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Splinter Cell - Double Agent: Review

  XBOX 360 

Endlich ist es soweit, der vierte Teil der Splinter Cell-Reihe ist endlich erhältlich und verspricht einige interessante, sinnvolle Änderungen. In den letzten drei Episoden hat sich der Stealth-Shooter in Sachen Gameplay und Technik erfolgreich weiterentwickelt, doch der Held und die Story hinkten immer ein wenig hinterher. Mit dem vierten Teil will Ubisoft das ändern und wir sehen uns heute einmal die Xbox 360-Version etwas genauer an. Ob das neue Abenteuer wirklich erneut vor die Flimmerkiste fesseln kann, erfahrt ihr in unserem Test.

Die Essensvorräte stapeln sich im Büro, koffeinhaltige Getränke sind zu Genüge vorhanden und der Raum ist in Dunkelheit gehüllt. Nein, es herrscht nicht Krieg in unserer Redaktion, sondern ein langes Wochenende mit der finalen Splinter Cell: Double Agent-Version steht an. Denn Ubisoft will mit dem neuesten Teil ihrer Franchise-Serie neue raffinierte und spannende Wege einschlagen. Nahezu jede Entscheidung, die ihr während einer Mission tätigt, wirkt sich auf den weiteren Spielverlauf aus. Dies hört sich im ersten Moment nach einer einfachen Aufgabe an, stellt sich im Spielverlauf aber als schwere Entscheidung heraus. Denn in den interaktiven Szenen werdet ihr oft über Moral und den Wert des Lebens nachdenken. Diese Form von Interaktion gab es in noch keinem Videospiel zuvor.

Crashkurs

Wie in den vorigen Teilen fungiert auch in Double Agent das erste Level als Tutorial. Damit ihr euch auch wohl bewegt, findet dieser erste Level in Island statt. Hier sollen Sam und ein NSA-Kollege in eine Militärbasis eindringen und den Start einer Rakete vermeiden. Anders als in den vorigen Teilen wird euch jetzt nicht über Texttafeln beigebracht, wie ihr klettern, springen oder schiessen könnt, sondern euer Kollege macht euch dies vor. So hüpft er elegant durch den Schnee, erklimmt Zäune oder schwingt sich von Seil zu Seil - ihr müsst dies einfach nur nachahmen. Aber an gewissen Stellen müsst ihr auch zusammen agieren, um so zum Beispiel einen hohen Zaun zu überwinden.

Habt ihr das Tutorial erfolgreich abgeschlossen, startet erst das eigentliche Spiel. Doch von der guten und schönen Vergangenheit ist zu Beginn nicht viel zu sehen. Denn während Sam am anderen Teil der Erdkugel eine heikle Mission ausführt, die die ganze Menschheit retten könnte, wird seine einzige Tochter von einem betrunkenen Autofahrer tödlich verletzt. Dies stürzt Sam in eine tiefe Krise und grausame Depressionen. Er, der die ganze Welt retten kann, konnte seine eigene Tochter nicht beschützen. Auch nach Monaten der tiefsten Trauer ist Sam noch nicht ganz frisch, bittet aber trotzdem seinen alten Freund und Chef Lambert um einen neuen Auftrag.

Lambert verweigert diesen Wunsch nicht und macht aus Sam einen inoffiziellen und verdeckten Spion. Das Ziel ist klar und wieder einmal lebensgefährlich: Ihr müsst die JBA (John Brown's Army) infiltrieren und für immer ausschalten. Dafür wird ein Banküberfall inszeniert und ihr kommt ins Hochsicherheitsgefängnis nach Kansas. Dies ist jedoch noch nicht alles, ihr werdet in die Zelle von Jamie Washington gesteckt, einem Mitglied der JBA. Jetzt gilt es das Gefängnis samt Jamie sicher zu verlassen, denn nur so nimmt er euch mit ins Hauptquartier der JBA.

Splinter Cell - Double Agent
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Daniel Hanin

Splinter-Cell---Double-Agent


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Daniel Hanin am 23 Okt 2006 @ 19:11
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