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Rumble Roses XX : Review

  XBOX 360 

Wie bringt man ein Spiel am Besten an die testosterongesteuerten männlichen Spieler dieser Welt? Ganz klar, viel nackte Haut, heisse junge Damen und spektakuläre Verrenkungen und Bewegungen. Die ersten beiden Faktoren sind in der modernen digitalen Welt der Videospiele kein grosses Problem, aber wo bekommt man die Verrenkungen her, wenn nicht vom romantisch-wilden Schäferstündchen? Na, da bietet sich doch die Show-Sportart Wrestling an. Bereits auf der Xbox hat Konami die hübschen jungen Damen in Rumble Roses gegeneinander in den Wrestling-Ring geschickt. Die offizielle Fortsetzung - Rumble Roses XX - will nun mit Next Generation-Power einiges nachlegen.

Das gibt es nicht mal im Pay-TV

Wrestling erlebt in Deutschland derzeit wieder einen Aufschwung. Die Zuschauerzahlen bei den zahlreichen Live-Shows wachsen von Jahr zu Jahr, die Einschaltquoten und Käuferzahlen der TV-Shows und Pay-per-View-Veranstaltungen legen ebenfalls zu. Die Athletinnen aus Konamis Rumble Roses XX werdet ihr wohl aber in keiner Wrestling-Show dieser Welt erblicken, denn die sexy Wrestlerinnen sind im Gegensatz zu den Kämpfern in den meisten anderen Wrestling-Titeln rein fiktiv. Während Dixie Clemets und ihre Kolleginnen im Vorgänger noch einen Karriere-Modus zu bestreiten hatten, besteht der Karriere-Modus in Rumble Roses XX, sofern man ihn überhaupt so nennen mag, aus lose aneinandergereihten Kämpfen.

Spezialmatches wie im Stahlkäfig oder Leitermatches gibt es im Spiel nicht. Die Spielmodi beschränken sich auf klassische Kampfarten. So treten die Damen im Ring One on One oder im Tag-Team-Match Two on Two an. Hinzu kommen Handicap-Matches, in denen eine der Parteien in der Unterzahl ist, sowie Aufgabe-matches, die nur zu gewinnen sind, in dem man die Gegnerin zur Aufgabe zwingt. Im neuen Strassenkampf treten die Wrestlerinnen dann in einem abgesperrten Gebiet unter freiem Himmel gegeneinander an. Das Gameplay ist auch hier dasselbe, einziger Unterschied sind die Anzeigen der Lebensenergie, die es im Wrestlingring nicht gibt.

Jeder der insgesamt zwanzig Charaktere hat seinen ganz individuellen Einzug in den Ring. Dazu gehören eine eigene Musik, bestimmte Bewegungen und Choreographien und ab und an auch ein kleines Feuerwerk. Im Ring selbst geht dann aber alles etwas puristischer zu. Die Steuerung ist absichtlich recht simpel gehalten. Mit dem A-Knopf wird gerannt, der X-Knopf teilt Schläge und Tritte aus und der Y-Knopf dient für Griff- und Wurfattacken. Der B-Knopf ist schlussendlich für Sonderaktionen wie das Aufnehmen von Objekten und den matchentscheidenden Pinfall verantwortlich.

Je nach dem, in welcher Situation sich die Kontrahentinnen befinden und abhängig von der gedrückten Richtung auf dem Steuerkreuz werden durch die jeweiligen Tasten viele unterschiedliche Aktionen ausgeführt. Zahlreiche Moves dürften Wrestling-Fans auch aus den grossen Shows der WWE oder anderer Promotions kennen. Ähnlich simpel wie die Kampfsteuerung ist auch das Kontersystem. Gekontert werden können Attacken mit der rechten Schultertaste und der Taste, deren Aktion geblockt werden soll. Setzt die Gegnerin also höchstwahrscheinlich gleich zu einer Wurfattacke an, empfiehlt sich ein Druck auf die rechte Schultertaste und Y. Je cleverer der Spieler kontert und je mehr sich die angreifende Gegnerin somit blamiert, desto höher steigt die entsprechende Scham-Leiste. Ist die Leiste voll, kann der Spieler mit einer für die Gegnerin besonders peinlichen Aktion das Match beenden.

Alter, mach ich dich fertig, bin ich Sailor Moon!


Den Gegnern kann aber auch mit den normalen Finishing-Moves zugesetzt werden. Ist die Kampfleiste am oberen Rand einmal gefüllt, durch gelungene Attacken und spektakuläre Aktionen, ist ein Finisher-Punkt gespeichert. Bis zu fünf dieser Punkte kann die Kämpferin besitzen, um dann je nach Situation bis zu fünf Special Moves kurz hintereinander auslösen zu können. Aktiviert werden diese Finishing- oder Todes-Moves durch einen Druck auf die linke Schultertaste im richtigen Moment. Es folgt eine kurze Animation, wie man sie in vielen japanischen Zeichentrickserien schon gesehen hat, anschliessend zieht die Kämpferin ihren Spezialangriff durch und hat danach reelle Chancen, das Match durch einen Pin zu gewinnen.

Rumble Roses XX
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Tobias Kuehnlein

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Tobias Kuehnlein am 06 Jun 2006 @ 19:51
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