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SAW: Review

  XBOX 360 

Brutal, brutaler, Saw - so könnte man die Kinofilme wohl beschreiben. Wer auf körperliche Folter und dreiradfahrende Puppen steht, der ist bei der durchaus populären Reihe gut aufgehoben. Wer die Industrie kennt, der weiss, dass es bei dem Erfolg der Filme nicht lange dauert, bis ein Spiel den Weg in die Regale findet. Ob

Saw

eine Qual ist, erfahrt ihr im Test!

Spulen wir mal ein paar Jahre zurück: Im Jahr 2004 wurde der erste Teil der Saw-Reihe veröffentlicht. Zwei Männer, die sich scheinbar nicht kannten, wachen in einem grossen, heruntergekommenen Waschraum auf. Beide sind an den Füssen am jeweils anderen Ende des Raumes angekettet. Erinnerung? Fehlanzeige! Doch schon bald meldet sich der Psychopath, der sie in diese Lage gebracht hat. Zwischen dieser Konversation und dem Weg in die Freiheit liegen jedoch einige Rätsel, die gelöst werden müssen. Und natürlich Qualen...

Der erste Teil wurde zum Hit, da er frischen Wind in das angestaubte Horror-Genre brachte. Doch wo Wind ist, da weht Geld: Bis heute ist jährlich (!) ein weiterer Saw-Film erschienen, einer verrückter und brutaler als der andere. Leider auch schwachsinniger...

In einem Sub-Plot des ersten Filmes lernt der Zuschauer Detective Tapp kennen. Er ist dem Jigsaw-Mörder auf der Spur. Die Entwickler griffen seine Beziehung zu Jigsaw auf und machten Tapp zum Protagonisten des Spiels. In der Haut von Detective Tapp findet man sich folglich in einer Anstalt wieder. Vor dem Spieler liegt ein Psychotrip voller Fallen, Rätsel und Horror, der sich erzählerisch zwischen den ersten beiden Filmen einreiht.

David Tapp hat es wirklich nicht leicht. Im ersten Film sieht er seinen Kollegen und Freund sterben, dann wird er selbst angeschossen. Kaum geheilt, wird er von Jigsaw gekidnappt und in eine verlassene Anstalt gesteckt, um zu beweisen, dass er sich sein Leben verdient hat. Doch nicht nur er möchte wieder entkommen, der Mörder hat noch weitere Personen in das Gebäude befördert. Alle mit demselben Ziel: den Schlüssel in Tapps Körper zu kriegen! Das Ganze wird in gut gemachten Zwischensequenzen, die in das Saw-Universum passen, präsentiert.

Fortan muss der Spieler sich durch die Anstalt schlagen. Man trifft bekannte und unbekannte Charaktere, die alle irgendwie in Verbindung zu Tapp stehen. Die Entwickler haben es wirklich geschafft, dem Charakter und seiner Geschichte Tiefe zu verleihen! Am Ende des Spiels kann sich der Spieler sogar zwischen zwei Endungen entscheiden. Eine davon stimmt sogar mit Ereignissen in späteren Saw-Filmen überein.

SAW
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Manuel Wecker

Manuel Wecker am 07 Jan 2010 @ 18:30
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