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Still Life: Review

  XBOX 

Grusel-Adventures erfreuen sich heutzutage immer grösserer Beliebtheit. Das hat nicht nur Black Mirror, sondern erst kürzlich auch dtps jüngster Sprössling Nibiru ganz klar gezeigt. Mit seinem neusten Werk Still Life will nun auch das Team von Microids für Gänsehaut bei den vielen Adventure-Fans sorgen. Wieso eigentlich nicht? Schliesslich hat das Studio sein Können bereits bei den beiden Syberia-Teilen unter Beweis gestellt. Nicht zu vergessen auch der Erfolg von Post Mortem mit Gustav McPherson in der Hauptrolle. Um es schon mal vorweg zu nehmen: In dessen Haut werdet ihr auch in Still Life wieder schlüpfen dürfen. Neben dem guten alten Gustav gibt allerdings noch einen zweiten Protagonisten, besser gesagt eine zweite Protagonistin. Wer genau das ist, verrät euch unser Test.



Ihr seid Victoria McPherson, ein hübsches Mädchen mit einem Job der so gar nicht zu ihrem Erscheinungsbild passt. Denn anstatt einfach als Modell Karriere zu machen, deckt die Hübsche gerade wieder einmal eine brutale Mordserie in Chicago auf. Dumm nur, dass der kaltblütige Killer bisher an keinem Tatort heisse Spuren oder zumindest einen entscheidenden Hinweis zurückgelassen hat, der ihn als Mörder überführen würde. Hinzu kommt, dass ihr Chef langsam aber sicher ungeduldig wird und endlich mal ein paar Fakten auf dem Tisch haben möchte. Dieser Druck macht sie völlig fertig, weshalb sie beschliesst kurzerhand ein paar Tage Urlaub bei ihrem Vater zu machen, um sich ein wenig zu entspannen. Zur Ruhe kommt sie allerdings auch dort nicht. Denn bereits nach kurzer Zeit findet sie auf dem Speicher des Elternhauses ein paar alte Dokumente ihres Grossvaters, bei dem es sich - wer hätte es gedacht - um keinen Geringeren als Gustav McPherson, den Protagonisten aus Post Mortem handelt. In seinen Aufzeichnungen berichtet er von einer ganz ähnlichen Mordserie, die vor rund 76 Jahren in Prag stattfand. Alles nur Zufall oder haben die beiden Fälle tatsächlich etwas miteinander zu tun? Um das herauszufinden schlüpft ihr am besten gleich selbst in die Rolle von Gustav und spielt in drei von insgesamt sieben Kapiteln die schrecklichen Ereignisse aus dem Jahre 1929 selbst nach. Immer dann, wenn es am aufregendsten ist, kehrt ihr allerdings jeweils wieder in die Gegenwart zurück, wo ihr das Abenteuer aus der Sicht von Victoria weiterspielt. Diese Zeitsprünge machen die Geschichte nicht nur extrem spannend, sondern motivieren einen auch immer wieder zum Weiterspielen.

Keine Probleme mit dem Joypad

Wärt ihr jemals auf die Idee gekommen ein Point & Click-Adventure mit einem Joypad zu steuern? Wohl eher nicht. Trotzdem bleibt euch bei der XBox-Version von Still Life nichts anderes übrig, da ihr bekanntlich nicht so einfach Maus und Tastatur an Microsofts Next-Generation-Konsole anschliessen könnt. Alles halb so schlimm, denn glücklicherweise haben es die Entwickler dennoch geschafft das Spiel mit einer ziemlich komfortablen Steuerung auszustatten. Nach dem Vorbild eines typischen Action-Adventures bewegt ihr Victoria mit dem Analogstick durch die Levels, was trotz vorgegebener Kamerawinkel äusserst gut funktioniert. Gibt es irgendwo etwas Interessantes zu entdecken, werden euch jeweils automatisch die verschiedenen Interaktionsmöglichkeiten angezeigt. Ein Handsymbol signalisiert euch beispielsweise, dass ihr diesen Gegenstand aufnehmen könnt, während ihr beim Anzeigen einer Lupe die Möglichkeit habt, eine bestimmte Stelle oder ein Objekt etwas genauer anzuschauen. Dabei wird alles, was ihr im Laufe eures Abenteuers einsammelt, automatisch im übersichtlich gestalteten Inventar verstaut, wo ihr sämtliche Dinge in einer dreidimensionalen Ansicht nicht nur noch einmal untersuchen, sondern bestimmte Objekte auch miteinander kombinieren könnt.

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Tim Richter

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Tim Richter am 29 Mai 2005 @ 20:55
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