegen den schnellen Wechseln zwischen Angriff und Verteidigung absolut süchtig. Nirgendwo sonst sind die Kämpfe so stylisch und cool wie hier. Ein Gegner springt auf euch zu, ihr blockt schnell, haut direkt den nächsten zwei Angreifern eine rein, springt an eine Wand, enthauptet im Sturzflug ein finsteres Monster, blockt nach der Landung schnell nochmal ab und macht den Rest mit einer aufladbaren Attacke fertig. Solche Situationen sind keine Seltenheit und kommen auch nicht nur an besonderen Punkten vor. Praktisch jeder Kampf in Ninja Gaiden kann so ablaufen.

Ninja Gaiden Black
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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 07 Nov 2005 @ 19:23
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