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Sunset Overdrive: Review

  Xbox one 

Die Macher von Insomniac Games werden vielen durch Werke wie Ratchet & Clank und Resistance ein Begriff sein. Doch anstatt wieder ein Spiel exklusiv für Sony auf den Markt zu bringen, wechselte man das Lager und bietet das aktuelle Flaggschiff mit dem Namen Sunset Overdrive ausschliesslich für die Xbox One an. Wir haben uns in die abgedrehte Welt von Sunset City begeben und können euch sagen, ob eine Reise dorthin lohnt.

Mehr Energy!

Wann immer eine neue Spielmarke das Licht der Welt erblickt, schauen die potenziellen Käufer natürlich ganz genau hin. Zu sehr ist man von etablierten Franchises eingenommen, hat oft vorgefertigte Meinungen oder Vorstellungen, wie ein Spiel sein muss. Den Machern von Insomniac Games war dies ganz offenbar egal. Anders kann man es sich zumindest nicht erklären, wieso sie mit der Idee von Sunset Overdrive in die Produktion gegangen sind. Schon damals bei der Ankündigung wusste man nicht so genau, was man da nun gerade gesehen hat. Knallbunt und ein wenig verrückt, doch vom Spielprinzip erahnen konnte man im Grunde nicht viel. Es kostet viel Mut, etwas gänzlich fernab der Genrekonventionen herauszubringen, und mit der Unterstützung von Microsoft hat das Entwicklerstudio tatsächlich alles gewagt und Sunset Overdrive exklusiv für die Xbox One auf den Markt gebracht.

Doch hat sich die Mühe wirklich gelohnt? Schliesslich sind die spielehungrigen Fans mit so vielem vertraut, doch mit Sicherheit nicht mit einem Titel wie Sunset Overdrive. Und in der Tat macht es einem das Spiel zu Beginn nicht unbedingt einfach. Schon der Einstieg beginnt nämlich mehr oder minder abgedreht, was aber definitiv nicht die letzte verrückte Einfädelung der Handlung sein soll. Der Hauptcharakter wird nämlich quer über einen Bahnhof von wildgewordenen Mutanten verfolgt. Auf der Flucht steuert man den Charakter und versucht ihn natürlich möglichst unbeschadet zu seinem Apartment zu bringen. Doch was ist da eigentlich passiert? Nachdem die Welt um einen herum schon unterzugehen scheint, bekommt man nach einigen Minuten die erste Erklärung in Form einer Rückblende präsentiert.

Sunset Overdrive Bild
Der Charakter, der im Übrigen gleich zu Anfang völlig anpassbar in Sachen Aussehen ist, arbeitet nämlich als eine Art Hilfsarbeiter bei einer Veranstaltung. Dort wird gerade der neueste Energydrink des weltweit bekannten Unternehmens Fizzco vorgestellt und mit lauter Musik gefeiert. Während der Spieler also den Müll aufsammelt, betrinken sich die feiernden Gäste mit dem Energie spendenden Gesöff. Doch anscheinend ist bei der Produktion nicht alles glatt gelaufen, denn es dauert nicht lange, bis sich alle kurzerhand in Mutanten verwandeln, denen es nach noch mehr Getränken dürstet. Allerdings scheinen sie auch gerne an den Knochen der noch lebenden Bevölkerung zu nagen, was es dem Spieler natürlich nicht immer leicht macht.

So beginnt also die abgedrehte Reise von Sunset Overdrive. Der Spieler trifft nach den Geschehnissen schnell auf einen alten Mann, der einen vor einer weiteren Horde rettet. Dieser will einen aber erst einmal austesten, ob man es überhaupt drauf hat, und so geht es an das erste richtige Tutorial, bei dem der Spieler die ersten Waffen kennenlernt. Wie man es von Insomniac Games gewohnt ist, dürfen verrückte Knallinstrumente auch in diesem Spiel keineswegs fehlen. Die Variationen der Waffen, die man teils automatisch, teils aber auch bei einem Verkaufsstand erwirbt, sind zumeist lustig und explosiv zugleich. Sei es die Waffe, mit der man Schallplatten abschiesst, oder eine Art Granatwerfer, mit dem TNT-Teddys durch die Gegend geschossen werden. Oft werden die Schiesswerkzeuge direkt in die Handlung mit eingebunden und passen in den allermeisten Fällen perfekt zum Humor des Videospiels.

Sunset Overdrive
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Daniel Dyba

Sunset-Overdrive


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Daniel Dyba am 06 Nov 2014 @ 10:59
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