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Superman Returns - The Videogame: Review

  XBOX 360 

Wenn in den letzten Jahren eine Comic-Verfilmung auf der Leinwand landete, waren die entsprechenden Spiele meist nicht weit. Pünktlich zum Kinostart oder manchmal sogar vorher bekamen wir Software-Perlen wie X-Men, Spider-Man, Catwoman, Hulk oder Fantastic Four serviert - leider mit dem faden Nebengeschmack, dass die meisten Titel eher mässiger Qualität waren. Doch gerade der schnellste Superheld, Superman himself, lässt sich mit dem Spiel zu seiner Kinorückkehr verdächtig lange Zeit. Längst angekündigt, erscheint die Versoftung zu Superman Returns nun immerhin halbwegs pünktlich zum DVD-Start des umstrittenen Helden-Comebacks. Wir haben uns mit dem Stählernen in die Luft begeben und berichten ausführlich von der 360-Fassung von Superman Returns.

Echt super, Mann!

Worum es in Superman Returns geht, weiss jeder, der den Film gesehen hat. Wer sich das 150-minütige Heldenspektakel nicht angetan hat, erfährt es aber auch ganz grob in den ersten Spielminuten. Superman schnappte Meldungen auf, dass seine Heimatwelt Krypton doch nicht untergegangen sei und im All vor sich her schippert. Da Krypton die einzige Welt ist, für die sich Superman noch mehr begeistern kann als seine Wahlheimat, die Metropole Metropolis - öhm - steigt der Mann im Cape spontan in die Luft, taucht unter der irdischen Atmosphäre hindurch und begibt sich auf eine mehrjährige Odyssee durchs All. Dumm nur, dass er niemandem vorher von seinem kleinen Ausflug erzählt hat und die Erde und ganz besonders Metropolis plötzlich ohne Bodyguard dasteht. Doch eines Tages kehrt Superman zurück und nimmt den Kampf gegen das Chaos in Metropolis wieder auf.

Superman Returns orientiert sich nicht unwesentlich an Spider-Man 2 für die letzte Konsolengeneration. Hier wie dort steht euch eine völlig frei begehbare Stadt zur Verfügung, in der dank zahlloser Passanten und Fahrzeuge eine ganze Menge los ist. Zwar könnt ihr in beiden Spielen strikt den Storymissionen folgen, dann jedoch wäre im Fall von Superman Returns das Spielende in wenigen Stunden erreicht. Deshalb gibt es zahlreiche Nebenmissionen und Minispiele, die es zu bewältigen gilt. So kann Superman insgesamt einhundert Kätzchen vor dem sicheren Tod erretten, Grossbrände mit seinem Superatem löschen oder gegen den irrwitzigen Kobold Mr. Mxyzptlk Wettrennen bestreiten.

Die Storymissionen orientieren sich nur ganz grob am Kinovorbild. Wie so oft in Superhelden-Spielen zu sehen, hat man auch für Superman Returns einige zusätzliche Schurken aus dem Comicarchiv geholt. So muss sich Superman nicht zur gegen Lex Luthor erwehren, sondern bekommt es im Spielverlauf auch mit Metallo, seinem misslungenen Klon Bizarro und dem bereits erwähnten Mr. Mxyzptlk zu tun.

Mir gehts gut, wie ist es mit euch?

Was ist interessant an einem Spiel, in dem der Held quasi unbesiegbar ist? Nun, die Entwickler haben eine schöne Möglichkeit gefunden, das Spiel dennoch halbwegs spannend zu gestalten. Zwar kann Superman selbst im Spiel faktisch nichts zustossen, sehr wohl Schaden nehmen kann aber Metropolis. Deshalb hat auch der Held keine Health-Anzeige, nur die Stadt verfügt über einen Power-Balken, der unter heftigen Attacken der Gegner schnell gen Null schwindet. Ist das Chaos in der Stadt zu gross, hat Superman versagt und das Spiel ist vorbei. Damit es nicht soweit kommt, verfügt Superman auch im Spiel über seine klassischen Fähigkeiten. Superman kann fliegen, was er die meiste Zeit auch tut. In besonders haarigen Situationen kann der Held dabei auch auf Supergeschwindigkeit schalten und zischt sensationell schnell durch die Stadt.

Superman Returns - The Videogame
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Tobias Kuehnlein

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Tobias Kuehnlein am 11 Jan 2007 @ 18:06
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