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Stranglehold : Review

  XBOX 360 

John Woo gilt bekanntermassen als erfolgreicher Regisseur diverser Actionfilme, welche nicht gerade für ihre zimperliche Art bekannt sind. Dass er neuerdings auch einen Namen in der Spielindustrie hat, verdankt er Stranglehold, der virtuellen Umsetzung seines Klassikers Hard Boiled. Warum der Titel tonnenweise rohe Action bietet und jeden Shooter-Fan zu überzeugen vermag, lest ihr in unserem Test.

Wenn Tequila auf Blei trifft...

Mr. Tequila ist ein ziemlich harter Bursche. Als Inspektor in einer Metropole wie Hongkong riskiert er bei jedem Einsatz sein Leben und überlebt nur dank seiner rabiaten Vorgehensweise. Bei seinem neuesten Einsatz kämpft er dabei gleich an mehreren Fronten. Zum einen geraten seine Exfreundin und seine Tochter in die Gefangenschaft von üblen Schurken, zum anderen hält ihn der Mord an einem Polizeikollegen auf Trab. Reichlich bewaffnet und ohne Furcht nimmt Tequila den Kampf mit seinen eigenen Mitteln auf - und trifft dabei auf reichlich Bleihaltiges.

Action so weit das Auge reicht

Nach einigen spannenden Zwischensequenzen, welche im weiteren Verlauf des Spieles immer wieder die Hintergrundgeschichte vorantreiben, findet ihr euch in der Rolle von Inspektor Tequila in einer kleinen Gasse wieder. Noch bevor ihr den Marktplatz beäugen könnt, stehen bereits die ersten Feinde vor euch. Ausgestattet mit zwei Pistolen, hechtet ihr in alter Zeitlupenmanier durch die Gegend und gebt dem Lumpenpack ordentlich eins auf die Mütze. Wer angesichts der Anfangsszene mit der Zunge schnalzt, dem sei die gute Nachricht nicht vorenthalten: Im ganzen Spiel werdet ihr fortan nichts anderes tun!

Damit bei der ganzen Schiesserei auch ordentlich Stimmung aufkommt, ist die Levelarchitektur komplett zerstörbar. Und dies in einem Ausmass, die jeglichem Vergleich spottet: Scheiben zerbersten, Möbel werden in ihre Einzelteile zerlegt, Betonpfeiler zerbröckeln und wer sich richtig anstrengt, kann ganze Häuserstockwerke dem Erdboden gleichmachen. Die Verwüstung erfolgt dabei nicht ganz ohne Grund. Meistens könnt ihr mit gezielten Schüssen - beispielsweise auf elektronische Geräte oder Benzinkanister - den Gegnern so richtig einheizen. Letztere sind zwar nicht übermässig intelligent, stehen euch jedoch in solch einer gewaltigen Überzahl gegenüber, dass ihr mit der Rambo-Manier langfristig keinen Erfolg habt.

Ab und an kann Haudegen Tequila auch mit seiner Umgebung interagieren und so stilvolle Abschüsse landen. Egal, ob von einer Wand abspringend, auf einem rollenden Speisewagen liegend oder auf einem Treppengeländer stehend - Tequila ballert in jeder Lage. Für jeden stilvollen Abschuss erhaltet ihr eine gewisse Punktzahl, die euch gleich im Energiekreis gutgeschrieben wird, der sich am linken unteren Bildschirmrand befindet. Mit diesen Punkten könnt ihr nun entweder gleich eure Gesundheit verbessern oder aber einen abgedrehten Special-Move durchführen, den ihr aber zuvor erlernt haben müsst. Die erste so genannte Tequila Bomb, die ihr erlernt, ist der tödliche Schuss. Nachdem ihr einen Gegner anvisiert und geschossen habt, wird in die Perspektive der Kugel umgeschaltet. Dann könnt ihr genau sehen, wie die Kugel in Zeitlupe zu ihrem Zielort fliegt und beim Getroffenen markante Spuren hinterlässt.

Stranglehold
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Can Baris

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Can Baris am 08 Okt 2007 @ 15:30
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