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Sonic Riders: Review

  XBOX 

Mit Sonic Riders kommt jetzt auch von Sonic ein Rennspiel auf die grossen Konsolen. Statt aber auf seine Treter zu vertrauen, schwingt sich der blaue Igel aufs Brett. Warum das nicht funktioniert, könnt ihr hier lesen.


Ja, ja, ja, ja, ja, ja

Ihr drückt den Power-Knopf der Xbox, das Spiel lädt und nachdem ihr das Intro weggedrückt habt, kommt ein Bildschirm, der euch auffordert, einen Speicherstand auszuwählen. Weil es nur einen gibt, den ihr schon beim ersten Mal, als ihr das Spiel begonnen habt, erstellt habt, wählt ihr den aus. Seid ihr euch sicher? Wirklich? Echt? Dreimal den A-Knopf gedrückt und ihr habt die Gelegenheit, noch einmal den A-Knopf zu drücken, weil ihr ja ein Spiel starten wollt. Natürlich, es gibt sicher Leute, die unbedingt sichergehen wollen, dass sie auch den richtigen (einzigen) Spielstand ausgewählt haben. Und solche, die gerne Sachen abnicken. Und so einfach, wie bei anderen Spielen, wo man manchmal schon direkt nach dem Einschalten nur noch "Weiterspielen" oder "Neues Spiel beginnen" drücken muss, oder, im Idealfall, direkt im Spiel abgesetzt wird, wollten es euch die Entwickler von Sonic Riders sicher nicht machen. Wo bleibt denn sonst die Herausforderung?

Einsteigerfeindlichkeit

Nachdem ihr euch also durch diese Menüs gehangelt habt, eine Rennenart (Freies Spiel, Zeitrennen, Weltmeisterschaft, Überleben und Missions- oder Story-Modus) sowie einen Surfer und 'ne Strecke ausgewählt habt, steht ihr dort nach einem kurzen Intro am Start. Hossa. Wir haben für den ersten Test einfach mal ein normales Rennen gestartet. Aus der Beschreibung der Steuerung im Handbuch sind wir zwar überhaupt nicht schlau geworden, aber irgendwie wird man schon am Anfang einfach aufs Gas treten können. Sicher. Gut, wir stehen da, neben uns die Konkurrenz, der Countdown beginnt herunterzuzählen und einer der Mitsurfer rennt nach vorne. Zwei rennen nach hinten. Moment, rennen? Stimmt, die tragen ja alle ihre Bretter unterm Arm. Aha, das heisst also, man muss wohl erstmal die Bretter besteigen und - die Zeit tickt unaufhaltsam weiter, also entscheiden wir uns spontan, einfach mal loszulaufen und verschiedene Tasten auszuprobieren.

Schon rennt Sonic mit neunzig km/h los, wie uns die Geschwindigkeitsanzeige Glauben machen will. Wie bitte? Vom Geschwindigkeitsgefühl kommt das aber überhaupt nicht so rüber. Egal, weiterlaufen, da ist auch schon so eine komische blitzende, anscheinend elektrische Startmarkierung vor uns. Aha, da durchlaufen und dann steigt der Igel wohl automatisch auf sein Brett. Sicher. Einsteigerfreundlichkeit und so. Bevor wir uns ernsthaft darüber wundern können, warum der eine Konkurrent, der vorhin noch vorgerannt war, genau vor dieser Barriere steht, packen uns die elektrischen Schläge - wir zucken herum, der Countdown zählt auf Null und die Konkurrenz prescht auf ihren Brettern los, während wir noch ein Weilchen rumzucken und dann plötzlich auf dem Brett stehen und mit hundertachtzig Sachen hinterhersurfen. Wir sind durchgehend verwirrt, begreifen aber schnell, dass wir wohl das Ende des Countdowns abwarten hätten sollen, und versuchen, das Rennen zu gewinnen.

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Wille Zante

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Wille Zante am 07 Apr 2006 @ 14:12
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