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State of Decay 2: Review

  Xbox one 

Mit State of Decay 2 wird der Überraschungserfolg aus dem Jahr 2013 nun endlich fortgesetzt, wodurch die Reihe an Exklusivspielen für Xbox One und PC um einen weiteren Titel anwächst. Wie uns der Survival-Horror-Titel von Undead Labs gefallen hat, verrät euch unser Test.

Intensives Intro

Das Spiel bietet uns zu Beginn die Chance, aus vier Szenarien zu wählen, bei denen jeweils zwei Charaktere in den Mittelpunkt rücken. Jede Figur besitzt individuelle Fähigkeiten, die sich im späteren Verlauf als nützlich erweisen werden. Hierzu gehören überlebenswichtige Fertigkeiten wie Kämpfen oder Schießen, aber auch Ausdauer oder Geistesgegenwart. Darüber hinaus gibt es diverse Spezialfähigkeiten, die nur von wenigen Charakteren beherrscht werden. Sterben sie im Laufe des Spiels, müssen wir auch auf ihre besonderen Kenntnisse verzichten. Hierzu gehören zum Beispiel handwerkliche Fähigkeiten oder auch Kenntnisse im Bereich Mechanik oder Chemie. Unser Abenteuer beginnt vor den Pforten eines Flüchtlingscamps, wo wir von einer Horde Zombies verfolgt werden. Nachdem wir uns hinter den Eingangstoren des Camps vorerst in Sicherheit gebracht haben, dringen wir weiter in selbiges vor, um nach Waffen und Vorräten Ausschau zu halten. Der Weg durch das Camp gestaltet sich alles andere als einfach, denn überall warten Untote nur darauf, uns zu attackieren. Auf der Suche nach nützlichen Gegenständen geschieht nach kurzer Zeit das, was zu erwarten war. Unser Begleiter wird von einem Untoten attackiert. Obwohl wir ihm schnell zu Hilfe eilen, klagt er wenig später über einen Zombiebiss. Nun ist Eile angesagt, denn bekanntermaßen sind Zombiebisse alles andere als zuträglich für die Gesundheit. Wir durchsuchen unsere Umgebung nun also noch etwas gründlicher, um eine Möglichkeit zu finden, unserem Freund zu helfen, bevor es zu spät ist.

So kämpfen wir uns weiter durch das Lager, bis wir schließlich einen Verbündeten auf einem Dach entdecken, der uns aus der Gefahrenzone manövriert. Wir erfahren, dass das Militär, von dem wir uns Hilfe erwarteten, das Camp verlassen hat und dass lediglich zwei Personen vor Ort die Stellung halten. Als der Überlebende von der Verletzung unseres Partners erfährt, schickt er uns zu seiner Begleiterin, einer Ärztin, um den Biss schnellstmöglich behandeln zu lassen. Dort angekommen, teilt uns die Ärztin mit, dass es sich bei dem Zombiebiss um keinen gewöhnlichen handelt, sondern um einen sogenannten Blutseuchen-Biss, der die Infektion deutlich schneller voranschreiten lässt. Zombies, die die Blutseuche übertragen, sind durch ihre roten Augen und blutüberströmten Gesichter erkennbar und werden uns im Verlauf unserer Reise noch häufiger begegnen. Bevor die Behandlung unserer Freundin beginnen kann, wird das Lager von einer großen Anzahl Zombies überrannt, sodass wir vorerst zur Flucht gezwungen werden. An dieser Stelle entlässt uns das Tutorial in das eigentliche Spiel und stellt uns vor die Entscheidung, in welcher der drei möglichen Städte wir unser erstes eigenes Lager errichten möchten. Zur Auswahl stehen Niederlassungen im Vorgebirge, auf einem Plateau oder in einem Tal. Haben wir uns entschieden, setzen wir uns hinter das Steuer eines Vans und brechen zum gewählten Startpunkt auf. Da bei einer Zombie-Apokalypse allerdings meistens nicht alles nach Plan läuft, findet sich die Gruppe wenig später mit leerem Tank inmitten einer Untoten-verseuchten Umgebung wieder und ist gezwungen, an Ort und Stelle ein Lager zu errichten, um zu überleben. Die folgenden Storyquests dienen nun mehr oder weniger als Leitfaden, um unserem Überleben in der offenen Welt eine gewisse Struktur zu verleihen. Um eine tiefergehende Geschichte handelt es sich dabei aber definitiv nicht.

Findet ein Zuhause

Auf der Karte finden wir viele verschiedene Häuser, die sich zum provisorischen Lager umfunktionieren lassen. Hierfür ist es allerdings erforderlich, das Anwesen zu sichern und von Zombies zu befreien. Wir durchsuchen jeden Raum, der auf der Minikarte markiert ist, und stellen sicher, dass sich keine Untoten mehr darin aufhalten. Ist dies geschafft, kann das jeweilige Haus durch Interaktion mit der markierten Lampe als Unterschlupf freigeschaltet werden. Danach ist es unsere Aufgabe, das Überleben der Gruppe sicherzustellen. So müssen wir stets dafür sorgen, dass genügend Nahrungsmittel und Rohstoffe verfügbar sind, die wir beim Erkunden der Umgebung sammeln können. Je besser die Versorgung, desto effektiver unsere Mitstreiter. Sind entsprechende Rohstoffe verfügbar, kann die Basis außerdem um nützliche Erweiterungen ergänzt werden. Hierzu gehört zum Beispiel ein Generator, der für Strom sorgt, eine Krankenstation, mit der sich infizierte Verbündete behandeln lassen, oder auch eine Brennerei, die dauerhaft die Wasser- und Benzinversorgung sicherstellt.

State of Decay 2
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Daniel Walter

Daniel Walter am 25 Mai 2018 @ 11:31
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