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Raze's Hell: Review

  XBOX 

Im Verlauf der Videospielgeschichte durfte man ja bekanntlich schon so einiges abballern. Aliens, Dämonen, Hexen und sogar Moorhühner. In Raze's Hell geht es nun den putzigen Stofftieren an den Kragen und das nicht ohne Grund. Zwar sehen die kleinen Wesen auf den ersten Blick ganz niedlich und harmlos aus, sind in Wirklichkeit jedoch wahre Teufelsbraten. Was genau sie vorhaben, erfahrt ihr in unserem Test.

Kewletts, so nennen sich die niedlich aussehenden, stofftierähnlichen Wesen, welche mit dem Rest der Welt bisher nie etwas zu tun haben wollten. Zumindest bis jetzt. Denn nun hat ihre völlig verrückte Prinzessin entschieden, den Glauben und die Lebensweise der Kewletts allen Wesen auf der Erde gewaltsam aufzuzwingen. Die Kolonialisierung der Stofftiere hat also begonnen. Das muss auch der arme Raze feststellen, als sein Dorf plötzlich von den bösartigen Viechern angegriffen wird. Aus diesem Grund flüchtet er in den Wald, wo er zufälligerweise auf ein mysteriöses Artefakt stösst, das ihm Superkräfte verleiht. Damit ausgestattet, macht er sich auf den Weg nach Kewtopia, der Hauptstadt der Kewletts, um der Prinzessin und ihren Untertanen ein für allemal den Garaus zu machen.

Gemeinsam sind wir stark

Ihr schlüpft nun in die Rolle von Raze, den ihr aus der Third-Person-Perspektive durch die insgesamt zwanzig Levels steuert. In diesen müsst ihr euch meist bis zu einem bestimmten Ort durchkämpfen oder an einer gewissen Stelle alle Gegner besiegen, um die Tür zum nächsten Abschnitt zu öffnen. Herausfordernde Rätsel oder Ähnliches gibt es also nicht. Nichtsdestotrotz ist das Spiel selbst auf der niedrigsten Schwierigkeitsstufe kein Zuckerschlecken. Das liegt nicht nur an der ziemlich geschickten KI, sondern vor allem an der unglaublichen Hartnäckigkeit eurer Gegner, die meist in Scharen auf euch losstürmen. Dafür haben die Entwickler zumindest ein faires Speichersystem ins Spiel integriert, dank dem ihr bei eurem Ableben jeweils nicht allzu weit zurückgeworfen werdet. Wem das Ganze dennoch zu schwer ist, der schnappt sich am besten einen Kollegen, mit dem er das Spiel gemeinsam durchzocken kann. Hierzu braucht dieser lediglich die Start-Taste auf dem zweiten Controller zu drücken und schon wechselt das Spiel automatisch in den Splitscreen-Modus. Nützlich ist hier vor allem, dass ihr untereinander Lebensenergie austauschen könnt, sollte einer von euch vorzeitig das Zeitliche gesegnet haben.

Töten und sterben lassen

Damit das möglichst nicht passiert, stehen euch nicht etwa eine Pistole oder ein Maschinengewehr, sondern neben einem gewöhnlichen Nahkampfangriff auch eine völlig andere Art von Waffen zur Verfügung, mit denen ihr euch gegen die vielen Widersacher zur Wehr setzen könnt. Squibs nennen sich die insektenartigen Wesen, die ihr aufsaugen und mit voller Wucht gegen eure Feinde spucken könnt. Von den Squibs gibt es verschiedenste Arten, die sich in ihren Eigenschaften grundlegend voneinander unterscheiden. So gibt es beispielsweise die so genannten Driller, welche besonders präzise gespuckt werden können, oder den äusserst hässlichen Lurker, der herumkrabbelt und nach einer gewissen Zeit einfach explodiert. Beachten solltet ihr dabei einzig, dass gewisse Feinde gegen bestimmte Squibs immun sind, was die ganze Sache deutlich schwieriger macht. Zumindest hinterlassen getötete Kewletts dafür immer wieder Überreste, mit denen ihr eure Gesundheit auffrischen könnt. Ganz nützlich ist auch der so genannte Stealth-Modus, in dem ihr euch unbemerkt an einen Widersacher heranschleichen und ihn auf der Stelle ausschalten könnt. Des Weiteren habt ihr die Möglichkeit, euch in eine Art Ball zu verwandeln und so durch die Gegend zu rollen, wodurch ihr deutlich schneller vorankommt, jedoch auch wesentlich anfälliger seid.

Raze's Hell
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Tim Richter

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Tim Richter am 28 Mrz 2006 @ 20:29
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