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Tom Clancy's Splinter Cell - Blacklist: Review

  XBOX 360 

Der französische Publisher Ubisoft konnte sich im Laufe der Jahre ein reichhaltiges Portfolio an beliebten Videospielreihen aufbauen. Oftmals hat sich auch der Thriller-Autor Tom Clancy mit seinem Namen im Titel verewigt, was ebenso für die Splinter-Cell-Serie gilt. Die Reihe lebt von dem Kernelement des Schleichens, doch gerade solch eher ruhige Titel wurden in den vergangenen Jahren zusehends mit Action vollgestopft, um auch der breiten Masse entgegenzukommen. Mit Splinter Cell: Blacklist steht ein neuer Teil in den Läden. Wir konnten im Test hinreichend klären, ob die Fans der ersten Stunde mit dem gealterten Sam Fisher glücklich werden können.

Wer ist hier der Boss?

Es gibt vermutlich nicht viele Menschen, die alles für ihre Arbeit geben würden, doch Sam Fisher scheint genau solch eine Persönlichkeit zu sein. Er lebt den Job des im dunklen agierenden Spezialagenten vollends aus, wenngleich die vergangenen Jahre deutliche Spuren hinterlassen haben. Nicht selten stand der Recke alleine da, wurde vollends im Stich gelassen oder sogar von den eigenen Männern verfolgt. Solch finstere Ausblicke drohen dem Protagonisten im neuesten Serienteil allerdings nicht. Vielmehr wird Sam Fisher selbst zum Boss der Operation ausgerufen, die aufgrund jüngst geschehener Ereignisse aus dem Boden gestampft wurde.



Zum Einstieg erlebt man die Stürmung einer US-Militärbasis. Zahlreiche Terroristen verüben den Angriff und töten dabei viele Unschuldige. Auch Sam Fisher ist durch einen Zufall mit dabei, wobei sein bester Freund Vic bei dieser Attacke schwer verletzt wird. Ein weiterer Grund also, um den daraufhin geflohenen Terroristen den Garaus zu machen. Wie sich nur wenig später herausstellt, handelt es sich bei den Angreifern um eine Gruppierung namens The Engineers, die kurzerhand die Blacklist ins Leben rufen. Damit ist eine Liste von Angriffszielen gemeint, wobei alle sieben Tage ein neuer terroristischer Akt verübt werden soll. Die amerikanischen Bürger sollen davon erschüttert werden, denn die Forderung der Gruppierung betrifft eben dieses Volk. So soll die Regierung sämtliche militärische Truppen, die sich in fremden Ländern befinden, mit sofortiger Wirkung abziehen. Andernfalls drohen die erwähnten Angriffe.

Sam Fisher macht sich also mit seinem frischen Team auf, um der Vereinigung auf die Spur zu kommen und geplante Ziele ausfindig zu machen, wobei die Priorität natürlich auch im Vereiteln der Anschläge liegt. Dazu reist man nicht nur durch die USA selbst, sondern sammelt ebenfalls Spuren im Nahen Osten und durchkämmt zum Beispiel Gegenden im Irak. Die Handlung von Splinter Cell: Blacklist wirkt durch dieses Katz-und-Maus-Spiel relativ rasant. Stets gibt es eine neue Fährte, auf die das Team rasch reagieren muss, wodurch ein gewisser Ansatz von Hektik ins Geschehen kommt, was allerdings als durchaus positiv anzusehen ist. Dennoch ist es schade, dass die Figuren nur wenig an Tiefe gewinnen. Oft wirken sie relativ kühl und einzig nur auf die Aufgabe fixiert. So verliert die gesamte Story dann doch etwas an Intensität.

Tom Clancy's Splinter Cell - Blacklist
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Daniel Dyba


Daniel Dyba am 21 Aug 2013 @ 11:10
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