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Project Sylpheed: Review

  XBOX 360 

Gegenwärtig plagen wir uns weltweit damit ab, Klimaverbesserungen einzuführen. Kriege und politische Scharmützel dominieren die Nachrichten über das aktuelle Weltgeschehen. Im Jahre 2632 ist das alles Schnee von gestern. Die Menschheit hat den Sprung in den Weltraum gewagt und besiedelt überall im Universum Planeten. Auf der Pilotenakademie finden sich die drei angehenden Fliegerasse Ellen, Katana und Margras zusammen und werden dicke Freunde. Als ein Unfall auf Margras' Heimatplaneten seine Familie auslöscht, glaubt er schon bald nicht mehr an ein Unglück. Er bricht die Pilotenausbildung ab und schliesst sich dem Widerstand der ADAN an, einer Organisation, die die Freiheit der Kolonien von der Erdregierung fordert, notfalls auch mit Gewalt.

Ellen und Katana bleiben zurück und halten den Erd-Streitkräften die Treue. Schon bald greifen die Rebellen alle Militärbasen auf den vereinzelten Aussenposten an und erklären der Erde den Krieg. Ellen und Katana sehen sich nun gezwungen, gegen ihren ehemaligen Freund in den Kampf zu ziehen. Dabei werden sie in viele gefährliche Missionen geschickt, bis sie Margras gegenüberstehen.

Platzprobleme im unendlichen Raum

Bevor man ins All startet und den Feind in allerlei Flugmanöver verwickelt, sollte man lieber das Tutorial gespielt haben. Dort bekommt man alle Tricks, Manöver und Funktionen erklärt. Auch wenn man im Zweikampf schnell an Erfahrung gewinnt, macht das Tutorial die Sache für Einsteiger deutlich angenehmer. Die Steuerung ist nämlich komfortabel auf der einen Seite, auf der anderen Seite aber auch kompakt mit Spezialmanövern oder Waffenbänken belegt. Nach der Lernphase ist es nämlich immer noch kein Kinderspiel, gegnerische Fliegerstaffeln auszumachen, zu verfolgen und ihnen letztendlich das Wasser abzugraben. Die Sicht auf den Feind wird dabei leider nur allzu häufig von den zahlreichen Displays genommen, die trotzdem notwendige Parameter anzeigen. Schnell hat man da mal einen eigenen Jäger aufs Korn genommen, was zu Punktabzug führt.

Ausserdem kommen da nicht einfach eine Handvoll Raumschiffe in den Luftraum geflogen, die man mit ein paar Dogfights aus dem Rennen befördert, sondern man wird von ganzen Geschwadern überrascht. Dreissig bis fünfzig Flieger sind an der Tagesordnung. Hat man diese erledigt, kommt in der Regel noch ein Verstärkungsgeschwader, das einem erneut bunte Laserstrahlen um die eigene Kanzel haut. Bevor man dann aber wieder in den Hangar darf, kommt es noch einmal ganz dick, denn meistens taucht ganz plötzlich noch ein ganz harter Brocken auf. Natürlich in Begleitung einer Eskorte. Erst nach einem erfolgreichen Duell darf man sich die Punktetabelle anschauen und die frisch erworbenen Punkte in neues Equipment investieren. Man kann neue Waffen entwickeln, aber auch Störsignalgeber, die feindliche Raketensteuerungen ausser Kraft setzen.

Die gegnerische KI geht mitunter ziemlich gewitzt vor und alle Gegner beherrschen ein Grundrepertoire an Ausweichtaktiken, der eigentliche Anspruch liegt aber dennoch eher in der Masse, vor allem, wenn auch noch ein Zeitlimit angegeben ist. Selbst auf niedrigem Schwierigkeitsgrad hat man immer noch eine Menge Mühe, alliierte Raumkreuzer oder Stationen zu beschützen und gleichzeitig Widersacher abzuschiessen. Wenn die Routine allerdings Einzug erhält, verpufft auch schnell der Reiz des Gameplays. Dabei ist die Grafik nicht unansehnlich geraten. Grellbunte Strahlen und Kondensstreifen von Raketen malen bald ein hübsches Bild in den Raum, die vielen Anzeigen auf dem Screen tragen ebenfalls dazu bei. Wäre da nur nicht diese verdammte Hektik, die einem beim Betrachten der Effekte stört.

Project Sylpheed
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Martin Weber


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Martin Weber am 21 Jul 2007 @ 00:32
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