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Pariah: Review

  XBOX 

Ein Mann, eine Frau, ein Virus. Was vorerst wie eine Werbung für die Aids-Prävention tönt, bewahrheitet sich als Kerngeschichte des schon seit einigen Wochen erhältlichen Ego-Shooters

Pariah

aus dem Hause Digital Extremes. Wir haben für euch die Knarren geschultert und herausgefunden, ob Pariah mehr ist als nur Durchschnittsballerei.



Story

Da liegt er nun, der arme Jack Mason. Gerade eben hat er einen Flugzeugabsturz überlebt und findet sich halb tot auf der Erde wieder. Wie konnte solch ein Missgeschick nur passieren? Eigentlich war Jack ja in einem Routineeinsatz. Er sollte lediglich eine inhaftierte und infizierte Frau bei der Übergabe überwachen und danach in ein Krankenhaus eskortieren. Doch das Transportvehikel wurde abgeschossen und so haben wir den Salat. Karina, dies ist der Name der virusbefallenen Schönheit, ist ab diesem Zeitpunkt mehr oder weniger die ganze Zeit neben euch und muss von euch beschützt werden. Im Verlauf der Geschichte lernt ihr, alias Jack Mason, mehr über sie, den geheimen Virus und den Plot in den Gefängnissen von Wasteland. Die gesamte Hintergrundgeschichte spielt übrigens im Jahre 2520.

Gameplay

Pariah präsentiert sich ab der ersten Sekunde als reinrassiger Ego-Shooter. Hier erwarten euch keine unnötigen Rätsel oder sonstige Hirnübungen. Ein schneller Abzugsfinger reicht hier vollkommen aus. Nach dem bösen Sturz von Jack erwartet den Spieler gleich ein kleines Tutorial, in welchem die wichtigsten Funktionen preisgegeben werden. Das Wichtigste ist natürlich, wie wäre es anders, das Schiessen. Eure Gegner, welche übrigens nur in drei verschiedenen Variationen vorkommen, sind dabei gut gepanzerte, teils auch unmenschliche Soldaten, welche meistens exorbitant viele Treffer einstecken bis sie endlich zusammensacken. Dafür sind sie wahrlich nicht mit Intelligenz gesegnet. Die KI ist äusserst schlecht gelungen, teils schiessen die Gegner gar nicht oder bemerken euch viel zu spät. Es gibt auch seltene Fälle, in welchen sich die Bösewichter gleich selbst eliminieren. Wenn zum Beispiel ein Soldat mit einem Raketenwerfer vor seine Deckung feuert, habt ihr nichts mehr zu tun.

Pariah ist sehr linear aufgebaut und die Missionsziele sollten euch gleich einleuchten und zu keinen grossen Irrwegen in den Levels veranlassen. Das Spiel umfasst insgesamt achtzehn Levels, was zwar eine beträchtliche Zahl zu sein scheint, doch im Grunde kann man einige Missionen innert weniger als fünfzehn Minuten erledigen. So sollte sich der Spieler nicht wundern, wenn das Abenteuer nach gut sechs Stunden ein Ende findet.

Das Waffenarsenal

Wie vorher angekündigt ist bei Pariah das Ballern mit Abstand das Wichtigste. Um dies bewerkstelligen zu können, ist natürlich entsprechendes Werkzeug vonnöten. Insgesamt gibt es sieben verschiedene Waffen, vom handlichen High-End-Messer, über das leichte Maschinengewehr und der Schrotflinte, bis hin zum Plasmagewehr und dem Raketenwerfer ist alles dabei, was nach Zerstörung ruft. Natürlich können elegante Spieler auch auf das Scharfschützengewehr zurückgreifen, welches besonders im Zoom-Modus eine gute Figur macht. Wer austeilt muss auch einstecken können: Wie in der Genre-Referenz Halo habt ihr in Pariah eine gewisse Anzahl an Lebenspunkten, welche bei Treffern unterschiedlich schnell sinken. Ist ein Lebenspunkt angeschlagen, so könnt ihr diesen durch ein bisschen Warten wieder auffüllen. Wenn der Lebenspunkt ganz verloren ist, könnt ihr ihn mit einem Heilungsgerät wiederherstellen. Das Heilungsgerät ist aber nur begrenzt vorhanden und sollte klug eingesetzt werden.

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Can Baris

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Can Baris am 07 Jun 2005 @ 20:44
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