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Rogue Trooper: Review

  XBOX 

Imposant erscheint die Silhouette vom blauen Muskelsoldaten Rogue, welcher in

Rogue Trooper

die Hauptrolle einnimmt. Der Titel zum gleichnamigen Comic soll Action-Fans in Entzückung versetzen und viele Stunden Ballerspass bereiten. Warum dieses Unterfangen nur teilweise geglückt ist, verrät indes unser Test.

Story

Auf Nu Earth herrscht ein gnadenloser Krieg zwischen den Norts und den Southers. Grund dafür ist ein ominöses schwarzes Loch, welches gleich in der Nähe gelegen ist und als Warptor dient. Diese strategische Wichtigkeit erklärt den erbitterten Krieg zwischen den zwei
Fronten. Die Norts-Armee setzt dabei auf eine riesige Herde Soldaten, welche dank ihrer gelben Schutzanzüge leicht identifiziert werden können. Die Southers verfolgen hingegen eine andere Strategie: Sie züchten hochqualifizierte GIs heran, welche nur für den Krieg erschaffen
werden. Diese tragen als Kennzeichen eine blaue Hautfarbe und sind allesamt gleich ausgerüstet: Helm, Rucksack, Gewehr. Diese drei Komponenten haben jedoch einige Tricks auf Lager, welche auf den ersten Blick nicht ersichtlich sind. Jeder gezüchtete GI trägt nämlich einen Biochip in seinem Kopf, welcher die Schaltzentrale des künstlichen Körpers darstellt. Wenn nun ein Soldat fällt, kann dieser Biochip aus der leblosen Hülle entfernt und in einen Steckplatz am Helm, Gewehr oder Rucksack eingesetzt werden, wodurch der gefallene Krieger weiter existieren und seinen Freunden zur Seite stehen kann. Unser Held Rogue sammelt im Verlaufe des Spiels drei solcher Biochips ein und ist sodann stets von seinen Teamkameraden umgeben, welche ihm mitunter wertvolle Tipps verraten.

Gameplay

Spielerisch offenbart sich der Titel als wahres Action-Feuerwerk und das komplette Missionsdesign ist auf Zerstörung ausgerichtet. Flugzeuge per Flak zerstören, riesige Gegnerhorden niederstrecken und lautlose Exekutionen stehen auf dem Tagesprogramm des blauen Soldaten. Doch so einfach wie es sich hier liest, ist die ganze Angelegenheit dann doch nicht. Verschiedenste Gameplay-Elemente sorgen für Abwechslung und verhindern, dass monotone Langeweile entsteht. Zum einen wären die Waffen-Upgrades zu erwähnen. In einem separaten Menü, welches mit der Back-Taste aufgerufen wird, ist es nämlich möglich, verschiedenste Upgrades zu kaufen. Neue Granatentypen, grössere Magazinhalter und neue explosive Sprengsätze sind nur ein winziger Teil des möglichen Arsenals. Diese Upgrades sind natürlich nicht gratis erhältlich, sondern müssen gegen Bares erworben werden. Die nötige Kohle sammelt ihr wiederum durch gefallene Gegner ein, indem ihr zu den leblosen Körpern hinläuft und die A-Taste drückt. Übrigens: Je höher der Grad des gefallenen Gegners, desto mehr Punkte fliessen auf euer Punktekonto. Nebst den gefallenen Soldaten solltet ihr zudem Ausschau nach verwertbarem Schrott halten. Dieser bringt nämlich enorm viele Punkte und kann auch gleich neue Upgrades bescheren. Nebst den Verbesserungen könnt ihr auch euren Bedarf an Magazinen, Granaten und Medi-Packs regenerieren, falls euch diese im Gefecht ausgegangen sind. Die wertvollen Punkte sollten also sehr sorgfältig eingesetzt werden.

Ein weiteres spielerisches Element ist die Deckungsfunktion, welche besonders bei höheren Schwierigkeitsgraden immer wieder genutzt werden muss. In den weitläufigen Arealen befinden sich nämlich viele Deckungsmöglichkeiten, welche mit dem linken Schalter benutzt werden können. Aus der Deckung heraus lässt sich nun einiges anstellen: Entweder ihr schiesst blind mit der A-Taste in die gegnerische Meute hinein, was jedoch ziemlich unpräzise ausfällt, oder ihr könnt gezielt mit dem rechten Schalter aufstehen und den Opponenten einheizen, wodurch ihr aber selber zum Ziel werden könnt. Als dritte Option gesellt sich die Granate dazu, welche mit der weissen Taste geworfen werden kann.

Rogue Trooper
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Can Baris

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Can Baris am 31 Mai 2006 @ 18:44
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