GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Prey : Review

  XBOX 360 

Der Name

Prey

stand bis vor kurzem für ein unvollendetes Werk, welches anno 1997 zum ersten Mal vorgestellt wurde. Seit einigen Tagen steht der verheissungsvolle Ego-Shooter in den Händlerregalen und viele Zocker neigen zu einer Skepsis, welche wir jedoch mit unserem folgenden Bericht ein für alle mal aus der Welt schaffen möchten. Wieso Prey der neue leuchtende Stern am Shooter-Himmel ist und wie es noch ein ganzes Genre mit innovativen Ideen erfrischt, verrät euch unser Test!

Ein ganz normaler Abend...

Die Szene mutet fast schon idyllisch an: Tommy, ein nicht sehr von sich überzeugter Cherokee-Indianer, verbringt einen geselligen Abend mit seinem Grossvater Enisi und seiner Freundin Jen, welche im Gegensatz zu ihm überzeugte Cherokee-Indianer sind, an einer Bar. Jen bedient dabei zwei angeheiterte Gäste und Enisi sitzt auf einem ledernen Barhocker und gibt kluge Weisheiten von sich, wie das für einen Grossvater üblich ist. Plötzlich zettelt Tommy einen Streit mit den zwei Gästen an und schlägt sie ohne Vorwarnung mit einem Schraubenschlüssel nieder. Just in diesem Moment schwebt ein UFO in die Nähe der Bar und zieht den Hauptcharakter Tommy und seine zwei Freunde in die mysteriöse Untertasse.

Der Spieler schlüpft fortan in die Rolle von Tommy und sieht sich vorerst in einer passiven Zuschauerrolle wieder. Gefesselt an einer Transportablage wird er nämlich durch die riesigen Räume der Ausserirdischen geführt. Die Szene erinnert ein wenig an Half-Life und baut schon zu Beginn eine packende Atmosphäre auf. Nach und nach offenbart sich die riesige Station der unbekannten Spezies und die zahlreichen Entführungen von Menschen erhalten einen Sinn: Die Menschen dienen den Ausserirdischen als Nahrung und Energiequelle - der Mensch als Konsumgut also. Von Zeit zu Zeit fliegt ein gut bestücktes Mutterschiff zur Erde, sammelt die Ernte ein und kehrt zum Heimatplaneten der Aliens zurück. Glück für Tommy, dass er bei einer rebellischen Organisation landet, die einen Aufstand erzwingt und fortan gegen die überzählige Gegnerschaft kämpft.

In allen Himmelsrichtungen

Zugegeben, bei der Hintergrundgeschichte deutet nichts darauf hin, dass sich hinter Prey ein innovativer Shooter verstecken könnte. Doch wer die erste Spielstunde hinter sich gebracht hat, wird sicherlich zu einem anderen Urteil kommen. Was den Titel ausmacht, sind die vielen verschiedenen Spielelemente. Beginnen wir zuerst mit den normalen Features: Die stete Spannung und das breit sortierte Waffenarsenal sind bereits zwei Punkte, welche überzeugen können. Insgesamt stehen acht verschiedene Bleispritzen zur Verfügung, welche dank ihrer sonderbaren Form für Aufsehen sorgen. So fungieren dreibeinige Krabbler als Granaten, die Plasmawaffe kann mit verschiedenen Munitionstypen gefüttert werden und als Notnagel dient der eingangs erwähnte Schraubenschlüssel. Darüber hinaus verstreut die Schrotflinte keine blauen Bohnen, sondern gelbes Gift. Der Waffeneinsatz ist zwar nicht immer von Nöten, doch spätestens in den letzten Abschnitten geht mächtig die Post ab und mehrere Endbosse verlangen den exzessiven Gebrauch der Ballermänner.

Spielerisches Neuland sind jedoch nicht die organisch gestalteten Waffen, sondern die immer wiederkehrenden Rätseleinlagen. Darüber hinaus ersetzen zumeist spektakuläre Portale die Funktion von normalen Türen. Diese leuchten entweder orange oder blau und hieven den Spieler beim Durschschreiten direkt in einen neuen Raum.

Prey
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Can Baris

Prey-


Prey-


Prey-


Prey-


Can Baris am 19 Jul 2006 @ 14:24
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen