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The Legend of Spyro: Dawn Of The Dragon: Review

  XBOX 360 

Über zehn Jahre sind seit Spyros erstem Auftritt auf der PlayStation nun bereits vergangen. Seither hat der violette Drache eine Odyssee über alle möglichen Plattformen hinter sich, wobei seine neueren Abenteuer nie an die älteren Titel, welche damals noch von Insomniac Games entwickelt wurden, heranreichten. Das gilt auch für die ersten beiden Teile der The Legend of Spyro-Trilogie, welche die Vorgeschichte von Spyro erzählt. Nun ist endlich der dritte Teil mit dem Titel Dawn of the Dragon veröffentlicht worden, mit dem der beliebte Drache gleichzeitig sein Xbox 360-Debüt feiert. Ob der Einstand gelungen ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Bei Trilogien setzt der dritte Teil normalerweise dort an, wo der zweite geendet hat. Das ist auch bei der Spyro-Reihe nicht anders, so dass Spieler ohne entsprechende Vorkenntnisse Mühe haben werden, den Einstieg in die Geschichte von Dawn of the Dragon zu finden, welche an vielen Stellen stark an die erfolgreichen Herr der Ringe-Verfilmungen erinnert. So beginnt das Abenteuer beispielsweise mit einem Kampf gegen einen riesigen Feuergolem, um nicht zu sagen, Balrog, der euch gleich vor die erste grosse Herausforderung stellt. Nur gut, dass Spyro dieses Mal nicht allein unterwegs ist, sondern stets seine ehemalige Nemesis Cynder an seiner Seite hat, die wie durch ein magisches Band an ihn gefesselt ist und ihn bei der Rettung der Welt tatkräftig unterstützt.

Gesteuert wird Cynder entweder vom Computer oder einem zweiten menschlichen Mitstreiter, wobei letzteres die deutlich spassigere Variante ist. Auch wenn die Entwickler leider keine Online-Unterstützung ins Spiel integriert haben. Denn nicht selten offenbart die KI arge Schwächen oder bleibt an irgendwelchen Ecken und Kanten hängen. Da man jederzeit zwischen den beiden Drachen umschalten kann und der computergesteuerte Gefährte keinen Schaden nimmt, ist das allerdings nur halb so schlimm.

The Legend of Spyro: Dawn Of The Dragon Bild

Buttonmashing

Die meiste Zeit des rund zehnstündigen Abenteuers werdet ihr mit Kämpfen verbringen. Hierzu stehen euch schwache und starke Attacken zur Verfügung, die sich zu diversen Kombos verbinden lassen. Diese benötigt ihr jedoch so gut wie nie, da die Feinde grösstenteils keine echte Herausforderung darstellen, so dass simples Buttonmashing in den meisten Fällen völlig ausreicht. Einzig gegen die so genannten Elite-Gegner werdet ihr damit nicht weit kommen, da sich diese nur mit einer ganz bestimmten Taktik besiegen lassen. Diese Sorte Gegner müsst ihr allerdings nicht zwingend besiegen. Tut ihr es trotzdem, werdet ihr mit nützlichen Rüstungsteilen belohnt, welche euch im Kampf diverse Vorteile bescheren.

Elementarkräfte

Abgesehen von den herkömmlichen Attacken verfügen Spyro und Cynder auch noch über je vier verschiedene Elementarkräfte. So kann Spyro beispielsweise Feuer spucken und seine Feinde elektrisieren, während Cynder auf Gift sowie die Kraft des Windes setzt. Um diese Kräfte einzusetzen, benötigt ihr jedoch grüne Elementarenergie, die ihr sowohl von besiegten Feinden, als auch von den immer wieder nachwachsenden Kristallen bekommt. Je nach Färbung lassen die Kristalle ausserdem eure Energieleisten anwachsen oder bescheren euch Erfahrungspunkte, die ihr zum Ausbau eurer Kräfte nutzen könnt.

The Legend of Spyro: Dawn Of The Dragon
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Tim Richter


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Tim Richter am 21 Nov 2008 @ 18:11
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