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Rainbow Six - Vegas: Review

  XBOX 360 

Im neusten Ableger der Rainbow Six-Reihe schlüpft ihr in die Haut von Logan Keller, um den Terroristen den Kampf anzusagen. Diese haben nämlich nicht nur eure zwei Teamkollegen entführt, sondern drohen auch noch die gesamte Wasserversorgung der Zockermetropole Las Vegas zu vergiften, falls die Regierung ihre Forderungen nicht erfüllt. Das klingt nach einer Geschichte, wie es sie schon unzählige Male gab, und das ist sie auch. Zwar haben die Entwickler versucht, dem Protagonisten ein bisschen mehr Charakter einzuhauchen, doch über das Niveau eines durchschnittlichen Actionfilms kommt die Story nicht. Dafür entschädigt das Spiel mit wunderschöner Optik, Abwechslung und Motivation bis zur letzten Sekunde.

Poker, Roulette und Black Jack

Bis auf zwei Ausnahmen seid ihr in der namensgebenden Sündenstadt Las Vegas unterwegs und säubert dort edle Casinos, ein Chinarestaurant, ein sich im Bau befindliches Casino sowie Tiefgaragen und Baustellen von Terroristen. Bis auf die letzten zwei sind alle Schauplätze sehr abwechslungsreich und detailliert gestaltet. Das Spiel wurde in fünf grosse Kapitel aufgeteilt. Im Grunde genommen müsst ihr immer wieder dasselbe tun: Geiseln befreien und Bomben entschärfen. Dabei stosst ihr allerdings auf heftigen Widerstand, denn die bösen Buben agieren meist intelligent und nutzen die Umgebung zu ihrem Vorteil. Sobald ihr auf eine grössere Gruppe Gegner trefft, geht gleich die Hölle los. Von allen Seiten werdet ihr unter Beschuss genommen. Die Kontrahenten versuchen geschickt, euer Team zu umzingeln oder mit einer gut platzierten Granate aus der Deckung zu drängen. Dasselbe dürft ihr natürlich auch mit ihnen tun. Es ist jederzeit möglich, den zwei Teamkollegen indirekte Befehle zu geben. Mit einem simplen Knopfdruck befehligt ihr sie an eine bestimmte Stelle, lasst sie Geiseln befreien, Computer hacken oder Bomben entschärfen. Genau so einfach ist es, einen gut geplanten Angriff auf einen Raum auszuführen. Zuerst observiert man mit Hilfe der so genannten Snake-Cam, welche es ermöglicht, unbemerkt unter einer Tür hindurchzuschauen. Danach werden die zwei Feinde, die als erstes ausgeschaltet werden sollen per Knopfdruck markiert. Mit Druck auf die "A"-Taste bringt ihr eure Mitstreiter vor einer Tür in Position, währenddessen ihr euch von einer anderen Seite an die Terroristen heran schleicht. Verständliche Symbole erklären, welche Möglichkeiten offen stehen. So kann man beispielsweise eine Rauch-, Splitter- oder Blendgranate den bösen Schergen vor die Füsse werfen lassen. Auf diese Weise lassen sich Räume blitzschnell säubern und man fühlt sich dabei wie eine echte Anti-Terror-Einheit.

Kugeln so weit das Auge reicht

Sollte einmal einer eurer Kameraden zu viele Kugeln einstecken, bricht er zusammen und ihr müsst ihn schleunigst retten, bevor er definitiv das Zeitliche segnet und das Spiel somit vorbei ist. Auf eine Lebensanzeige wurde verzichtet. Stattdessen verzerrt sich langsam die Sicht und es wird allmählich dunkler, bis man überhaupt nichts mehr sieht, was euer Ableben signalisiert. Der Gesundheitszustand wird automatisch wieder besser, wenn ihr euch vor dem feindlichen Beschuss in Sicherheit bringt.

Mit dem Nachtsicht- oder Wärmebildgerät hat man auch an dunklen oder verrauchten Stellen stets den Durchblick; zumindest auf kurze Distanz. Weit entfernte Objekte und Personen lassen sich damit nur schwer oder gar nicht erkennen. Geht euch einmal die Munition aus, greift ihr entweder zur Pistole, die mit unendlich vielen Schüssen ausgestattet ist, oder ihr hebt den Schiessprügel eines erledigten Widersachers auf. Ab und zu darf man die Munitionsvorräte auch an Vorratskisten auffrischen. Bei dieser Gelegenheit ist es auch möglich, neue technische Hilfsmittel wie Zielfernrohre zu montieren, oder die Bleispritze gleich ganz auszuwechseln. Zur Auswahl stehen mehr als zwanzig realistische Waffen und diverse Granaten und Sprengsätze. Es gibt zwei Schwierigkeitsgrade, von denen auch der niedrigere schon ziemlich fordernd ist. Wer nicht vorsichtig handelt, wird schnell von Geschossen durchsiebt. Deshalb empfiehlt es sich, die Kollegen voraus zu schicken. Bei einem Bildschirmtod werdet ihr an einen der zahlreichen Checkpoints zurückgestellt.

Rainbow Six - Vegas
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Sebastian Fahrni

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Sebastian Fahrni am 12 Dez 2006 @ 17:38
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