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The Darkness: Review

  XBOX 360 

Wir alle kennen es, das in Schweden ansässige Starbreeze Studio. Mit dem Xbox-Meisterwerk The Chronicles of Riddick: Escape from Butcher Bay, das jetzt für die Xbox 360 sowie die PlayStation 3 neu aufgelegt wird, haben sich die skandinavischen Mannen selbst ein Denkmal gesetzt und sich in die Gehirne vieler Ego-Shooter-Fans gebrannt. Nun ist der neueste Shooter-Streich der Entwickler erschienen. Und obwohl dieser nicht auf einem bekannten Actionfilm mit Muskelpaket Vin Diesel basiert, hat er es in sich - im wahrsten Sinne des Wortes. Wer mehr über die schlummernde Dunkelheit erfahren will, fährt am besten mit dem Lesen des Testartikels weiter.

Embrace the Darkness

Für viele Amerikaner bedeutet der einundzwanzigste Geburtstag nicht mehr als das Erreichen der Volljährigkeit, um somit Zugriff auf die Schnapsvorräte der Eltern zu erhalten. Auch für Jackie Estacado wäre dies ein Freudentag, wenn er sich nur nicht just an diesem Tag auf eine heisse Verfolgungsjagd mit der Polizei von New York einlassen würde. Jackie und seine beiden Mafia-Brüder sind beim letzten Auftrag wohl etwas zu unvorsichtig vorgegangen, was dieses Katz- und Mausspiel mit der Polizei zur Folge hatte. Zu allem Übel setzt Jackies Onkel, der Mafia-Boss Paulie, ihn auch noch völlig unberechtigt auf die Abschussliste. Als wäre das noch nicht genug, muss sich unser Antiheld an diesem zugegebenermassen beschissenen Tag auch noch mit einem weiteren Problem herumschlagen: Dem manifestierten Bösen.

Das Böse macht sich auch bald bemerkbar. Nachdem die Verfolgungsjagd durch einen spektakulären Unfall in New Yorks Kanalisation abgeschlossen war und unsere beiden Freunde das Zeitliche gesegnet haben, weil sie nicht angeschnallt waren, machten wir uns auf den Weg empor, zurück auf die Strasse. Doch was uns dort erwartete, war nicht etwa eine friedliche Welt und glückliche Gesichter, sondern Paulies Schergen, die es auf unseren Kopf abgesehen haben. Uns wurde allerdings bald klar, dass in Jackies Körper eine Macht schlummerte, die alles daran setzt, Estacado am Leben zu erhalten. Und hier kommen wir zu einem der Hauptpunkte des Spiels: Unsere Darkness-Fähigkeiten, die sich auf Knopfdruck in Form von fleischeshungrigen Tentakeln bemerkbar machen. Die Darkness selbst nimmt ständig als Stimme in unserem Kopf den Kontakt mit uns auf. Und Mike Patton, der die Darkness spricht, macht seine Sache mehr als gut. Eine solch' schaurig-schöne, dunkle und böse Stimme hat man in einem Videospiel noch selten zu hören bekommen.

The Darkness Bild

Feel the Darkness

Die Darkness-Tentakel sind allerdings nicht nur zur Dekoration mit eurem Körper verbunden, sondern sind ein wesentlicher Bestandteils des extrem düsteren und eben so genialen Gameplays. Mit ihnen lassen sich je nach Fortschritt im Spiel die verschiedensten und nicht gerade gewaltfreien Dinge anstellen. Am Anfang beispielsweise habt ihr die Möglichkeit, euch selbst mit einem der Tentakel fortzubewegen und ahnungslosen Feinden in den Kopf zu beissen. Anschliessend wartet der Verzehr des Herzens auf euch. Gerade bei Stellen wie diesen muss gesagt werden, dass das Spiel nichts für Kinder ist, sondern sich ganz klar an Erwachsene richtet. So sieht man regelrecht, wie der dämonische Fangarm das Herz der Brust des Feindes entreisst und es zerfleischt. In der deutschen Version wurde diese Szene abgeändert. Man entreisst keine Herzen mehr, sondern absorbiert Seelen. Dies hat dann leider zur Folge, dass der Fangarm seine wahre Bestimmung verfehlt und anstatt auf einem saftigen Stück Fleich auf der Luft herumkaut, was etwas komisch aussieht. Wer die Möglichkeit hat, greift also besser zur Uncut-Version.

The Darkness
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Andy Wyss

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Mit diesem Darkling ist nicht zu spassen

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Andy Wyss am 26 Jul 2007 @ 15:46
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