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Ridge Racer 6: Review

  XBOX 360 

In Sachen Rennspiele gibt es viele verschiedene Arten von Spielern. Die Einen lieben die beinharte Simulation, die Anderen hingegen sind vernarrt in die Arcade-Raser. Ein Weiterer schraubt am liebsten an seiner Karre herum und Andere lieben adrenalinlastige Action. Eine Serie konnte sich in den vergangenen Jahren gegenüber der Konkurrenz durchsetzen - Ridge Racer. Nachdem Namco die alte Xbox links liegen gelassen hat, veröffentlichte das japanische Traditionsunternehmen den bereits sechsten Teil für die Xbox 360. Ob sich der Titel gegen die starke Rennkonkurrenz durchsetzen kann, erfahrt ihr im folgenden Test.

Lektion 1: Drifte was das Zeug hält

Wie in der Einleitung bereits erwähnt, handelt es sich bei Ridge Racer 6 um einen beinharten Arcade-Raser. Während bei den anderen beiden zum 360-Launch erhältlichen Renntiteln nur so mit Lizenzen herumgeworfen wird, bleibt Ridge Racer 6 davon völlig unberührt. Denn jedes verfügbare Auto wurde von den Entwicklern frei erfunden. Des Weiteren verzichtete Namco auf eine ausgeklügelte Fahrphysik, welche ihr in etlichen Xbox-Titeln vorfindet, und auch auf das Aufmotzen eurer Karre wurde völlig verzichtet. Ihr fragt euch nun, wie soll ein Spiel ohne diese Features Spass machen? Keine Angst, Langeweile sieht anders aus!

Während ihr bei Project Gotham Racing 3 für waghalsige Drifts fette Punkte bekommen habt, werdet ihr bei Ridge Racer 6 bereits nach der ersten Kurve merken, dass ohne Driften gar nichts geht. Aber keine Angst, die Steuerung von Ridge Racer 6 gehört mitunter zu einer der Besten, welche ihr auf einer Konsole gesehen habt. Trotz irrer Drifts habt ihr euer Gefährt immer unter Kontrolle. Des Weiteren gehen sanfte Drifts genau so leicht von der Hand wie halsbrecherische Doppeldrifts.

Lektion 2: Werde der Champion!

Das hört sich bis jetzt alles sehr simpel an, und ist es auch, aber es macht einen Heidenspass. Damit jedoch zu keiner Zeit Langeweile auftritt, haben die Entwickler mehrere Spielmodi auf die Disc gepresst. Neben dem Globus-Zeitrennen, bei dem ihr um die Bestzeit kämpfend gegen Kontrahenten aus aller Welt antreten müsst, den Einzelrennen, den Online-Kämpfen über Xbox Live und den Multi-Kämpfen via Splitscreen, ist das eigentliche Herzstück des Spieles die Welterforschung.

Auf einer riesigen Karte, die einem Baum ähnelt, arbeitet ihr euch von links nach rechts vor und legt eure eigene Weltroute fest. Insgesamt dürft ihr euch auf dreissig unterschiedliche Strecken freuen. Damit ihr euch jedoch vorarbeiten könnt, müsst ihr die Rennen als Erster beenden. Damit dieses Unterfangen jedoch nicht zu einfach wird, dürft ihr vor dem Rennen diverse Einstellungen vornehmen wie zum Beispiel, dass ihr mit oder ohne dreifachen Nitro Boost das Rennen bestreitet. Gewinnt ihr ein Rennen ohne Nitro, werdet ihr mit zusätzlichen Extras belohnt.

Die normalen Rennen umfassen jeweils zehn Autos und drei Runden. Des Weiteren gibt es noch spezielle Events, welche in Fahrzeugklassen eingeteilt sind. Um an diesen Herausforderungen teilnehmen zu können, müsst ihr allerdings vorher gewisse Autos freischalten. Die etlichen Fahrzeuge steuern sich alle unterschiedlich und weisen ein anderes Driftverhalten auf. Im Grossen und Ganzen werdet ihr aber nach kürzester Zeit die Wägen unter euren Fittichen haben und den Gegnern eindrucksvoll zeigen wo der Hammer hängt.

Ridge Racer 6
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Daniel Hanin

Ridge-Racer-6


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Daniel Hanin am 31 Jan 2006 @ 18:41
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