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Perfect Dark Zero : Review

  XBOX 360 

Perfect Dark

ist gewieften Spielern mehr als nur ein üblicher Begriff. Der N64-Ableger ist nämlich einer der besten Shooter, welcher je auf einer Konsole erschienen ist. Dies würde zumindest ein hartgesottener Fan sicherlich in dieser Weise formulieren. Zum Start der Xbox 360 kehrt die Agentin Joanna Dark auf die heimischen Konsolen zurück und versucht mit ihrem neuen Abenteuer

Perfect Dark Zero

erneut die Herzen der Shooter-Gemeinschaft zu gewinnen. Ob uns hier eine lieblose Fortsetzung oder ein Meilenstein der Videospielgeschichte erwartet, lest ihr auf den nächsten Seiten!


Klischeehafte Story

Die Hintergrundgeschichte ist, wie auch bei manch anderen Shootern, nicht der Kernpunkt des Titels. Nichtsdestotrotz wirkt die Story ziemlich aufgesetzt. Doch alles der Reihe nach: Der Spieler schlüpft in die virtuelle Haut von Joanna Dark, einer weiblichen Agentin. Sie und ihr Vater Jack Dark sind professionelle Kopfgeldjäger und meistern zusammen mit der dunkelhäutigen Chandra die unmöglichsten Missionen. Doch dann verwickelt sich das Trio in eine etwas grössere Sache, in welcher es um Firmenspionage, Sabotageakte und globale Konflikte geht. DataDyne, ein grosser Softwarekonzern mit einem gewissen Herrn Zhang Li als Geschäftsleiter, stellt dabei das grösste Problem dar. Die Firma entwickelt nämlich "spezielle" Projekte, welche oft am Rande des Wahnsinns angesiedelt sind. Eines dieser Projekte ist beispielsweise "Deathmatch", eine Software die zwei Kontrahenten gegeneinander spielen lässt und virtuell zugefügte Schmerzen real weitergibt. Nicht nur hier, sondern auch beispielsweise beim Intro, erinnert der Titel also an ältere James Bond-Filme, schliesslich war dort solch ein Gerät schon vor Jahren ein Thema gewesen. Jedenfalls ist für Joanna klar, dass sie diesem Zhang Li das Handwerk legen muss. Angesichts der Wendungen und Überraschungen, welche in der Story einige Male vorkommen, ist das Interesse an der Hintergrundstory zumindest noch marginal vorhanden.

Linear und abwechslungsreich

Der Offline-Part beschränkt sich in Perfect Dark Zero auf die Story, welche auch kooperativ gespielt werden kann und auf den Multiplayer, welcher auch per Splitscreen offline die Konsole glühen lässt. Vorerst aber einige Worte zu den Hauptmissionen. In 13 Missionen besucht der Spieler eine Reihe von Ortschaften, in welchen Konflikte vorprogrammiert sind. Vor dem Start bekommt die Agentin noch ein ausführliches Briefing zu hören und kann ihr Inventar selber konfigurieren. In jedem Level befinden sich nämlich unterschiedliche Waffen, auf welche wir übrigens nachher noch ausführlicher zu sprechen kommen, die bei Beendigung des Levels automatisch in die Waffenkammer von Ms. Dark landen. Vor jeder Mission können dann die Primär- und Sekundärwaffen bestimmt werden. Die Missionen selbst laufen meistens sehr linear ab, bieten jedoch auch viel Abwechslung. Was bei einigen Spielen eine Widersprüchlichkeit ist, klappt bei Perfect Dark Zero aufgrund von kleinen aber feinen Gameplay-Elementen, welche das Programm reichlich spannender und abwechslungsreicher gestalten. Neben den Schiessgefechten muss der Spieler noch Schlösser knacken, gesteuerte Türen hacken, Sprengungen durchführen und Zip-Leinen benutzen. Darüber hinaus stehen noch zwei Gefährte zur Verfügung, welche bei einigen Missionen eine wichtige Rolle spielen: Das Hovercraft und das Jetpack, welches aus Joanna Dark eine mobile Kampfmaschine macht, da noch zwei Maschinengewehre an diesem Vehikel angebracht sind.

Den grössten Teil des Spieles stellen aber die vielen Gefechte mit den verschiedenen Gegnertypen dar. Dabei ist besonders die Deckung von immens wichtiger Bedeutung. Hinter Ecken, Kisten und sonstigen mobilen Gegenständen kann die überaus hübsche Agentin nämlich per Tastendruck in Deckung gehen und von dort aus ihren Feinden Saures geben.

Perfect Dark Zero
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Can Baris

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Can Baris am 18 Dez 2005 @ 11:21
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