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Splatterhouse: Review

  XBOX 360 

Vor etlichen Jahren sorgte eine Spielereihe für Aufsehen. In manchen Ländern wegen der expliziten Gewaltdarstellung und in anderen Ländern wegen des Spasses, den die Leute damit hatten. Die Rede ist von Splatterhouse, einem Urgestein der Branche. Jetzt ist ein Remake erschienen, welches die alten Titel in neuem Glanz erstrahlen lassen soll.

Gewalt & Geschichte

Eines wollen wir vorab klarstellen: Splatterhouse ist nicht für jedermann geeignet. Gerade wer schwache Nerven hat, mit Blut und Gewalt nichts anfangen kann und Spieler im Allgemeinen für potentielle Amokläufer hält, der sollte das Spiel ganz, ganz dringend ignorieren. Seine blosse Existenz leugnen und weiterhin Hello Kitty-Spiele geniessen. Warum? Ganz einfach: In Splatterhouse ist der Name Programm. Blutiger geht es nimmermehr. Dieses Spiel definiert das Wort Gewalt völlig neu. Es könnte im Duden sogar als Beschreibung von Gewalt und Blut stehen. So brutal ist es. Dazu jedoch später mehr.

Kommen wir zunächst einmal auf die Geschichte zu sprechen, denn auch wenn Splatterhouse seinen Fokus auf die Brutalität in Reinform gelegt hat, gibt es auch hier eine Geschichte, welche das Geschehen zusammenhält. Es geht um Rick. Und um Jenny. Das Studentenpärchen besucht des Abends einen Professor, da Jenny ein Interview mit ihm vereinbart hat. Doch was die beiden Studenten nicht wissen: Der alte Mann verfolgt ziemlich bösartige Absichten. Jenny wird entführt, Rick bekommt durch Zufall eine Maske auf die Nase und verwandelt sich in ein muskelbepacktes Ungetüm, Dämonen tauchen auf und die Geschichte der Rettung der holden Maid kann beginnen. Was zunächst simpel klingt und vermuten lässt, dass die Entwickler einfach nur einen Rahmen für die Gewalt haben wollten, entpuppt sich später im Spiel als relativ komplexe Story, welche sogar mit Zeitreise-Elementen und der dadurch entstehenden Ursache-und-Wirkung-Kausalität spielt.



So. Und nun zur Gewalt. Für die ist nämlich nicht nur der böse alte Mann verantwortlich, sondern eben auch die Maske, die Rick trägt. Er giert nach Blut. Und so ist das gesamte Spielprinzip auch auf Blut gegründet. Blut ist die tragende Säule. Wer Dämonen tötet, der sammelt Blut und mit Blut lassen sich neue Fähigkeiten freischalten. Ebenso lässt sich die eigene Gesundheit verbessern. Wer genug Blut gesammelt hat, der darf sich auch, wenn er denn angeschlagen ist, selbst heilen oder alternativ in einen Berserkermodus wechseln.

Splatterhouse
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Michael Hoss

Splatterhouse


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Michael Hoss am 06 Dez 2010 @ 13:21
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