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Tony Hawk - RIDE: Review

  XBOX 360 

DING! DING! DING! DING! DING! Laaadieees and Gentlemaaan. Zum heutigen Kampf um den Gürtel des Spielspasses möchte ich Sie herzlich begrüssen. In der linken Ecke: Er ist 1.98 Meter gross, sein Kampfgewicht reicht für eine eigene Schwergewichtskategorie aus, Mr. "Kritische Axt im Blätterwald" Grunow. In der rechten Ecke: Ein neuer amerikanischer Star am Sportspielfirmament. Seine Vorfahren haben einst den Ruhm des Skate-Genres eingefahren, nun will sich Tony Hawk: Ride den Gürtel erneut sichern. Let´s get ready to ruumbleee.

Runde 1: Grunow schafft es, Tony Hawk: Ride in wenigen Sekunden aus der Verpackung zu holen und bringt den Controller zu Boden. Flach wie eine Flunder liegt er da, regungslos. Die Chance für das Schwergewicht, den Fight vorzeitig zu beenden? Aber nein, kein Aufgabezeichen ist vom Altmeister der Skate-Spiele zu hören. Stattdessen wird Grunow vom Ringrichter aufgefordert, die DVD einzulegen. Flugs erledigt, geht der Hüne in Abwehrhaltung und zieht eine Augenbraue in gespannter Erwartung hoch. Die Runde geht aufgrund der höheren Aktivität an den Sportspieltester.

Runde 2: In der Ringecke von Tony Hawk: Ride ging es hoch her: die Passivität seines Schützlings brachte Trainer Activision auf die Palme, er fordert mehr Bewegung in der zweiten Runde. Und der jüngste Emporkömmling der Hawk-Familie nimmt sich die Worte zu Herzen. Bereits im Tutorial zwingt er Grunow zu merkwürdigen Verrenkungen und ersten Flüchen. Der Altmeister kommt mit dem Controller nicht so zurecht, wie er sich das vorgestellt hatte. Ob es an der mangelhaften Skate-Erfahrung liegt? Egal, er will ja nicht das echte Skaten beherrschen, sondern nur das Spiel. Runde 2 geht aber eindeutig an Tony Hawk: Ride.

Runde 3: Nach dem Tutorial geht Grunow ans Eingemachte, er stürzt sich direkt auf die Karrierebauchmuskeln des Kontrahenten. In der Skate-Tour versucht er in den Städten Los Angeles, Chicago, Madrid, Frankfurt und Tokio so etwas wie Spielfreude zu entfachen. Doch die will auch in der vierten Runde nicht aufkommen. Jede der Städte teilt sich in mehrere Umgebungen auf, die Grunow nach und nach erkundet. Da, zack, eine krachende Grafikrechte erwischt den Kritiker am Kinnwinkel. Da hat er einmal nicht aufgepasst und schon haben die zumeist tristen Örtlichkeiten Schuld daran, dass er kurzzeitig in den Ringseilen wackelt. Überall mangelt es an Detailfülle. Zwar wirkt Tony Hawk: Ride nicht hässlich, doch erwartet man heutzutage von einem Skate-Spiel wahrlich mehr als diese lieblosen Locations, die zu weiten Teilen das Spiel beherrschen. Der GBase-Tester wehrt sich daher nach Kräften und drängt das Spiel mit gezielten Konterattacken zurück in die Ringmitte.

Tony Hawk - RIDE
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Markus Grunow


Tony-Hawk---RIDE


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Markus Grunow am 16 Dez 2009 @ 16:20
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