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Spikeout - Battle Street: Review

  XBOX 

Als Fan der Arcade-Version von Spikeout, welche die Spielhallen in den späten Neunzigern unsicher machte, war ich natürlich sehr gespannt, wie sich Spikeout: Battle Street auf der heimischen Xbox machen wird. Arcade-lastige Fighting-Games, bei denen man sich durch diverse, mit Gegnern gefüllte Stages prügelt, sind heutzutage zu einer wahren Seltenheit verkommen. Ob Spikeout: Battle Street diesen Trend wohl wieder zurück auf die Bildfläche zu holen vermag?

Zurück zu den Wurzeln

In den letzten Jahren sind Titel wie Spikeout: Battle Street eher selten geworden. Die Entwickler von Beat `em up-Titeln haben sich mehr auf Prügelduelle konzentriert, statt weiterhin auch Titel im Stile eines Final Fight oder Double Dragon zu entwickeln, in denen sich der Spieler durch weitläufige, gegnerverseuchte Territorien kämpfen muss. Mit Spikeout: Battle Street erwartet uns nun nach langer Pause wieder einmal genau ein solcher Titel. Bereits in den späten Neunzigern fand man Spikeout in den Spielhallen und anno dazumal war der Titel ziemlich beliebt. Da stellt sich die Frage, ob das mittlerweile etwas angestaubte Spielkonzept es noch vermag, Spieler vor die Bildschirme zu locken.

Der Schauplatz des Spielgeschehens trägt den Namen "Diesel City". Vor zehn Jahren gelang es dem berüchtigten "Team Spike", das sogenannte "Team Inferno" in einem fulminanten Gang-Krieg zu besiegen. Doch nun ist der angeblich mächtige "Boss Michael" zurück und fordert seine Rache. Er hat sein Team Inferno mit neuen Kämpfern bestückt und will die Herrschaft über die Strassen der fiktiven Stadt wiedererlangen. Da der legendäre Kämpfer "Spike", welcher vor zehn Jahren das "Team Spike" angeführt hat, leider abwesend ist, tritt nun dessen Sohn "Spike Jr." in die Fussstapfen seines Vaters, um seinen Widersachern ein für alle Mal den Garaus zu machen. Klingt spannend? Nein? Ist es auch nicht! Um genau zu sein, hätte man die Story genauso gut weglassen können. Im Story-Modus wird diese ab und an durch uninformative und nicht sehr hübsch gestaltete Zwischensequenzen vorangetrieben. Dabei kommt leider so gut wie nie Spannung auf. Die stupiden Dialoge werden zusätzlich von den schlechten englischen Synchronstimmen untermauert. All diese Punkte sind jedoch verzeihlich, wenn man bedenkt, dass es sich bei Spikeout: Battle Street um ein typisches Arcade-Game handelt. Doch genau hier liegt das Problem: Auch das Gameplay selbst vermag nicht zu überzeugen.

Spikeout - Battle Street
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Ettore Trento

Spikeout---Battle-Street


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Ettore Trento am 29 Mai 2005 @ 16:29
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