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Rainbow Six - Lockdown: Review

  XBOX 

Ubisoft schickt sein Antiterror-Team auch in diesem Jahr auf eine waghalsige Mission. Mit

Rainbow Six - Lockdown

erhalten wir nämlich den direkten Nachfolger zu Rainbow Six 3, welches von der Presse mit sehr guter Kritik übersät wurde. Beim vierten Teil hat sich jedoch nun einiges getan. Wir verraten euch, was sich alles verändert hat und ob der Titel wieder unseren Award abstauben konnte.



Story

Diesmal beginnt die Hintergrundgeschichte in Südafrika, genauer gesagt in Pretoria. Dort wütet nämlich eine Rebellenarmee und nimmt den dortigen Präsidenten als Geisel. Dies bleibt jedoch nicht die einzige Bedrohung. Die Terroristen stehlen nämlich noch einen geheimen Virus aus einem Labor der Firma LNR-Anderssen, welcher in Fachkreisen als Legion bezeichnet wird. Dieser Nanovirus führt bei Kontakt zum sofortigen Tode und ist leicht übertragbar. Klar, dass hier nur noch ein Team einen kühlen Kopf bewahren kann: Das Team Rainbow. Auch in Lockdown schlüpft der Spieler in die virtuelle Haut des Teamführers Domingo Chavez, auch genannt Ding, und neuerdings auch in diejenige des deutschen Scharfschützens Dieter Weber. Was es damit auf sich hat, wird im nächsten Abschnitt klar.

Gameplay

"Rainbow Six - Lockdown" bietet einen üppigen Einzelspielermodus mit vierzehn Missionen und einen breiten Mehrspielermodus. Beim Singleplayer-Modus stehen euch entweder die Kampagne oder aber einige Schnellmissionen zur Verfügung. Bei den Schnellmissionen könnt ihr in einem bestimmten Level, welcher von der Kampagne her bekannt sein sollte, kleinere Passagen nachspielen. Hierbei gibt es natürlich keine Missionsziele zu erfüllen. Doch reden wir lieber über den wirklichen Noteinsatz. Hier merkt ihr schon nach wenigen Spielminuten das neue Spielgefühl, welches "Rainbow Six - Lockdown" vermittelt: Mehr Action! Nach dem ganzen Briefing und der Ausrüstungswahl folgt eine bombastisch aussehende Zwischensequenz, die an Action nicht mehr zu überbieten ist. Danach findet ihr euch in einer etwas neuen Ansicht wieder. Die Ego-Sicht wurde natürlich beibehalten, doch der Spieler nimmt nun die ganze Umgebung durch einen Helm wahr. Wenn Ding Chavez zu viele Treffer einkassiert hat, wird der Helm beschädigt und die Sicht rapide verschlechtert, so dass die Gegner nicht mehr klar ersichtlich sind. Ausserdem wurden die Befehle reduziert und gehen nun viel dynamischer von der Hand. Mit der A-Taste kommandiert ihr euer Team von Ecke zu Ecke. Dadurch erhöht sich logischerweise auch die Spielgeschwindigkeit massgeblich. Wer es riskanter mag, kann sein Team auch ins offene Feld schicken. Nur noch bei Türen kommen einige taktische Überlegungen zum Einsatz. Hier gibt es nämlich immer noch mehrere Möglichkeiten, den nächsten Raum zu betreten. Mit der neuen Herzschlag-Sicht könnt ihr nun auch Feinde durch Wände erkennen. Dabei wird der Herzschlag der Terroristen und natürlich auch der Teammitglieder angezeigt. Diese Sicht ist jedoch nur begrenzt verfügbar und sollte darum sparsam angewendet werden.

Wenn ihr einen Feind nun hinter einer Türe erkennen könnt, ist ein Granateneinsatz sicherlich vonnöten. Und hier kommt erstmals die ziemlich zweischneidige KI zum Vorschein. Zwar führen eure Teamkameraden die meisten Befehle gut durch, doch in einigen entscheidenden Momenten versagen die Profis kläglich und ziehen das ganze Spiel fast schon ins Lächerliche.

Rainbow Six - Lockdown
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Can Baris

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Can Baris am 27 Sep 2005 @ 15:45
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