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Prince of Persia - The Two Thrones: Review

  XBOX 

Der Prinz aus Persien gehört für die erwachsen gewordene erste Generation der Videospieler noch immer zu den Kultfiguren der damals bekannten Spielcharaktere. Als dann auf einmal eine Neuauflage von Prince of Persia angekündigt wurde, waren alle noch sehr skeptisch. Heute wissen wir: Zu Unrecht! Inzwischen steht der dritte Teil der neuen Reihe in den Regalen und wirbt um die Gunst der Käufer. Wie das auf der Xbox aussieht, verrät euch unser Test von

Prince of Persia - The Two Thrones

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Nichts als Ärger

Man sollte ja meinen, als erwachsener Mensch würde man aus seinen Fehlern lernen. Nun, wenn der erwachsene Mensch jedoch Kontrolle über die Zeit hat, setzt das Gehirn schon einmal kurzzeitig aus und man wird übermütig. Genau von diesem Problem kann auch der Prinz ein Lied singen, immerhin hat er schon ganze zwei Mal Chaos angerichtet, indem er Gebrauch vom Sand der Zeit gemacht hat. Diesmal kehrt er zusammen mit Kaileena zurück nach Babylon, um dort endlich seine Ruhe zu finden. Doch irgendwie hatte er sich das alles etwas anders vorgestellt. Statt eines tollen Staatsempfangs warten etliche Leichen und feindliche Soldaten auf ihn. War klar, oder?

Damit das Prinzlein auch wieder so richtig motiviert wird, nehmen die finsteren Schergen direkt mal eben die schnuckelige Kaileena gefangen. Gerade noch könnt ihr sehen, wie sie verschleppt wird, doch einen direkten Weg für die Verfolgung gibt es leider nicht. Ab hier beginnt für euch das Spiel. Zum Glück müsst ihr auch als Einsteiger keine Bange haben, obwohl es natürlich schade wäre, wenn ihr die Vorgeschichte noch nicht kennen würdet.

Extreme Stunts

Vergesst modernes Actionkino, denn der Prince of Persia hat mehr spektakuläre Manöver auf Lager als die gesamte Hollywoodclique gemeinsam. Gut, Jackie Chan würde nur müde lächeln, aber der spielt ohnehin in einer ganz eigenen Liga. Egal, jedenfalls werden sich Fans der Reihe auf Anhieb wieder wohl fühlen. Als persischer Superturner lauft ihr an Wänden entlang, balanciert auf schmalen Balken, klettert und lauft Wände empor und so weiter. Die Steuerung ist dabei wie immer gewohnt leichtgängig, da die wichtigsten Funktionen auf den vier Hauptbuttons und dem rechten Taster liegen. Egal ob ihr Tricks an einer Wand machen oder von Stange zu Stange schwingen wollt, alle Manöver sind mit simplen Handgriffen erledigt. Das Spiel ist eben doch geschaffen für die Gamepads dieser Welt.

Besonders aufregend werden die Geschicklichkeitspassagen, wenn ihr mehrere Manöver hintereinander ausführen müsst, um nicht das Zeitliche zu segnen. Wenn ihr an einer Wand entlang laufen müsst, um anschliessend an einer entsprechenden Wandplatte diagonal auf einen Balkon zu springen, dann kommt euch das schon nach kurzer Spielzeit wie eine alltägliche Bewegung vor. Die Liste an Bewegungsmöglichkeiten ist schier unendlich. Mit eurem Dolch könnt ihr euch an bestimmten Stahlplatten in Wänden festhalten, um euch schliesslich weiter in eine beliebige Richtung weiterzubewegen. Nicht selten müsst ihr locker drei oder vier solcher Stunts am Stück durchführen, bevor ihr wieder sicheren Boden unter den Füssen habt. Immer wieder schön sind auch die riesigen Vorhänge an den Wänden, an denen der Prinz dank seines Dolches hinuntergleiten kann.

Prince of Persia - The Two Thrones
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Benjamin Boerner

Prince-of-Persia---The-Two-Thrones


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Benjamin Boerner am 06 Jan 2006 @ 13:47
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