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Pro Beach Soccer: Review

  XBOX 


Der Sommer ist schon längst vorbei, doch die Spieletüftler bei Wanadoo wollen den beliebten Sommersport einfach noch nicht aufgeben! Ob sie es mit

Pro Beach Soccer

tatsächlich schaffen, die Sonne noch einmal in die Zockerstuben projezieren zu können, oder der Titel so angenehm ist wie ein Sonnenstich, erfahrt ihr in unserem Review!



Sommer, Sonne, Pixelbräute

Wir kennen und lieben sie alle: Die schöne Welt des Strandfussballs! Diese Sportart, die bei uns etwa so berühmt ist wie eine Tasse kalter Kaffee, hat jetzt dank Wanadoo ihren ersten Konsolenauftritt. Die Spielregeln sind praktisch gleich wie diejenigen beim gewöhnlichen Fussball, ausser dass statt 22 Kicker nur deren 10 auf dem Spielfeld einen Ball vor sich herrollen. Dies geschieht zudem nicht wie gewohnt auf einem Platz aus Gras, sondern einer einladenden Sandfläche irgendwo an einer sonnigen Bucht. Das Spielprinzip ist allerdings genau gleich, sprich das Runde muss ins Eckige rein. Allerdings wird auf einer viel kleineren Fläche gespielt, wodurch die Spieler viel mehr individuell tricksen können und jedes strategische Denken absolut fehl am Platz ist. Kommt der Ball erst einmal ins Spiel, so probieren ihn die rivalisierenden Mannschaften (welche übrigens alles echte Vereine sind und aussergewöhnlich berühmte Spieler beschäftigen) beim Gegner ins Tor zu bugsieren. Dazu können sie auf verschiedene Techniken wie Rennen, Dribbeln, Tricksen, Passen und Schiessen zurückgreifen. Natürlich probieren das die Gegenspieler mit diversen Rutsch- und Wegnehm-Manövern zu verhindern, was dann und wann mit einer gelben oder gelegentlich gar einer roten Karte "belohnt" wird. Gespielt wird in diversen Modi wie z.B. Freundschaftsspiel, Pro Beach Soccer Tour oder Training. Soweit, so gut, doch kommen wir nun zum Gameplay!

Gameplay

Ich als alter Strohhutträger und Strändeliebhaber habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, wieder einmal einen sommerlichen Titel zu testen und dabei musste ich folgendes feststellen: Wo Beach draufsteht ist nicht immer Beach drin! Habt ihr erst einmal eure Xbox eingeschaltet und die entsprechende Game-Disk eingelegt, steht euch zunächst eine ellenlange (und Xbox-untypische) Loading-Sequenz bevor. Ist diese überstanden erwartet euch ein arg lebloses Menü mit einem Strand-Hintergrund (Strand ist das falsche Wort, sagen wir lieber Polygondingsbums mit Sandtexturen und einigem Grünzeug drauf). Die eigentlichen Strapazen lernt ihr aber erst kennen, wenn ihr euch für einen Modi entschieden und das Spiel gestartet habt. Eure Mitspieler sind etwa so intelligent wie gewisse amtierende US-Präsidenten und ebenso gelenkig. Die Steuerung ist für Normalsterbliche wie mich schlichtweg nicht erlernbar! Ihr könnt nicht wie bei anderen Spielen zwischen euren Spielern manuell umher schalten, sondern müsst warten bis das Spiel es für nötig hält, dass ihr jetzt den Spieler wechseln müsst. Noch eine Sache die mir nicht in den Kopf gehen will: Wenn euer Spieler auf einen Ball zurennt, um diesen an sich zu nehmen, kickt er ihn quer übers Spielfeld, ganz ohne auf die Schiessen-Taste gedrückt zu haben. Zwischen den einzelnen Halbzeiten treten dann ein paar DJs auf und bringen die Mädchen (die etwa so gut aussehen wie Lara Croft in Tomb Raider 1) zum tanzen. Um es mit einem Wort auszudrücken: Ein Trauerspiel!

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Admin am 12 Mrz 2005 @ 13:30
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