GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

The Incredible Hulk: Review

  XBOX 360 

Sega bewegt sich momentan auf sehr dünnem Eis: Nachdem Kollege Boerner Iron Man mit einer 4.0 bewertet hat und somit erneut den Beweis aufstellte, dass Filmlizenz-Spiele grösstenteils für den Eimer sind, veröffentlichte das Unternehmen nun erneut ein Lizenzspiel. Dieses Mal geht es um den grünen Riesen Hulk. Ob der aktuelle Titel seinen Vorgänger im Jahre 2004 vergessen machen kann, erfahrt ihr in unserem Test.

Prinzipiell haben die Entwickler die geringen Anforderungen an ein Hulk-Game ganz locker bewältigt. Der Charakter bekommt eine nette Spielwiese zur Seite gestellt, nämlich Manhattan, er darf als Muskelprotz ungebändigt durch die Strassen ziehen und alles und jeden kurz und klein schlagen. Ergo geht es von der ersten Sekunde an mächtig zur Sache. Nach einer Einführungsmission in Alaska beginnt der Streifzug durch das Strassennetz mit einem Ziel: Alles zerstören, bis man endlich ein Mittel gefunden hat, Hulks unberechenbare Kräfte zu kontrollieren. Dabei bleibt das Gamplay wieder einmal ziemlich unflexibel - ist ja nichts Neues.

Bevor ihr euch jedoch ins Getümmel stürzt, werdet ihr erst einmal in aller Kürze mit der Geschichte vertraut gemacht. Im Mittelpunkt steht Bruce Banner, ein genialer Wissenschaftler, von dessen Errungenschaften die Regierung nur allzu gerne profitieren würde. Doch Banner weigert sich, flüchtet und entdeckt eines Tages die Kräfte des Hulk neu. Natürlich will die Regierung die enorme Macht des grünen Monsters für ihre Zwecke nutzen. Das sieht der Hulk ein wenig anders - und setzt sich fortan gegen Militär und Kriegsmaschinerie zur Wehr, um sich und seinen Körper vor Missbrauch zu schützen. Auch nichts Neues!

Nach der kurzen Einführung im knappen Tutorial erlernt ihr dann auch in Windeseile die einzelnen Mechanismen eures Helden. Gerade mal zwei Tasten werden für die wuchtigen Punch-Attacken genutzt und in einzelnen Combos auf die wenig beweglichen Kontrahenten niedergelassen. Derweil weicht ihr den wenig effizienten Schusswaffen des Militärs aus oder lasst das Geballer nach Belieben einfach vom eigenen Körper abprallen - ein simples Rekreationssystem schafft jegliches Risiko ab. Unter diesen Bedingungen macht die totale Zerstörung natürlich umso mehr Spass. Ungehindert kloppt ihr Lagerhallen zusammen, schmeisst in der stark frequentierten Innenstadt mit Autos und Bussen herum, bringt ganze Hochhäuser zum Einsturz und kümmert euch zwischenzeitlich auch einmal um die anstehenden Missionen. Auch hier ist natürlich ungebremste Hulk-Power gefragt!

In den einzelnen Aufträgen fallen dann erneut längst bekannte Schlagworte. So müsst ihr entweder eine Bedrohung durch Legionäre oder Soldaten abwenden, indem ihr eure Muskeln spielen lässt, oder aber es steht der Schutz von Freunden und Bekannten zur Debatte, der nur dann gewährleistet ist, wenn ihr Wege freilegt und dort positionierte Gegner ausschaltet. Härter wird es, wenn ihr die Stationen der Enklave aushebeln und infiltrieren müsst. Mit zunehmender Spieldauer warten hier nämlich deutlich stärkere menschliche und mechanische Feinde, die das Weiterkommen enorm erschweren. Aber da sich die Angebotspalette ständig wiederholt und ihr so im Grunde genommen auch nur recht eindimensionale Handlungsabläufe einstudieren müsst, bleibt die echte Herausforderung am Ende doch aussen vor.

The Incredible Hulk
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Daniel Hanin


The-Incredible-Hulk


The-Incredible-Hulk


The-Incredible-Hulk


The-Incredible-Hulk


Daniel Hanin am 14 Jul 2008 @ 22:45
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen