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Tiger Woods PGA Tour 06: Review

  XBOX 

Ein neues Jahr, ein neues Glück. Wir stecken mal wieder mitten in der Phase, in der Electronic Arts die hauseigenen Sportspielreihen aktualisiert. Neben den actionorientierten US-Sportarten und dem europäischen Dauerrenner FIFA ist nun auch wieder der etwas ruhigere und gehobene Sport an der Reihe: Golf. Holt die Schläger aus dem Schrank und poliert die Eisen ordentlich, es geht raus in die freie Natur.

Tiger Woods PGA Tour 06

lässt euch auf kleine, weisse Bälle dreschen.



Der Drang nach Änderungen

Jedes Jahr ein neues Spiel und jedes Jahr dasselbe Problem: Was hat sich geändert? Ist die neue Version wirklich besser als die alte? Kann das neue Produkt wirklich als Nachfolger betitelt werden oder ist es nur eine Ansammlung minimaler Verbesserungen? Mit genau denselben Fragen muss sich natürlich auch der König des Golfsports herumschlagen. Eines gleich vorweg: Es wurden in der Tat einige Dinge verändert. Fragt sich nur, ob langjährigen Fans der Serie die Änderungen weit genug gehen.

Fangen wir aber zunächst einmal vorne an. Tiger Woods PGA Tour 06 ist ein äusserst umfangreiches Golfspiel, das sowohl Profis als auch Einsteiger vor den Bildschirm fesseln kann. Gerade Anfänger sollten sich nicht von der extrem seriösen und professionellen Optik des Spiels abschrecken lassen. Was äusserlich wie eine absolut ernste Simulation wirkt, ist inhaltlich ein extrem schnell zu erlernendes Spiel. Genau das wiederum gefällt vielen Golf-Experten nicht, denn mit den Standardeinstellungen gelingen selbst den blutigsten Einsteigern in null Komma nichts spektakuläre Schläge und Eagles.

Was das angeht, hat sich auch im aktuellen Teil nichts geändert. Profis werden das sicherlich wieder bemängeln, doch Hobbygolfer und Einsteiger dürften ihre helle Freude beim Spielen haben. Trotz allem wird die Herausforderung zu späteren Zeitpunkten im Turnier immer grösser. So habt ihr also anfangs sehr schnell Erfolge, bis zum ersten Turniersieg muss aber dennoch fleissig geübt werden. Falls ihr Tiger Woods jedoch schon seit Jahren spielt und euch unterfordert fühlt, wird sich dieses Jahr wohl leider nicht viel daran ändern. Ausser ihr fummelt in den Optionen herum. Dort lassen sich einige Anzeigen abschalten, die echte Golfer im wahren Leben natürlich auch nicht haben. Wenn beispielsweise beim Zielmarker die Angabe fehlt, wie fest ihr für diesen Punkt zuschlagen müsst, dann solltet ihr euch eine gute Portion an Feingefühl antrainieren.

Was gibt es Neues?

So ganz ohne Neuerungen kommt natürlich auch Tiger Woods 06 nicht aus. Eine der wohl wichtigsten Neuerungen betrifft den Abschlag. Während ihr den Rück- und Abschwung weiterhin mit dem linken Analogstick durchführt, bestimmt der rechte Stick jetzt den Punkt des Ballkontakts. Damit habt ihr recht starke Einflussmöglichkeiten auf die Flugbahn des Balles. Je nachdem, wo ihr den Ball trefft, könnt ihr das gute Stück höher oder flacher schlagen, oder ihm einen Drall verpassen. Wirklich angewiesen seid ihr auf die Neuerung jedoch nicht, denn auch ohne den Shape Stick könnt ihr ohne Probleme unter Paar landen. Profis können damit jedoch einige interessante Schläge vollbringen und sich das Leben ein wenig erleichtern. So ganz ungefährlich ist die Nutzung dieses Features jedoch nicht, denn sobald ihr den Ball anschneiden wollt, seid ihr auch anfälliger für Fehler beim Abschlag.

Tiger Woods PGA Tour 06
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Benjamin Boerner

Tiger-Woods-PGA-Tour-06


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Benjamin Boerner am 17 Okt 2005 @ 17:20
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