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Star Wars - Republic Commando: Review

  XBOX 


Dort, wo Star Wars Episode II aufhört, spielt nicht nur Episode III im Mai 2005 weiter, sondern auch Republic Commando, der erste Taktik-Ego-Shooter aus dem Hause Lucas Arts. Während man sich bereits vor ein paar Wochen über eine Singleplayer-Demo freuen konnte, steht nun auch die Vollversion für die Xbox und den PC im Handel. Für wen Knights of the Old Republic zu anspruchsvoll gewesen ist, der findet vielleicht mit diesem einfach gestrickten Star Wars Spiel einen interessanten Titel. Wir sind in die Rolle eines Klonkriegers geschlüpft und verraten euch, wer im Kampf gegen die Separatisten siegt!



Story

Die heissen, schnellen Atemstösse in Ihrem Helm sind kaum noch von dem entfernten Stampfen der AT-TEs zu unterscheiden, die irgendwo auf der Oberfläche herumstolzieren. Vor einigen Minuten noch haben Sie ein Kampfschiff durch das Chaos, Feuer und den Rauch am Himmel gesteuert, durch Blasterschüsse hindurch, die wie Fontänen farbigen Lichts von der Oberfläche von Geonosis aufsprühten. Für die meisten Ihrer Klonbrüder war der Kampf an der Oberfläche das Ziel - Sie sind jedoch ein Klonkommando. Jetzt sind Sie in Ihrem Element.

Die Wände der Höhle erbeben und orangeroter Staub bröckelt von der Decke und legt sich auf die weissen Schulterplatten Ihres Anzugs. Sie überprüfen die Munition des modifizierten DC-17m Blasters und versetzen ihm einen kräftigen Schlag, um zu sehen, ob alles an Ort und Stelle ist. Das Echo hallt in der Dunkelheit wider, ihm folgt ein schwachen Zwitschern. Ein insektenartiges Geräusch? Stille.

George Lucas lässt grüssen?

Nicht ganz, denn zum ersten Mal in der Geschichte eines Star Wars Spiels wird der Altmeister nicht mehr namentlich im Handbuch erwähnt, auch das typische Star Wars Intro mit der altbekannten, gelben Schrift sucht man in Republic Commando vergebens. Dafür bietet das Spiel insgesamt drei unterschiedliche Kampagnen, einen Mehrspieler-Modus sowie rasante Action.

Auf ein richtiges Tutorial verzichten die Entwickler bei Lucas Arts komplett, wozu auch, schliesslich kann doch jeder einen Abzug einer Waffe betätigen. Stattdessen geht es schon in der ersten Mission auf Geonosis richtig zur Sache. Da man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, gibt es ein paar kleine Einstiegshilfen in der ersten Mission, die dem Spieler die grundlegende Steuerung erklären, doch viel Erklärungsbedarf besteht nicht, handelt es sich bei Republic Commando um einen linearen Ego-Shooter. Der Spieler beginnt in der ersten Kampagne auf Geonosis, bekannt aus Episode II, die nächste Kampagne führt den Spieler auf ein im Weltraum treibendes Separatisten-Angriffsschiff, die dritte Kampagne schliesslich spielt auf Kashyyyk, der Welt der buschigen Wookies. Während einer Kampagne angelt sich der Spieler von Missionsziel zu Missionsziel, diese ähneln sich nach einer Zeit allerdings sehr. So muss man stets allein oder im Team eine bestimmte Konsole hacken, eine Person befreien oder einfach nur alles zum Einsturz bringen. Untereinander haben die Kampagnen leider nur sehr wenig miteinander zu tun, das Gefühl eine echte "Story" zu erleben kommt nicht richtig auf. So gibt es keinerlei Zwischensequenzen, sondern die Kampagnen bieten allesamt nur ein abruptes Ende, lediglich eine Einblendung mit ein paar Worten beschreibt den Übergang von einem zum nächsten Storyabschnitt, was wir ziemlich schade finden. Da kämpft man sich stundenlang durch ein Raumschiff, zerstört dieses am Ende schliesslich und wird noch nicht einmal durch eine Zwischensequenz, in der das Schiff in einer Explosion in die Luft fliegt, belohnt. Um allerdings den Abspann sehen zu können, muss man, je nach Spielweise, zwischen 15 und 20 Stunden zocken - in der heutigen Zeit ist das doch erstaunlich viel.

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Admin am 12 Mrz 2005 @ 13:15
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